Voraussetzungen

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Re: Voraussetzungen

Beitragvon Gast » 29. September 2010, 13:24

aja, mit meiner betreuung habe ich noch nicht darüber gesprochen
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Re: Voraussetzungen

Beitragvon Michael Weber » 29. September 2010, 14:06

ja das nachschauen kann SPSS. geht via COUNT befehl

z.B.
Count Anzahl_Items= item1 item2 item3 .... (3 4 5).
EXECUTE.

Der Befehl zählt aus, wieviele Items in den angeführten Variablen entweder den Wert 3, 4 oder 5 haben. Würde auch mit Betreuung darüber sprechen

Mfg

MW
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Re: Voraussetzungen

Beitragvon Gast » 16. Februar 2011, 12:27

hallo - ich habe eine frage zur einfaktoriellen VA:

ich habe 4 AV: ABS, SIUS, CIUS, MSWS

nur bei MSWS ist der Levene-Test signifikant (steht doch für heterogene varianzen?) bei den anderen drei ist es jedoch nicht signifikant (homogenität)...wenn ich mir dann welch-test und brown-forsythe ansehe, sind alle 4 AV signifikant ....dh ich darf nur post-hoc-test (games-howell) interpretieren??? auch sind meine n für die 4 AV unterschiedlich groß

bedeutet ein signifikanter welch-test und brown-forsythe hier auch heterogene varianzen??? und was tun wenn bei 3 der AV der levene-test nicht signifikant istund nur bei 1 av ist der levene-test signifikant?

ich weiß im moment grad nicht was genau ich da dann interpretieren darf/soll....bitte um hilfe :-)

lg vera
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Re: Voraussetzungen

Beitragvon Michael Weber » 16. Februar 2011, 13:18

Nun da 4 getrennte ANOVAS gerechnet wurden, kann man bei den ersten 3 mit den homogenen Varianzen die klassische Version der ANOVA verwenden bei der AV mit den heterogenen Varianzen dann die ANOVA mit Korrekturen nach Welch bzw. Brown Forsythe. Den post hoc Tests nach Games Howell kann man bei homogenen und heterogenen Varianzen interpretieren (wobei es bei die Annahme homogener Varianzen " mächtigere" post hoc Tests gäbe).

MfG

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Re: Voraussetzungen

Beitragvon Gast » 16. Februar 2011, 16:16

vielen dank! stimmt ja, dass es 4 ANOVAS sind..hatte da einen denkfehler...aber stimmt es, wenn meine gruppen sehr unterschiedliche "n" haben, dass man dann sowieso besser "nur" die post hoc-tests interpretieren sollte?

also ich hab quasi auf unterschiedlich hinsichtlich den 4 AV getetstet, ob es da unterschiede gibt, je nach dem, welche wohnsituation bei den personen vorherrscht und da hab ich zb bei "bei eltern" ein n=509 und bei "mit Partner und Kind" nur ein n=65...da sind ja die "n" schon sehr unterschiedlich groß? macht das was?

und das mit welch oder brown forsythe korrektur versteh ich jetzt auch nicht ganz...dachte die zeigen auch nur an ob meine varianzen homogen oder heterogen sind? oder intrerpretiere ich da bei dieser tabelle die signifikanzen die dabei stehen anstatt der normalen interpretation der anova, oder zeigen mir diese p-werte eben nur an obs homogen sind oder nicht.....?

sorry für meine blöden fragen, steh wohl gerade komplett auf der leitung :-)

lg vera
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Re: Voraussetzungen

Beitragvon Michael Weber » 19. Februar 2011, 10:42

Der Levene Test zeigt an, ob die Varianzen homogen oder heterogen sind. Falls der signifikant ist kommen die Korekturen zum Tragen. Bei Brown Forsythe und Welch handelt es sich um Korrekturen der ANOVA, falls die Varianzen nicht homogen sind.
@ Gruppengrößen: derart unterschiedliche Gruppengrößen sind durchaus ein Problem, da dadurch die die angedachte Mathematik im Hintergrund nicht mehr wirklich passt (Erklärung was was genau wäre etwas mühsam). Nur soviel: ANOVAs wurden eigentlich für experiementelle Bedingungen "entwickelt" und es wird eigentlich angenommne, dass in allen Gruppen exakt gleich viele Personen sind. Bei derart extremen Unterschieden wird´s also schon ziemlich problematisch. Dazu kommt, dass bei so großen Stichproben praktisch jeder (vielfach inhaltlich total irrelevante Unterschied) statistisch nachweisbar (=signifikant) wird. Würde hier also bei signifikanten Ergebnissen ganz besonders auf die inhalliche Relevanz der gefundenen Unterschiede achten.
z-B: nehmen wir an es geht darum wieviel Geld den personen in den Gruppen zur Verfügung steht und in Gruppe A sinds 567€ / Monat und in Gruppe B 568€ pro Monat. Ist der Unterschied, der bei großen Gruppen durchaus auch signifikant werden kann, inhaltlich denn wirklich relevant? Ich würde sagen: nein.

MfG

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Re: Voraussetzungen

Beitragvon fizzl » 26. April 2011, 14:54

Ich muss auch einmal kurz was fragen:

Ich habe eine ziemlich ungleich verteilte Stichprobe (leider ist es nicht anders möglich, da ich meine Daten aus Zeitschriften von unterschiedlichen Jahrgängen erhoben habe und von den alten nur wenige vorhanden waren)
UV: Jahrezehnt (in 5 Abstufungen)
70er =12
80er16
90er=102
00er=120
10er=16

AV: Größe, Gewicht, Alter, etc...

Der K-S Test hat gezeigt, dass meine Daten für alle AVs innerhalb der Gruppen nicht normalverteilt sind (einige schon, die meisten aber nicht).
Jetzt bin ich mir nicht sicher ob ich überhaupt einen parametrischen Test rechnen darf oder ob ich auf einen nonparametrischen ausweichen sollte. Eigentlich hätte ich gerne für jede AV eine Anova gerechnet, ich weiß, dass das den family wise error erhöht, aber meine Hypothesen richten sich eben eizneln auf jede AV und nicht auf Zusammenhänge oder Unterschiede zwischen ihnen. Laut Andy Field soll man ja "nur weil man viele AVs erhoben hat" nicht gleich alle in eine Manova packen... kann ich das wirklich so machen?

Weiters kommt hinzu, dass ich später noch eine weitere UV dazu bekommen, nämlich eine zweite Zeitschrift die ich gerne vergleichen würde. Hier wollte ich eigentlich eine MANOVA rechnen, aber die Vorraussetzungen sind ja ziemlich bis bis gar nicht erfüllt und ich kenne keine gute nonparametrische Ersatzmethode...
... soll ich daher einfach eine Manova rechnen und als Post Hoc das GAmes Howell kriterium verwenden, oder lieber mehrere Welch-TEst berechnen?
...pfu, verwirrend das ganze, aber kann mir da wer weiter helfen?

glg
fizzl

 
 
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Re: Voraussetzungen

Beitragvon Michael Weber » 29. April 2011, 12:24

Nun, derart extreme Unterschiede in der Stichprobengröße sind schon ziemlich problematisch. Da ich nicht genau weiß, was da genau untersucht wird (also was für Daten aus den Zeitschriften wie herausgesucht wurden), ist´s jetzt schwer da Tipps zu eventuellen anderen Zugängen zu geben. Eventuell könnte man die Jahrzehnte ja parallelisieren (sprich zu den 12aus den 70igern aus jedem anderen Jahrzehnt möglichst passende andere Angaben herauszubekommen).
Unterstelle jetzt mal einfach es geht um sowas wie Eigenschaften der abgebildeten Modells und man könnte z.B. wenn man aus dem 70igern ein "Bikinimodel" hat aus den anderen Jahrzehnten ebenfalls je ein "Bikinimodel" heraussuchen.

Weshalb MANOVA bei einer zweiten UV??? Wenn wäre das ja eine zweifaktorielle ANOVA. Und wenn man hier ebenfalls parallelisiert dann eben eine zweifache ANOVA mit zwei Innersubjektfaktoren wobei die "Person" eben eine gewisse Art "Werbung" ist. Die Parallelisierung würde auch die Macht erhöhen und man hätte nicht das Problem mit den derart unterschiedlich großen Stichproben

Mfg

MW
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Re: Voraussetzungen

Beitragvon fizzl » 2. Mai 2011, 10:07

Also ganz genau, es handelt sich hierbei um die Playboy centerfold models und es geht um die Körpermaße der abgebildeten Frauen und die Veränderung dieser Maße im Verlauf der Zeit.
zur PArallelisierung: Das heißt, ich suche zb. aus den 90ern und den 00ern Modelles die sich von den Maßen her nicht besonders von denen aus den 70er unterscheiden, verringere somit die Stichprobe aus diesen Jahrzehnten und erhöhe gleichzeitige die Stichprobe aus den 70ern? Wieviele müssten das denn dann sein, damit ich geeignete Stichprobengrößen habe? Dass alle gleich groß sind, werde ich vermutlich nicht schaffen!?

Ach ja und ich habe mich oben vertan, ich meinte, dass ich noch eine weitere AV haben werde, bzw. mehrere AVs. Die Hypothesen richten sich nämlich nach den Körpermaßen, also eine für jedes Maß (z.B: Taillengröße stieg signifikant an in den letzten Jahrzehnten --> ca. 3-4 hypothesen)... und weil ja die Körpermaße nicht vollkommen unabhängig sind von einander, wollte ich eine Manova rechnen mit der UV Jahrzehnt (bzw. später noch das MAgazin als Uv dazu) und als AVs alle Körpermaße. Aber wie vorher schon erwähnt, scheint es mir mehr Sinn zu machen, für jede Hypthese (also demnach auch für jedes Körpermaß) eine Anova zu rechen???

vielen lieben Dank
GLG
fizzl

 
 
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Re: Voraussetzungen

Beitragvon Michael Weber » 2. Mai 2011, 10:32

Hmm, also Models mit ähnlichen Maßen würde ich nicht nehmen,w eil man ja nicht nach der AV parallelisiert. Dachte eher an "Themen" wie z.b Model für Autowerbung, Model für Kleidung, Model für Bademoden, ... .

In der Situation würde ich versuchen, die Stichprobe aus den 70igern zu vergrößern und dann per Zufall pro anderem Jahrzeht aus den vorhandenen Zeitschriften per zufall soviele rauszunehmen wie man auch in den 70igern hat. Sprich z.B. 16 pro Jahrzehnt. Fallzahl hängt vom erwareten Effekt ab. Je größer der Effekt, desto kleiner kann die Stichprobe sein

MfG
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Re: Voraussetzungen

Beitragvon Gast » 24. Mai 2011, 13:00

hallo,

würde gerne wissen, auf welches Verfahren ich ausweichen kann, wenn bei der ANCOVA die Voraussetzungen verletzt sind. Dazu finde ich irgendwie gerade nichts.

lg
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Re: Voraussetzungen

Beitragvon marioo25 » 25. Mai 2011, 09:00

Welche Vorraussetzungen sind denn nicht erfüllt? Je nachdem worum es sich handelt, kann man über diese Verletzungen "hinwegsehen".
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Re: Voraussetzungen

Beitragvon Gast » 14. Dezember 2011, 15:56

Hallo an alle,
muss ich die NV für jedes Item in der Fragebogen überprüfen oder für die Gesamtscore? wenn ich es für jedes Item einzel überprüfe( mit K-S-test) dann kommt bei einigen items NV bei den anderen wieder keine NV, aber wenn ich das für das ganze Fragebogen überprüfe dann kommt heraus dass die daten NV sind..kann mir jmnd vll helfen? danke
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Re: Voraussetzungen

Beitragvon marioo25 » 14. Dezember 2011, 17:35

Gast hat am 14.12.2011 um 14:56:56 geschrieben:Hallo an alle,
muss ich die NV für jedes Item in der Fragebogen überprüfen oder für die Gesamtscore? wenn ich es für jedes Item einzel überprüfe( mit K-S-test) dann kommt bei einigen items NV bei den anderen wieder keine NV, aber wenn ich das für das ganze Fragebogen überprüfe dann kommt heraus dass die daten NV sind..kann mir jmnd vll helfen? danke



Wenn der Summenscore deine AV ist, dann musst du natürlich diesen auf NV überprüfen. Die Einzelitems sind irrelevant.
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Re: Voraussetzungen

Beitragvon Gast » 14. Dezember 2011, 18:04

ja die summenscore ist die AV..danke für die schnelle Antwort..lg Nina
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Re: Voraussetzungen

Beitragvon Gast » 23. Januar 2012, 15:40

Hallo,
Ich hab 4 Gruppen( mit je 53 Tp; insgesamt 212 Teilnehmer)und möchte einen VA und Regression rechnen; Ich hab jetzt versucht die Voraussetzungen zu überprüfen und es kam heraus dass die Normalverteilung meistens gegeben ist. Die Levene-Test ist aber sign. und somit ist keine Varianzhomogenität gegeben. Kann mir vll.jmnd. ein Tipp geben wie ich jetzt am besten vorgehen soll? Darf ich weiterhin VA rechnen bzw. wenn ja, worauf muss ich aufpassen?..bin dankbar für jede Hilfe..finde es so schade dass es keinen Tutorium od. irgend ein PS für SPSS gibt und das wir alles alleine hinkriegen müssen- bin total überfordert :(..Danke im voraus
Gast
 

Re: Voraussetzungen

Beitragvon marioo25 » 23. Januar 2012, 16:35

wenn du im SPSS bei der ANOVA auf Optionen klickst musst du "Welch" auswählen. Der Welchtest ist die ANOVA für heterogene Varianzen (gibts auch für den t-Test), diesen zu verwenden ist vollkommen legitim.
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Re: Voraussetzungen

Beitragvon Gast » 24. April 2012, 18:22

Und wenn die Homogenität der Varianzen nicht erfüllt sind? Gibts da dann auch eine Hilfe oder einer Ersatz dafür?
Danke!
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Re: Voraussetzungen

Beitragvon KoRnfuzius » 24. April 2012, 18:48

Das ist der Welch-Test. Wenn Varianzheterogenität vorliegt, würde ich den Welch-Test nehmen.
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