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Spezielle Probleme zu den komplexen statistischen Verfahren und SPSS

Fragen und Antworten zur Statistik I und II, Methodenlehre und Testtheorie

Moderator: Methodik-Team

Spezielle Probleme zu den komplexen statistischen Verfahren und SPSS

Beitragvon Quappdimulpe » 14. März 2005, 19:31

Die ganz harten Fälle der harten Fälle kommen hier hin.
Zuletzt geändert von Quappdimulpe am 14. März 2005, 19:33, insgesamt 1-mal geändert.
Quappdimulpe

 
 
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Re: Spezielle Probleme zu den komplexen statistischen Verfahren und SPSS

Beitragvon Quappdimulpe » 7. Mai 2005, 22:26

Also es geht um ein Problem zu Metaanalysen.
Ich habe einen engl. Artikel zu bearbeiten, in dem eine Metaanalyse beschrieben wird. Bin nun schon mit Bortz und Döring gesessen, trotzdem hab ich keine Ahnung, wie ich die einzelnen Werte interpretieren soll:
Es werden in dieser Metaanalyse 3 Z-Werte (nach der Technik von Beaman, Cole, Klentz, Preston, Steblay erstellt) beschrieben. Zma= generelle Z-Score, ungewichtete Schätzung des gesamten Wahrscheinlichkeitslevels, Zmn= inkludiert gewichtete individuelle Tests, Zmf= mit Gewichten reziprok zur Anzahl von Tests innerhalb jeder Studie.
(hoffe, das ist mal so halbwegs richtig übersetzt!).
Bspl: Zma= 1,01, p=.16, h=-.10
Was bitte soll das heißen?

Nebenher werden dann auch noch die generelle Effektgröße und fail-safe N Werte benannt.
Wäre für jegliche Hilfe sehr dankbar.
Angi
Quappdimulpe

 
 
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Re: Spezielle Probleme zu den komplexen statistischen Verfahren und SPSS

Beitragvon Michael Weber » 8. Mai 2005, 18:33

Also ganz ehrlich gesagt, hab ich von Metaanalysen auch recht wenig Ahnung. Generell geht´s darum die Ergebnisse möglichst aller publizierten Studien zu einem Thema zusammenzufassen. Jedes Ergebnis wird jedoch (meist mit Hilfe der Stichprobengröße) gewichtet (sprich Studien mit viele TeilnehmerInnen wird ein größeres Gewicht beigemessen, als Studien mit kleinerem N). Weitere Gewichtungsmöglichkeiten bestehen darin, die Anzahl der in der Studie durchgeführten Tests zu verwenden, da bei viele Tests natürlich die Alphaüberhöhung zu berücksichtigen ist (und eine gefundene Signifikanz auch darauf zurückgeführt werden kann).
Der angegebene globale z-Wert scheint das zusammengefasste Ergebnis zu sein, der
eben einen nicht signifikanten p-Wert von p= .16 liefert => Ergebnis der Metaanalyse => kein signifikantes Ergebnis (was auch immer da jetzt untersucht wurde)

Hoffe soweit halbwegs zur Klärung beigetragen zu haben. Detailiertere Info müsste ich mir erst anlesen

LG

MW
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Re: Spezielle Probleme zu den komplexen statistischen Verfahren und SPSS

Beitragvon Agieh » 1. Juni 2005, 19:09

SPSS
Quote:Wie berechnet man im SPSS eine kanonische Korrelation?
Ich habe mehrere Prädiktoren (Geschlecht, Scheidungserfahrung, Stressverarbeitungsstrategien usw.) und mehrere Kriterien (Körper, Psyche, Selbstwert usw.). Welche Befehle sind im SPSS einzugeben und sollen die AVs separat berechnet werden.

Liebe Grüße Anita
Zuletzt geändert von Agieh am 1. Juni 2005, 19:11, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Spezielle Probleme zu den komplexen statistischen Verfahren und SPSS

Beitragvon Michael Weber » 2. Juni 2005, 12:43

Also eine mögliche SPSS Syntax
***********************************
MANOVA
i4 i5 i6 WITH i1 i2 i3
/DISCRIM RAW STAN CORR
/PRINT SIGNIF(EIGN DIMENR HYPOTH ) CELLINFO(CORR)
ERROR(CORR SSCP)
/NOPRINT SIGNIF(MULT UNIV ) PARAM(ESTIM)
/METHOD=UNIQUE
/ERROR WITHIN+RESIDUAL
/DESIGN .
**********************************
i4, i5, i6 = AV
i1, i2, i3 = UV

Soweit ich weiß, gibt´s aber noch eine. Die muss ich allerdings im Bortz nochmals nachlesen.

LG

MW
Zuletzt geändert von Michael Weber am 2. Juni 2005, 12:43, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Spezielle Probleme zu den komplexen statistischen Verfahren und SPSS

Beitragvon Agieh » 18. Juli 2005, 14:27

SPSS Zitat:gibt es im spss eine möglichkeit, für jede einzelne Vpn drei variablen zu rangreihen? also 1 für den höchsten wert der 3 var. usw. aber halt pro person, ich finde es nur für die gesamte stichprobe!

(im Kontext: bei meinem fragebogen kann man max. 85 punkte erreichen, ich möchte meine vpn punktemäßig in unteres,mittleres,oberes drittel einordnen, also 1-28, 29-57, 58-85 punkte. wie kann ich das machen im spss? einerseits zum häufigkeiten zählen, andererseits soll es eine eigene gruppenvariable geben mit leuten mit niedrigem, mittlerem, hohem punktewert!)

sandra
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Re: Spezielle Probleme zu den komplexen statistischen Verfahren und SPSS

Beitragvon Michael Weber » 27. Juli 2005, 23:41

Erst mal nur ein kurzes hallo aus dem Urlaub ;o))
zu Frage: ich versteh´s leider nicht ganz. was bedeutet eine Person nach 3 Variablen zu rangreihen??? Nach der Summe, dem Durchschnitt......, ???

LG

MW

P.S: bin ab dem 09-08-05 wieder voll im Einsatz
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Re: Spezielle Probleme zu den komplexen statistischen Verfahren und SPSS

Beitragvon Agieh » 29. Juli 2005, 00:05

Zitat:es ging um darum, dass die tp 3 andere personen bewertet hat und ich wollte diese 3 urteile für jede tp in eine reihenfolge bringen.
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Re: Spezielle Probleme zu den komplexen statistischen Verfahren und SPSS

Beitragvon Michael Weber » 5. August 2005, 12:31

Hmmm, gehe ich recht in der Annhame, dass die Tp bei den 3 Personen nicht 1,2,3 oder 3,1,2 oder so vergeben hat sondern gemeint hat, A bekommt 102 Pkt, B, 107 Pkt und C 81 Pkt???
Wenn ja kann man die Ranordnung (eventuell etwas umständlich) via "umcodieren in andere Variablen" mittels "IF" (FALLS) Befehl vornehmen.
z.B:
wert_tp1_neu= 1
FALLS ((wert_tp1) (wert_tp2)) AND ((wert_tp1) > (wert_tp3))

in allen anderen Fällen ist wert_tp1_neu natürlich 2.
Selbes Spielchen für die anderen Tp.
Geht via syntax ratz-fatz

LG

MW
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Re: Spezielle Probleme zu den komplexen statistischen Verfahren und SPSS

Beitragvon Agieh » 6. September 2005, 11:12

SPSS
In meiner Studie geht es unter anderem um sexistische Witze.
Zu männer- und frauenfeindlichen Cartoons soll auf einer 4stufigen Skala (von stimme gar nicht zu bis stimme völlig zu) Stellung genommen werden:
z.B. der Cartoon gefällt,
ist originell
ist erniedrigend,
ist geschmacklos usw.

Habe nun eine Faktorenanalyse gerechnet und 2 Faktoren erhalten: einen Ablehnungsfaktor und einen Bevorzugungsfaktor
Der Ablehnungsfaktor setzt sich u.a. aus Cartoon1_böse, Cartoon2_geschmacklos, Cartoon2_erniedrigend, Cartoon3_böse usw. zusammen.
Der Bevorzugungsfaktor beinhaltet u.a. Cartoon1_originell, Cartoon2_gefällt, Cartoon4_überraschend usw.

Wie kann ich nun diese beiden Faktoren definieren, also sagen:
Faktor1 = Cartoon1_böse, Cartoon2_geschmacklos usw.
Faktor2 = Cartoon1_originell, Cartoon2_gefällt usw.

Gibt’s da einen Syntaxbefehl??

Unter Transformieren – Umkodieren – in eine neue Variable muss ich immer Werte definieren, aber ich habe ja keine Werte.
Agieh

 
 
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Re: Spezielle Probleme zu den komplexen statistischen Verfahren und SPSS

Beitragvon Michael Weber » 6. September 2005, 11:33

Hmm, bin mir nicht ganz sicher, was gemeint ist. Normalerweise werden jene Items, die in einem Faktor hoch laden, zu einer Skala zusammengefasst. Also einfach die Punkte, die Person in den Items des ersten Faktors erzielt haben, zusammen zählen. Das kann man durchaus mit dem compute Befehl machen. WICHTIG: wenn es Ladungen mit unterschiedlichen Vorzeichen gibt, müssen z.B. die Items mit dem negativen Vorzeichen zuerst umgepolt werden und erst dann darf man addieren.
Prinzipiell kann man natürlich auch die sogenannten factorscores verwenden (kann man soweit ich weiß unter der option "speichern" auswählen).

MfG

MW
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Re: Spezielle Probleme zu den komplexen statistischen Verfahren und SPSS

Beitragvon Agieh » 19. Oktober 2005, 10:58

DA
Hi!Habe eine ganz dringende Frage.
Ich muss bei meiner Diplarbeit überprüfen, wie gut ein test zur Vorhersage der gruppenzugehörigkeit geeignet ist.
Da der Box-M Test aber signifikant ist, habe ich eine Regressionsanalyse gerechnet. Um zu überprüfen ob die eine Gruppe theoriekonform höhere Werte hat habe ich die Gruppenstatistik des T-Test interpretiert und gesagt Gruppe A hat durchschnittlich mehr Punkte, jedoch streuen die Werte mehr!Habe aber nicht das Signifikanzniveau interpretiert sondern das ganze nur deskriptiv gewertet. Gruppe A wurde mit 90% (77Personen) richtig zugeordnet Gruppe B mit 51%(35 Personen), insgesamt Klassifikation 78%, kann ich nun sagen, dass der Test geeignet ist, ein bestimmtes Merkmal zu erfassen?
Stimmt mein Vorgehen?

Danke
Agieh

 
 
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Re: Spezielle Probleme zu den komplexen statistischen Verfahren und SPSS

Beitragvon Michael Weber » 19. Oktober 2005, 12:43

Hi,

klassische Methode zur "Typisierung" ist die Diskriminazanalyse. Die liefert dann auch die Mennwerte wie gut die Typisierung funktioniert. Im Prinzip könnte man auch sowas wie eine ROC Analyse machen (sucht jenen Kennwert, bei dem die Zuteilung zu den Gruppen best möglich ist). Wie schaut´s denn bei dem Test generell aus? Liefert der nur einen Testkennwert oder hat er mehrere Skalen?
Vergleich der Gruppen kann man ja auch den U-Test verwenden.

MfG

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Re: Spezielle Probleme zu den komplexen statistischen Verfahren und SPSS

Beitragvon Michael Weber » 19. Oktober 2005, 12:44

btw: Homoskesatizität (Gleichheit der Varianzen) ist auch bei der Regression wichtig ;o)
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Re: Spezielle Probleme zu den komplexen statistischen Verfahren und SPSS

Beitragvon Agieh » 19. Oktober 2005, 16:45

Nähere Beschreibung zu meinem Test. Ich habe einen Test und 3 verschiedene in diesem Test realisierte Bewertungskriterien. Ich soll nun überprüfen ob der Test per se das Konstrukt erfasst, und v.a welches Kriterium am Besten geeignet ist, dieses zu tun. Ich habe eine Extremgruppe die hohe Werte haben sollte und eine Kontrollgruppe die niedige Werte haben soll. Ich kann ja jetzt nicht 3 T-Tests rechnen um zu vergleichen welches Kriterium besser diskriminiert. Generell sind meine 3 Summenscores aus diesen 3 Bewertungskriterien normalverteilt (KS). Bitte Hilfe! Danke.
Agieh

 
 
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Re: Spezielle Probleme zu den komplexen statistischen Verfahren und SPSS

Beitragvon Michael Weber » 19. Oktober 2005, 23:10

daher würde ich die Diskriminanzanalyse verwenden. ist, wie gesagt, die klassische herangehensweise

MfG

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Re: Spezielle Probleme zu den komplexen statistischen Verfahren und SPSS

Beitragvon Agieh » 12. Juni 2006, 10:07

yoko_ono geschrieben:hallo!
unter dem ersten teil meiner reliabilitätsanalyse im SPSS (mean, std dev, cases) steht folgendes:

***warning*** determinant of matrix ist close to zero:3,312E-23
statistics based on inverse matrix for scale ALPHA are meaningless and printed as N of cases= 91

mein Cronbach ALPHA ist .8869, das wär doch eigentlich gut, oder? was heißt das wohl und was könnte ist dagegen tun? wäre sehr dankbar um hilfe/rat


Agieh

 
 
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Re: Spezielle Probleme zu den komplexen statistischen Verfahren und SPSS

Beitragvon Michael Weber » 12. Juni 2006, 11:29

hmm, muss gestehen eine derartige Fehlermeldung ist mir nicht bekannt. müsste mir hier wohl die originaldaten ansehen, um klären zu können, was da los ist

MfG

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Re: Spezielle Probleme zu den komplexen statistischen Verfahren und SPSS

Beitragvon Agieh » 30. März 2007, 12:56

omega geschrieben:SOS!
ich versuche heute zum x-ten Mal einen T-Test in SPSS zu machen und SPSS macht das einfach nicht und schreibt immer wieder : kann nicht gerechnet werden,weil mindestens eine Gruppe leer ist. Ich habe beim T-Test für unabh. Stichproben eingegeben:Testvariablen: als variablen gespeicherte faktorwerte einer Faktorenanalyse: Studienanfänger und Fortgeschrittene und bei der gruppenvariable hätte ich die selbsteinschätzung (besser und schlechter) mit Wert 1 und 2 eingegeben.
Ist das wirklich falsch?
Liegt es daran, dass es bei der Selbsteinschätzung auch den Wert 0 gäbe? wenn ja, dann weiß ich nicht, wie bzw. wo ich ihn herausfiltern soll. Soll ich notfalls die Werte einzeln rauslöschen?
bin dankbar für jeden Hinweis, lg omega
Agieh

 
 
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Re: Spezielle Probleme zu den komplexen statistischen Verfahren und SPSS

Beitragvon Agieh » 30. März 2007, 22:47

Menüübersetzung gefragt:
Anonymer User geschrieben:hallo,

ich habe spss auf englisch, aber natürlich sämtliche literatur auf deutsch. ich tue mir gerade sehr schwer, die befehle im menü zu finden, von denen in den büchern die rede ist (nur manchmal sind abbildungen dabei). weiß vielleicht jemand, ob es irgendwo im internet eine übersetzung der menüleisten (oder ein online-statistik-wörterbuch, das spss berücksichtigt) gibt?

ich wäre sehr dankbar, wenn mir jemand weiterhelfen könnte!
Agieh

 
 
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Re: Spezielle Probleme zu den komplexen statistischen Verfahren und SPSS

Beitragvon Michael Weber » 1. April 2007, 00:12

@ t_Test: nun offensichtlich gibt es eine der beiden Gruppen variablen nicht. Wenn man die beiden zu vergelichenden unabhängigen Gruppen mit 0 und 1 codiert hat, dann muss man das dort auch angeben. Etwas anderes kann ich mir nicht vorstellen. Dass ind er Variable mehr als 2 Gruppenwerte sind, ist egal. Drum muss man ja angeben welche der Gruppen man vergleichen will

@ englisches SPSS: nun, viele begiffe sind ja nicht so unähnlich. Muss halt wissen das mean Mittelwert ist und unapaired unabhängig, dependent abhängig und ein scatterplot ein streudiagramm ist. Denke am sinnvollsten ist es z.B. mit dem onliene wörterbuch http://dict.leo.org zu arbeiten. Da fidnet man 99% der begriffe, die man benötigt

MfG

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Re: Spezielle Probleme zu den komplexen statistischen Verfahren und SPSS

Beitragvon Agieh » 28. November 2007, 11:45

Aleksandra geschrieben:
Ich hätte nur eine wirklich kurze Frage, und eigentlich brauche ich da nur eine Bestätigung bzw einen Tritt sonstwohin, falls ich da einen Blödsinn von mir gebe ;)

Ich habe leider ein Problem damit, dass bestimmte Items für die Beantwortung einer Fragestellung verschiedenskalig sind.
Wie kann man das dann verrechnen, wenn eine Skala 4- die andere aber 6- oder 7-stufig ist?

Mein Gedanke wäre gewesen, - da man diesbezüglich nirgends auch nur irgendeinen Hinweis in den Unterlagen oder den Büchern (Zöfel, Backhaus, Bortz & Döring,...) findet - dass man einfach umrechnet. So ähnlich wie beim Prozentrechnen. Ziemlich umständlich, aber ich würde dann zB alle Werte auf eine 7-stufige Skala "aufrechnen".
Also hätte ich auf einer 5-stufigen Skala eine "4" und auf einer 7-stufigen Skala eine "2", dann würde ich im Datensatz für Ersteres eingeben "5,6" (gerechnet zB 4/5 * 7).

Passt das so? Geht das überhaupt?!
Oder wäre etwas ganz anderes richtig?

Bitte um Hilfe!

Liebe Grüße,
A-Z
Agieh

 
 
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Re: Spezielle Probleme zu den komplexen statistischen Verfahren und SPSS

Beitragvon Michael Weber » 4. Dezember 2007, 21:34

so, nachem ich wieder im Lande bin, kommt auch eine Antwort

Hierfür gibt es mehrere Ansätze

a) neucodierung der variable mit der größeren Anzahl an Kategorien

b) falls Variablen metrisch und halbwegs NV sind=> standardisierung (wird von vielen auch ohne diese Voraussetzungen so gemacht)

c) sogenannte "Flächentransformationen", wandelt Werte der Items in z Werte um, indem man jenen z-Wert zu nimmt über dem derselbe Prozentsatz liegt, der dem Prozentsatz an Personen entspricht, die über der jeweiligen Kategorie liegen


MfG

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Re: Spezielle Probleme zu den komplexen statistischen Verfah

Beitragvon BubbleGum » 1. November 2010, 19:30

Darf man hier noch schreiben? [22]

Ich habe ein nervendes Verständnisproblem bei meiner DA -Auswertung:

Ich habe mit dem gleichen Datensatz zuerst eine einfache ANOVA und anschließend noch eine faktorielle ANOVA durchgeführt bei der ich zusätzlich zur ursprünglichen unabhängigen Variable noch drei weitere reingepackt habe.

Das seltsame ist, dass SPSS andere Abweichungsquadratsummen für die einfache ANOVA und den Haupteffekt der gleichen unabhängigen Variable bei der faktoriellen ANOVA ausgibt.
Als Grundlage habe ich das Buch von Andy Field und nach seinen Erklärungen müssten diese Abweichungsquadratsummen identisch sein (Model Sum of Squares bei der ANOVA und Main Effect bei der faktoriellen ANOVA).

Ich verstehe zwar, dass sich das Resultat von ANOVA und des Haupteffekts der faktoriellen ANOVA unterscheiden können, allein diese Abweichungsquadratsummen müssten auf Grund der Formel und der herangezogenen Daten diesselben sein. Sind sie laut SPSS -Berechnungen aber nicht. :cry: :cry: :cry:

Kann mir jemand helfen das aufzuklären?
Das wäre super!

glg, Basti
BubbleGum

 
 
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