Prüfungsfragen (Archiv bis 10.07.13)

Themen geschlossen - Nur noch Leserechte

Moderator: Moderatoren-Team

Re: Prüfungsfragen

Beitragvon KoRnfuzius » 7. November 2011, 13:32

Gast hat am 02.11.2011 um 14:18:38 geschrieben:hey!!!sagt mal de endowment effekt wiederspricht doch der annahme der transitivität oder?sobald ich ein gut besitze werte ich es innerlich auf-also bleiben die präferenzen nicht stabil...??!!!danke lg andrea


Der Endowment-Effekt widerspricht mehr als nur der Annahme der Transitivität. Zusätzlich ist auch mindestens die Annahme der Reflexivität verletzt.

kann mir wer erklären was das heißt? Jedes Alternativbündel ist gleich gut wie es selbst ( A = A)
ich werde noch immer nicht schlau aus dem satz :-(


Reflexivität bedeutet, dass ein Gut (oder ein Bündel davon) immer gleich viel Wert ist. Wenn du dir den Endowment-Effekt ansiehst, weißt du was gemeint ist. Sobald die Tasse in den Besitz übergeht wird sie mehr wert, als eine Tasse, die du nicht besitzt. Selbst wenn die Tassen ident sind.

Das Axiom widerspricht auch der persönlichen Bindung an Gegenstände. (Glücksbringer z.B.). Ein Bündel (dein Glücksbringer, der dir viele Jahre Glück gebracht hat, wird sicher wertvoller wahrgenommen, als das gleiche Objekt, das nicht dein Glücksbringer ist (selbst wenn objektiv keine Unterschiede bestehen). Ökonomisch betrachtet sollten beide den gleichen Wert haben. Rational agieren heißt kalt, berechnend, den Nutzen bestimmen. Da haben Gefühle, wie Bindung, keinen Platz.

Jetzt verständlich was das Axiom meint?
Wer leichter glaubt, wird schwerer klug.
Benutzeravatar
KoRnfuzius

 
 
Beiträge: 542
Registriert: 22. Oktober 2004, 22:26

Re: Prüfungsfragen

Beitragvon DAX » 7. November 2011, 14:24

Vielen vielen Dank lieber Kornfuzius.

Das war eine super Erklärung die mir sehr geholfen hat :-)
Kenn mich nun aus :-)

Liebe Grüße
DAX

 
 
Beiträge: 260
Registriert: 10. Oktober 2010, 19:31

Re: Prüfungsfragen

Beitragvon DAX » 7. November 2011, 15:28

hätte da noch eine frage zu Unternehmer/innen:

auf der seiner folie 481 steht, dass ein Unternehmer folgende Anforderung besitzen muss:

Unabhängigkeit von Konventionen und von anderen Personen

Also das mit den Personen ist mir klar, aber warum Konventionen(=soziale Normen)???Denn auf seiner nächtsten Folie zeigt er eine Abbildung zu Persönlichkeitsmerkmalen eines Unternehmers und da steht NormGEBUNDENHEIT.
Das wäre ja ein Gegenteil von Unabhängigkeit von Konventionen?!

???

Bitte um Hilfe
LG
DAX

 
 
Beiträge: 260
Registriert: 10. Oktober 2010, 19:31

Re: Prüfungsfragen

Beitragvon Gast » 7. November 2011, 15:49

hätte da auch noch eine Frage: und zwar R.A.W.f.s. Modell beim thema Akzpetanz der Unsicherhheit!Bei dem Veratändnisefragen im Buch wir die Antwort"Planung von Reaktionen auf erwünschte Konsequenzen" richtig gewertet...allerdings steht im Buch das genaue Gegenteil:Planung von Reaktionen von unerwünschten Konsequenzen..kommt mir auch logischer vor...!!!!wAS meint ihr??

DAX.: da weiss ich leider keine Antwort:( aber eine gute frage weiss das jemand?

lg andrea
Gast
 

Re: Prüfungsfragen

Beitragvon Gast » 7. November 2011, 18:42

kann mir einer sagen was mit dem AIDA- modell gemeint ist oder wenigstens wo ich es finde... ich such schon die ganze zeit aber finde nichts!
Gast
 

Re: Prüfungsfragen

Beitragvon DAX » 7. November 2011, 18:51

ad andrea:
wenn das so ist wie du sagst(habe es nicht nachgelesen) dann hast du recht und die haben sich einfach geirrt.
Es stimmt auf jeden Fall Planung von Reaktionen auf ungewollte Konsequenzen einer Entscheidung.

lg
DAX

 
 
Beiträge: 260
Registriert: 10. Oktober 2010, 19:31

Re: Prüfungsfragen

Beitragvon KoRnfuzius » 7. November 2011, 18:59

Gast hat am 07.11.2011 um 17:42:38 geschrieben:kann mir einer sagen was mit dem AIDA- modell gemeint ist oder wenigstens wo ich es finde... ich such schon die ganze zeit aber finde nichts!


AIDA. Ein Modell der Werbewirkung.

A ttention
I nterest
D esire
A ction

Check auch mal Wikipedia für weitere Informationen oder hier im Archiv.
Wer leichter glaubt, wird schwerer klug.
Benutzeravatar
KoRnfuzius

 
 
Beiträge: 542
Registriert: 22. Oktober 2004, 22:26

Re: Prüfungsfragen

Beitragvon KoRnfuzius » 7. November 2011, 19:01

Gast hat am 07.11.2011 um 14:49:17 geschrieben:hätte da auch noch eine Frage: und zwar R.A.W.f.s. Modell beim thema Akzpetanz der Unsicherhheit!Bei dem Veratändnisefragen im Buch wir die Antwort"Planung von Reaktionen auf erwünschte Konsequenzen" richtig gewertet...allerdings steht im Buch das genaue Gegenteil:Planung von Reaktionen von unerwünschten Konsequenzen..kommt mir auch logischer vor...!!!!wAS meint ihr??

DAX.: da weiss ich leider keine Antwort:( aber eine gute frage weiss das jemand?

lg andrea


Es geht um den Umgang mit Risiken, daher Planung von Reaktionen auf unerwünschte Konsequenzen. Bei erwünschten Konsequenzen läuft alles nach Plan. Auf die braucht man sich nicht vorbereiten.
Wer leichter glaubt, wird schwerer klug.
Benutzeravatar
KoRnfuzius

 
 
Beiträge: 542
Registriert: 22. Oktober 2004, 22:26

Re: Prüfungsfragen

Beitragvon Gast » 10. November 2011, 08:45

Kann bitte jemand die Prüfungsfragen von gestern posten?

Danke :)
Gast
 

Re: Prüfungsfragen

Beitragvon Gast » 10. November 2011, 09:19

Langfrage: assoziationsgeflecht.
Mc:
Entscheidungen (Risiko,Sicherheit)
Was soll für guten Verkauf ähnlich sein
Konzepttest u Produkttest oder so
Gast
 

Re: Prüfungsfragen

Beitragvon verena_ » 10. November 2011, 09:34

mc fragen gabs noch zu:
steuermoral
easterlin paradoxon
schätzung von münzen bei kindern
bernoulli zahlen
unternehmereigenschaften
autonome entscheidungen
Benutzeravatar
verena_

 
 
Beiträge: 1720
Registriert: 20. Mai 2009, 10:54

Re: Prüfungsfragen

Beitragvon luckylisa » 10. November 2011, 12:35

Was habt ihr bei folgenden Fragen angekreuzt (bzw. wieviele Kreuze):
Benford
Entscheidungen (Risiko, Sicherheit)
autonomen entscheidungen
luckylisa
 
Beiträge: 3
Registriert: 10. November 2011, 12:28

Re: Prüfungsfragen

Beitragvon Gast » 10. November 2011, 13:44

benford fand ich gar nichts passend, also keine antwort korrekt, oder?
autonome ENtscheidungen hab ich eines (billiges Produkt)
was habt ihr bei konzept und produkttests?
Gast
 

Re: Prüfungsfragen

Beitragvon verena_ » 10. November 2011, 17:15

benford hab ich auch nichts; autonome entscheidungen: je billiger und je mehr machtgefälle/geringere bez.qualität (ich weiß jetzt nicht mehr welche antwortalternative dort stand...aber eine von den beiden wars :-)). bei der frage zu den "entscheidungen" wird heftig im thread "noten" disktuiert :-). herrscht uneinigkeit
Benutzeravatar
verena_

 
 
Beiträge: 1720
Registriert: 20. Mai 2009, 10:54

Re: Prüfungsfragen

Beitragvon Gast » 10. November 2011, 18:53

verena_ hat am 10.11.2011 um 16:15:13 geschrieben:benford hab ich auch nichts; autonome entscheidungen: je billiger und je mehr machtgefälle/geringere bez.qualität (ich weiß jetzt nicht mehr welche antwortalternative dort stand...aber eine von den beiden wars :-)). bei der frage zu den "entscheidungen" wird heftig im thread "noten" disktuiert :-). herrscht uneinigkeit




anzukreuzen waren bei den autnomen entscheidungen: machtgefälle & billigere produkte ;-)
Gast
 

Re: Prüfungsfragen

Beitragvon verena_ » 10. November 2011, 19:09

ja genau das machtgefälle wars :grin:
Benutzeravatar
verena_

 
 
Beiträge: 1720
Registriert: 20. Mai 2009, 10:54

Re: Prüfungsfragen

Beitragvon luckylisa » 11. November 2011, 17:07

Ja das habe ich auch bei autonomen Entscheidungen angekreuzt.

Hm, bei Benford habe ich eines angekreuzt, und zwar die Antwort, dass bei natürlichen Phänomenen die Ziffern in einer mehrstelligen Zahl nicht mit gleicher wahrscheinlichkeit auftreten. Oder hab ich da was falsch gelesen?

Man muss sich schon irre konzentrieren, dass man da keinen Blödsinn ankreuzt.

Was habt ihr bei der Frage zu Easterlin? ich habe da drei Kreuze gemacht.

Wann werden denn voraussichtlich die Noten da sein? Ich finde das warten und spekulieren schrecklich!

LG!
luckylisa
 
Beiträge: 3
Registriert: 10. November 2011, 12:28

Re: Prüfungsfragen

Beitragvon luckylisa » 11. November 2011, 17:58

bei Konzepttest/Produkttest habe ich eines angekreuzt, und zwar dass bei Konzepttests nur das Bild vorgegeben wird und bei Produkttests das Produkt selbst.
luckylisa
 
Beiträge: 3
Registriert: 10. November 2011, 12:28

Re: Prüfungsfragen

Beitragvon verena_ » 11. November 2011, 18:29

hab ich auch bei den konzepttests angekreuzt...@luckylisa (aber weiß nicht obs stimmt)

@noten: im oktober haben die noten 2 tage gedauert, da diesmal viele angetreten ist wirds wohl noch ein paar tage dauern. in dem mail dass wir bekommen haben bezüglich der evaluierung der prüfung stand ja drinnen, dass die noten in den nächsten tagen im univis sein werden. ich schätz also dass die noten mo, di oder mi da sein werden...
Benutzeravatar
verena_

 
 
Beiträge: 1720
Registriert: 20. Mai 2009, 10:54

Re: Prüfungsfragen

Beitragvon junee » 12. November 2011, 08:14

oh gott! ich hoffe so sehr, dass die langfragen kulant bewertet werden...ich hasse MC! [20]
junee
 

Re: Prüfungsfragen

Beitragvon Gast » 12. November 2011, 12:07

ja es ist einfach echt gemein....vor allem wenn keine teilpunkte gibt [13] ich hoffe auch dass sie bei der lf nett sind..war meine letzte prüfung und die MUSS einfach positiv sein ;)
Gast
 

Re: Prüfungsfragen

Beitragvon DAX » 12. November 2011, 15:32

habt ihr bei schmödler alle4 angekreuzt?
DAX

 
 
Beiträge: 260
Registriert: 10. Oktober 2010, 19:31

Re: Prüfungsfragen

Beitragvon Lisa88 » 12. November 2011, 18:36

Prüfungsfragen vom 9.11. (grüner Bogen)

LF: Assoziationsgeflecht - welche Informationen man daraus gewinnen kann anhand eines Bsp.

MC:
- Konzepttests und Produkttests: was testen sie
- Easterlin Paradoxon: BNP und Wohlstand von unterschiedlichen Ländern sind voneinander unabhängig...
- Faktoren der Entscheidungsfindung, Wärneryd: vergangene Erfahrungen, Wissen über neue Sachverhalte, Diskrepanz zw. Erwartungen und vergangenen Erfahrungen
- Zusatznutzen (was gibt es neben Grundnutzen noch)
- Experiment Schätzung der Größe von Münzen: Kinder aus wohlhabenden Familien unterschätzen die Größe, Kinder aus ärmeren Familien überschätzen sie
- Schmölders Steuerverhalten: wann ist die Steuermoral hoch, mit was korreliert sie (Persönlichkeitseigenschaften: hohe Leistungsmotivation, Einstellung zum Staat, religiöses Engagement...)
- Benfords Gesetz: die Auftrittswahrscheinlichkeit einer Ziffer wird von der Position der Ziffer in einer Zahl bestimmt...
- Simon: bounded rationality + satisfycing principle: Menschen besitzen nur eine begrenzte Möglichkeit zu rationalem Verhalten
- Geschlechtsunterschiede bei Führungspersonen: der Prototyp eines Unternehmers ist männlich, Unternehmerinnen sind Unternehmern ähnlich aber nicht umgekehrt
- house-money: wird noch nicht als eigenes Geld wahrgenommen, erhöhte Risikobereitschaft
- Reaktion auf Überbezahlung laut Equity-Theorie von Adams
- Ähnlichkeit zw. Verkäufer und Käufer: Alter, Körpergröße, Religion, politische Einstellung, Rauchen, Einkommen
- Semantisches Differential nach Peabody: unterscheidet zwischen Beschreibungsaspekt und Bewertungsaspekt...
- Entscheidungen können getroffen werden unter: Risiko, Sicherheit, Unsicherheit, Ambiguität
Lisa88
 

Re: Prüfungsfragen

Beitragvon Gast » 24. Januar 2012, 19:39

Hi, kann mir vl irgendjemand erklären:
Ulitmatumspiel mit Doppelauktion
Arbeitsmarkexperiment mit bilateraler Interaktion
Wäre mehr als dankbar, finde das im Buch nicht in der Form....
Gast
 

Re: Prüfungsfragen

Beitragvon KoRnfuzius » 24. Januar 2012, 19:50

Gast hat am 24.01.2012 um 18:39:13 geschrieben:Hi, kann mir vl irgendjemand erklären:
Ulitmatumspiel mit Doppelauktion


Ultimatumspiel = Einer macht ein Angebot, der ders Angebot bekommt kann entweder annehmen oder ablehnen (und dann bekommt keiner von beiden was)
Doppelauktion = Arbeitnehmer können Gegenangebote machen (würde ich jetzt auf die Arbeitsleistung der Arbeitnehmer tippen).

PS: Wo du das herhast würde mich interessieren. Mir ist dieser Begriff bisher in seinem Buch noch nicht untergekommen.

Arbeitsmarkexperiment mit bilateraler Interaktion


Bilateral = wechselseitig. Kannst bilateral auch durch reziprok ersetzen. Bezieht sich auf die Möglichkeit der Arbeitgeber den Arbeitnehmern einen Lohn vorzuschlagen und die Möglichkeit der Arbeitnehmer auf dieses Lohnangebot durch entsprechende Leistung zu reagieren.
Wer leichter glaubt, wird schwerer klug.
Benutzeravatar
KoRnfuzius

 
 
Beiträge: 542
Registriert: 22. Oktober 2004, 22:26

VorherigeNächste

Zurück zu Archiv - Wirtschaftspsychologie II



Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 0 Gäste