Prüfungsfragen - Archiv bis 19. Mai 2012

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Prüfungsfragen - Archiv bis 19. Mai 2012

Beitragvon ThE PRo=CeSS » 21. Februar 2010, 16:12

Fröhliches Weiterposten :)

LG
ThE PRo=CeSS

 
 
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Re: Prüfungsfragen

Beitragvon Gast » 15. März 2010, 16:58

Wer Lust hat die PR-Fragen der letzten Hagemeister-Termine zu diskutieren bzw. die Gegenüberstellungen auszuarbeiten, bitte melden!

Habe mal zusammengetragen, was wir schon haben:
VERGLEICHE

Persönlichkeitsfragebogen vs. Interessensfragebogen
GK: standardisiert vorgegeben
GK: beide verfälschbar weil durchschaubar
PF: Erfassung von Persönlichkeitsmerkmalen
IFB: Erfassung von Interessen

Dynamische Testdiagnostik vs. Statusdiagnostik
GK: Zugrundeliegende Fragestellung
GK: Anwendung von diagnostischen Verfahren
DTD: erfasst Ist-Zustand UND/ODER Veränderbarkeit
DTD: mehrmalige Messung (Prätest/Training/Posttest)
SD: erfasst Ist-Zustand
SD: einmalige Messung


Leistungstest vs objektive Persönlichkeitstests
- gemeinsamkeiten
*beide in personalselektion eigesetzt

-unterschiede
* objekt PT an computer gebunden, leistungstest nicht.
*objektPT keine augenscheinval, bei leistungsdiagn augenscheinvalide,

Persönlichkeitsfragebogen und Fremdbeurteilungen:
GK: beide, denke ich, sind verfälschbar(sozial erwünschte Antworten)
GK: bei beiden werden Persönlichkeitsmerkmale erhoben
GK: bei beiden werden bloß Vermutungen über die wahren zugrundeliegenden Eigenschaftsdimensionen gemacht
Unterschied: einmal Selbstbeurteilung, andere Fremdbeurteilung??

Natürlich ohne Gewähr - aus dem Forum...

Hier wären noch Dinge auszuarbeiten (wer will was machen?):
Projektives Vefahren vs. Objektive Persönlichkeitstests
Persönlichkeitsfragebögen vs. Objektive Persönlichkeitstests
Persönlichkeitsfragebögen vs. Interessensfragebogen
Persönlichkeitsfragebögen vs. Projektive Verfahren
Gesprächsleitfaden vs. Fragebogen
Leistungstests vs. Objektive Persönlichkeitstests
Selbstbeschreibung in Persönlichkeitsfragebögen vs. Standardisierte Fremdberichte


Intelligenzdiagnostik vs. Pädagogische Diagnostik
Pädagogische Diagnostik vs. Klinische Diagnostik
Klinische Diagnostik vs. Intelligenzdiagnostik
Dynamische Testdiagnostik vs. Statusdiagnostik

Erwünscht wäre: Leute, die sich melden was auszuarbeiten - gerne auch neue Vorschläge/Ideen!

LG, Gerda
Gast
 

Re: Prüfungsfragen

Beitragvon Gast » 25. März 2010, 18:53

Hi!
Könnt vl jemand die heutigen Fragen von der Hagemeister posten? Wär ganz toll!!!
Gast
 

Re: Prüfungsfragen

Beitragvon Gast » 25. März 2010, 20:08

PR-Fragen 25.3.2010


1. Vergleich konventionelle Intelligenztests und Lern-Intelligenztests
2. Für eine neue Design-FH soll ein Test für die Messung von Kreativität gefunden werden. Wie gehen Sie vor?
3. Jugendliche mit Migrationshintergrund sind oftmals Schulabbrecher und bekommen deshalb schlecht einen Ausbildungsplatz. Eine Psychologin will eine Arbeitsprobe machen, mehrere Unternehmen beteiligen sich an diesem Projekt. Nennen sie Vorteile, Nachteile und welche Gütekriterien betroffen sind.
4. Eine Studienrichtung hat momentan die Abiturnoten als Aufnahmekriterium für das Studium herangezogen und will nun stattdessen ein Interview machen. Bisher haben 90% der aufgenommenen Studierenden, das Studium erfolgreich abgeschlossen. Nehmen Sie Stellung.
5. Irgendein Ministerium veröffentlich auf seiner Seite: "Es gibt einen Test, der auf psychologische Gütekriterien geprüft wurde und psychische Belastung bei Frauen im Beruf testet. Mit 14 Fragen können zwar sicher nicht alle Krankheitsbilder erhoben werden, aber die Fragen und Beschreibungen sind sehr zuverlässig.Außerdem werden Empfehlunen gegeben, was bei einer Belastung getan werden soll und wie stark sie ausfällt" Welches Gütekriterium wird hier beschrieben und was müssen sie das Ministerium/die Test-Verfasserin fragen, um zu erfragen, ob dieses Gütekriterium wirklich erfüllt wird?
6. fällt mir grad nicht mehr ein

Wie immer: Fragen sind nur sinngemäß wiedergegeben und ich gebe keine Garantie für Vollständigkeit/Richtigkeit.

LG, Gerda
Gast
 

Re: Prüfungsfragen

Beitragvon Gast » 25. März 2010, 20:22

Vielen Dank- Waren machbar die Fragen.....
Gast
 

Re: Prüfungsfragen

Beitragvon Gast » 25. März 2010, 20:26

weiss wer vielleicht noch die 6. Frage? Danke :)
Gast
 

Re: Prüfungsfragen

Beitragvon Gast » 27. März 2010, 23:57

Weiß denn echt keiner mehr die 6.Frage? Wäre wirklich sehr dankbar, da ich beim nächsten Termin antreten möchte! Danke schön :)
Gast
 

Re: Prüfungsfragen

Beitragvon Gast » 28. März 2010, 16:15

Wenn ich mich nicht irre war es sowas wie: " Sie möchten für ein Unternehmen X eine Person auswählen. Sie entscheiden sich ein Interview und einen IQ-test durchzuführen. Beide sind unbedingt(?)/gleichermaßen(?) (genauen Wortlaut weiß ich nicht mehr) notwendige Vorraussetzungen. Geben Sie Tests stufenweise oder nicht-stufenweise vor? Wenn stufenweise, welchen zuerst? + Begründung."

Ist schon ein paar Tage her, daher ohne Gewähr;)

LG
Gast
 

Re: Prüfungsfragen

Beitragvon Gast » 28. März 2010, 18:47

supa danke :)
Gast
 

Re: Prüfungsfragen

Beitragvon Gast » 17. Mai 2010, 12:32

Hallo,
also irgendwie finde ichs total super, dass bei den Gesammelten Prüfungsfragen so viele zusammengetragen wurden.
Aber ich würde gerne im Juni bei Kubinger Diagnostik 2 schreiben und suche gerade verzweifelt alte Fragen, die wirklich von ihm und nicht von der Hagemeister oder Wagner-Meningihn sind.
Kann mir da jemand weiterhelfen? Weil soweit ich weiß hat er im SS 2009 ja auch schon Vorlesung gehalten, so dass es ja Fragen von Juni 2009, Oktober 2009, Dezember 2009 und Januar 2010 geben müsste, die von Kubinger sind oder hat Hagemeister die Prüfungsfragen gemacht obwohl er die Diagnostik VO 2 im SS09 gehalten hat?
Falls jemand weiß, wo ich die finde bzw. welche posten kann wäre ich sehr dankbar!!
Oder ansonsten wenigsens meine Verwirrung auflösen kann ;-)
Danke!!!
Liebe Grüße,
Alex
Gast
 

Re: Prüfungsfragen

Beitragvon Gast » 6. Oktober 2010, 13:41

gibt es irgendwo auf diese frage schon eine antwort?
wäre super!
Gast
 

Re: Prüfungsfragen

Beitragvon gast84 » 13. Oktober 2010, 21:06

könnte jemandem bitte die fragen von montag posten???

danke und lg
gast84
 

Re: Prüfungsfragen

Beitragvon Gast » 14. Oktober 2010, 10:21

1. Man soll sich vorstellen, dass die Testzentrale mit einer Fachkraft besetzt werden soll, wie man vorgeht, um eine gute Personalauslese zu gewähren.
2. Wie Unverfälschbarkeit und Validität in Beziehung stehen und das dann anhand von Leistungstests und PFB genauer erklären.
3. Mindestens 3 Fragestellungen formulieren, wo der Einsatz von PFB nicht gerechtfertigt ist.
4. Institute, die einen Interessensfragebogen vorgeben und anhand dem dann Berufsempfehlungen aussprechen, Gründe dafür und dagegen.
5. Was ich als Psychologe von einem Test erwarte, der nach FA konstruiert ist.
6. Unterschiede und Gemeinsamkeiten von systematischer Verhaltensbeobachtung und OPT.
Gast
 

Re: Prüfungsfragen

Beitragvon Gast » 15. Oktober 2010, 14:14

Könnte jem die Prüfungsfragen zur Diagn I posten? (Das Diagn I-Forum ist nämlich geschlossen)
Gast
 

Re: Prüfungsfragen

Beitragvon Gast » 19. Oktober 2010, 14:53

Beitrag auf Grund von Cross-Posting gelöscht!

Siehe auch Punkt 4.1 der NETTiquette - Spam bzw. Cross-Posting

LG,
ThE PRo=CeSS
Gast
 

Re: Prüfungsfragen

Beitragvon Patiku » 19. Oktober 2010, 17:58

hab gerade gehört dass, mit dem neuen anmeldesystem, also univis, wenn man sich nicht rechstzeitig abmeldet und zur pf nicht hingeht, wird man 1 semester gesperrt.
WEISS WER OB DAS STIMMT???
Patiku

 
 
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Re: Prüfungsfragen

Beitragvon Gast » 20. Oktober 2010, 07:49

Beitrag aufgrund Punkt 4.1. der Nettiquette gelöscht.
Es bringt absolut nichts, den gleichen Beitrag 6 mal zu posten. Dadurch bekommt man nicht schneller eine Antwort und es verstößt gegen unsere Nettiquette - die sich jeder mal durchlesen sollte, bevor er/sie hier postet[/url]. Außerdem stört es einfach die vorhandene Struktur des Forums.

LG,
Dings
Gast
 

Re: Prüfungsfragen

Beitragvon Gast » 30. November 2010, 18:59

Prüfungsfragen 12.10.2010 Diag.2 bei Kubinger

1.) Überlegen Sie sich wie Sie vorgehen würden, wenn sie dafür zuständig wären neue Mitarbeiter für die Psychologische Diagnostik-Testausgabe (im kellergeschoss, die die uns immer die Tests aushändigen) zu rekruitieren. Welche Verfahren würden Sie wählen und warum?

2.) Unterschied zwischen Persönlichkeitsfragebögen und Objektiven Verfahren herausarbeiten, im Bezug auf die Unverfälschbarkeit und Validität.

3.) Inwiefern ist es sinnvoll bei einer Eignungsdiagnostik einen Interessentest zu erheben? Vor- und Nachteile.

4.) Überlegen Sie vier Fragestellungen, bei denen der Einsatz von Fragebögen nicht sinnvoll ist!

5.) Erklären Sie wie Sie vorgehen würden, um sich anhand eines Testmanuals ein Bild von der Qualität der faktorenanalytischen Begründung eines Tests zu machen!

6.) hab ich vergessen
Gast
 

Re: Prüfungsfragen

Beitragvon Gast » 2. Dezember 2010, 18:19

Prüfungsfragen 2.12.10

Kann den genauen Wortlaut nicht wiedergeben, nur den ungefähren Inhalt:

1. Eine Mutter kommt in die Beratung, weil ihr 10-jähriger Junge Leistungsschwierigkeiten in der Schule hat. Welche Ursachen könnte das haben, stellen Sie Hypothesen auf und überlegen sie welche psychologisch-diagnostischen Verfahren man dazu einsetzen könnte!
2. Die Interessenstests AIST-R und UST-R haben den Testwert "Kongruenz". Wie kommt dieser zustande? Welchen nutzen hat man davon? Und was bedeutet eine mäßige Kongruenz?
3. Ein Test aus den USA, wurde ins Deutsche übersetzt und soll jetzt so eingesetzt werden. Welche Probleme entstehen dabei?
4. Faktorenanalyse und Rasch-Modell miteinander vergleichen in Hinsicht auf Testkonstruktionen.
5. Eine Person hat in einem Test zur "Leistungsmotivation" einen PR von 55, also im unauffälligen Bereich, das KI reicht aber vom weit unterdurchschnittlichen Bereich bis in den weit oberen Bereich. Woran kann das liegen/Ursache?
6. Der B5PO und der NEO-PI-R haben beide die Skala "Gewissenhaftigkeit", diese wurden miteinander korrelliert und ergaben eine niedrige Korrelation, woran kann das liegen? Irgendwie so war die Frage!
Gast
 

Re: Prüfungsfragen

Beitragvon Gast » 2. Dezember 2010, 18:27

wow.. im Vergleich zur letzten Prüfung ziemlich schwierig.. :(
Gast
 

Re: Prüfungsfragen

Beitragvon Carrey-osity » 4. Dezember 2010, 14:42

Gast geschrieben:Prüfungsfragen 2.12.10


Habe die Fragen wiedergegeben wie ich Sie in Erinnerung hab (rosa ist das, was ich anders hab als mein Vorposter)

Prüfung: Psychologische Diagnostik II
Prüfer: Kubinger / Holocher-Ertl
Termin: 2. Dezember 2010

    1. Eine Mutter kommt in die Beratung, weil ihr 10-jähriger Junge Leistungsschwierigkeiten in der Schule hat. Welche Hypothesen würden Sie standardmäßig/schulmäßig aufstellen? Welche psychologisch-diagnsotische Verfahren würden Sie einsetzen?
    2. Die Interessenstests AIST-R und UST-R haben den Testwert "Kongruenz". Wie kommt dieser zustande? Welchen nutzen hat man davon? Und was bedeutet eine mäßige Kongruenz?
    3. Ein klinischer Gesundheitspsychologe hat einen Befindlichkeitsfragebogen aus den USA ins deutsche Übersetzt und gibt diesen seinen Patienten vor. Kritisieren Sie sein vorgehen.
    4. Faktorenanalyse und Rasch-Modell miteinander vergleichen in Hinsicht auf Testkonstruktionen.
    5. Eine Person hat in einem Test zur "Leistungsmotivation" einen PR von 55, also im unauffälligen Bereich, das KI reicht aber vom weit unterdurchschnittlichen Bereich bis in den weit oberen Bereich. Welches Problem ergibt sich daraus für die psychologische Diagnostik.
    6. Angenommen in einer Validierungsstudie zeigen der B5PO und der NEO-PI-R in Bezug auf die Skala "Gewissenhaftigkeit" eine niedrige Korrelation. Welche Gründe könnte es dafür geben.
-> 1. Frage war wieder doppelt so viel Platz

Ich fand's insgesamt SEHR SEHR schwer. Bin mit dem Schreiben nicht nachgekommen.

lg Carrey
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Re: Prüfungsfragen

Beitragvon Gast » 4. Dezember 2010, 16:53

Irgendwie macht mir das Angst dass ihr die Fragen so schwer fandet ... ich war recht froh über die Fragen und man konnte auch überall was hinschreiben, aber vielleicht hab ich ja viel zu oberflächlich geantwortet. Bei der Frage mit dem PR von 55 z.B., was konnte man da schon großartig hinschreiben ausser dass ein so großes KI die Interpretation erschwert und die möglichen Gründe eine geringe Reliabilität oder ein zu kleines Alpha sein könnten?
Gast
 

Re: Prüfungsfragen

Beitragvon Carrey-osity » 4. Dezember 2010, 18:41

Ja - ich konnte auch überall was hinschreiben, bin aber 1. nicht "fertig" geworden (hatte zwar überall was, aber nicht "vollständig") und 2. eben überhaupt nicht zufrieden mit meinen Antworten (Mit mehr Zeit wären mir bestimmt noch bessere und/oder mehr Antworten eingefallen)

lg Carina
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Re: Prüfungsfragen

Beitragvon schneeflocke » 4. Dezember 2010, 18:52

mir gehts genauso so! nur bei der Einser... :( !!
schneeflocke

 
 
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Re: Prüfungsfragen

Beitragvon Gast » 16. Januar 2011, 20:52

kann mir irgendwer bei dieser frage behilflich sein???? hab keine ahnung was ich da hin schreiben soll.
vielen lieben dank

4.) Überlegen Sie vier Fragestellungen, bei denen der Einsatz von Fragebögen nicht sinnvoll ist!
Gast
 

Re: Prüfungsfragen

Beitragvon Minis » 17. Januar 2011, 10:57

Ich glaub die exakte Frage war: Überlegen Sie 4 Fragestellungen, bei denen der Einsatz von Persönlichkeitsfragebögen nicht sinnvoll ist.
Soweit ich mich erinnere war diese Frage bei der PR im Okt. Mögliche Bsp. wären: Entlassung eines Sexualstraftäters aus der Haft > Da wäre es nicht sinnvoll, weil Persönlichkeitsfragebögen im Vergleich zu Intelligenztests verfälschbarer sind. Person kann sich besser darstellen als sie ist. Weiteres Bsp. Bundesherr Eignung ja/nein > selbe Erklärung wie oben.
Minis

 
 
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Re: Prüfungsfragen

Beitragvon Gast » 21. Januar 2011, 15:29

hallo, hat irgendjemand die prüfungsfragen vom juni termin (29.6)(kubinger) die rückmeldungen hab ich gefunden aber die fragen kann ich nicht finden.
lg steffi
Gast
 

Re: Prüfungsfragen

Beitragvon Gast » 22. Januar 2011, 14:49

???6. Der B5PO und der NEO-PI-R haben beide die Skala "Gewissenhaftigkeit", diese wurden miteinander korrelliert und ergaben eine niedrige Korrelation, woran kann das liegen?
was würdet ihr darauf antworten? beide sind FA konstruiert, aber verschiedene bedeutung der Benennungen der Skala???
Danke!
Gast
 

Re: Prüfungsfragen

Beitragvon Gast » 22. Januar 2011, 18:22

habe diese Frage meiner Übungsleiterin gestellt und die meinte dass es warscheinlich die verschiedenen Definitionen der Skalen sind. Ich habe dazu aber im Internet auch etwas gefunden wobei es da aber um den Neo FFi gegangen ist. die meinen dass es beim neo ffi um interkorrelationen der Skalen untereinander giebt und beim B5PO eben nicht.
Gast
 

Re: Prüfungsfragen

Beitragvon Gast » 22. Januar 2011, 20:01

hallo, kann mir vielleicht jemand bei der frage etwas weiterhelfen? Unterschied und Gemeinsamkeiten zwischen PersFB und projektive verfahren-!!Bezogen auf die Validität!!! außer geringere Augenscheinvalidität bei proj. Verf. -daher auch weniger leicht verfälschbar weiß ich nicht wirklich was.
vielleicht noch dass proj verfahren eine geringere ökoligische val haben?
bitte um hilfe
lg
Gast
 

Re: Prüfungsfragen

Beitragvon Gast » 25. Januar 2011, 17:29

na Leute wie war die Prüfung für euch?

Fragen: MMPI-2 Kurzform und SVF vorgegeben für Waffenschein. Nehmen sie Stellung dazu.
obj. Pers.tests vor und nachteile gegenüber PErs.fragebogen
Projektive Verfahren und system. Verhaltensbeobachtung hinsichtlich Zumutbarkeit diskutieren
warum ist das dichotome Antwortformat bei pers. fragebögen problematisch
einen erstemestrigen von Gesprächsleitfaden überzeugen bzw. vorteile aufzeigen
Lernfähigkeit vs. gedächtnis erklären was was bedeutet

lg
wie gings euch dabei, was habt ihr geschrieben
Gast
 

Re: Prüfungsfragen

Beitragvon Patiku » 25. Januar 2011, 19:14

Gast hat am 25.01.2011 um 16:29:47 geschrieben:na Leute wie war die Prüfung für euch?

Fragen: MMPI-2 Kurzform und SVF vorgegeben für Waffenschein. Nehmen sie Stellung dazu.
obj. Pers.tests vor und nachteile gegenüber PErs.fragebogen
Projektive Verfahren und system. Verhaltensbeobachtung hinsichtlich Zumutbarkeit diskutieren
warum ist das dichotome Antwortformat bei pers. fragebögen problematisch
einen erstemestrigen von Gesprächsleitfaden überzeugen bzw. vorteile aufzeigen
Lernfähigkeit vs. gedächtnis erklären was was bedeutet

lg
wie gings euch dabei, was habt ihr geschrieben




fand die pf echt leicht im vergleich zu dez, okt und juni!
leider bin ich 10 minuten zu spät gekommen und musste ne ganze frage leer lassen =(

bei der frage mit vor- und nachteile von obj. Pers.tests und PErs.fragebogen habe ich sie bez. gütekriterien verglichen....sehe gerad dass das nicht gefragt ist und ich deshalb whr. 0 punkte bekommen werde.... was meinst?
Patiku

 
 
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Re: Prüfungsfragen

Beitragvon Gast » 26. Januar 2011, 14:48

Fragen waren genau so außer die mit der Lernfähigkeit war bissl anders.
Man musste die Konstrukte Lernfähigkeit und Gedächtnis voneinander abgrenzen und sich je eine Fragestellung überlegen die sich nur auf ein Konstrukt beziehen.

Schönen Tag
Gast
 

Re: Prüfungsfragen

Beitragvon Gast » 26. Januar 2011, 14:49

woe war das mit der fragestellung gemeint, eine konkrete instruktion des tests angeben?
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Re: Prüfungsfragen

Beitragvon Gast » 26. Januar 2011, 19:25

nein keine Konstruktion des tests, sondern einfach eine Fragestellung
zb: Ist Herr XY aufgrund seiner kogn. Fähigkeiten bzw. seiner Merkfähigkeit für ein Medizinstudium geeignet für Gedächtnis
für Lernfähigkeit: Frau xy ist aus der Unterschicht und wir möchten prognostizieren ob sie dazu fähig wäre ein Gymnasium zu machen.
so hab ichs jedenfalls ca. gemacht

lg
Gast
 

Re: Prüfungsfragen

Beitragvon Patiku » 26. Januar 2011, 19:42

Gast hat am 26.01.2011 um 18:25:49 geschrieben:nein keine Konstruktion des tests, sondern einfach eine Fragestellung
zb: Ist Herr XY aufgrund seiner kogn. Fähigkeiten bzw. seiner Merkfähigkeit für ein Medizinstudium geeignet für Gedächtnis
für Lernfähigkeit: Frau xy ist aus der Unterschicht und wir möchten prognostizieren ob sie dazu fähig wäre ein Gymnasium zu machen.
so hab ichs jedenfalls ca. gemacht

lg



hab bei der frage mit vor- und nachteile von obj. Pers.tests und PErs.fragebogen .... sie bez. gütekriterien verglichen. glaubst das wird als falsch benotet?
Patiku

 
 
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Re: Prüfungsfragen

Beitragvon Gast » 26. Januar 2011, 23:00

also ich glaube nicht dass er es als komplett falsch benotet, vielleicht bekommst du nicht 1 punkt, aber ich glaube schon dass es richtig ist zu sagen bei obj pers.tests ist die validität und rel. noch nicht genügend erforscht worden bzw. die sind ziemlich jung ...
dann auch zumutbarkeit: obj perstest sind eher nicht zumutbar
verfälschbarkeit: obj pers.tests nicht verfälschbar
das im Grunde wäre schon richtig ich meine was willst denn sonst schreiben. lg
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Re: Prüfungsfragen

Beitragvon Patiku » 26. Januar 2011, 23:45

Gast hat am 26.01.2011 um 22:00:58 geschrieben:also ich glaube nicht dass er es als komplett falsch benotet, vielleicht bekommst du nicht 1 punkt, aber ich glaube schon dass es richtig ist zu sagen bei obj pers.tests ist die validität und rel. noch nicht genügend erforscht worden bzw. die sind ziemlich jung ...
dann auch zumutbarkeit: obj perstest sind eher nicht zumutbar
verfälschbarkeit: obj pers.tests nicht verfälschbar
das im Grunde wäre schon richtig ich meine was willst denn sonst schreiben. lg



ja eh...da def. und aufbau von beiden ist nicht gefragt.
sache ist, bei den alten pffragen, wo vor- und nachteile von versch. verfahren gefragt waren, hat man nicht gütekriterien explizit genannt sondern sich eher an der charakteristika konzentriert bzw. nur gütekriterien da angegeben, wo sie explizit in der frage gefragt waren..
und hab bemerkt dass er recht strenger korrigiert bei "einfachere fragen"...diese prüfung war eindeutig leichter als die letzte 3 termine...gabs ja keine uneindeutige oder komplizierte frage. hm,,, danke für die anwort :)
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Re: Prüfungsfragen

Beitragvon Pavel » 3. März 2011, 12:04

ich komme bei dieser Prüfungsfrage nicht weiter, hat da jemand eine Idee?

.) Inwiefern ist das Rasch-Modell aus Sicht des Gütekriteriums Skalierung auch für psychologisch-diagnostische Verfahren relevant, die nicht (nur) Leistung erfassen?
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Re: Prüfungsfragen

Beitragvon domanz » 6. März 2011, 11:19

Die Antwort könnte meiner Meinung nach (laut Seite 88 im Buch) so ausschauen:

Skalierung bedeutet, dass der Testleistung (bzw. den Antworten einer Person bei Persönlichkeitstests) ein korrekter numerischer Wert zugewiesen wird. Beim Rasch-Modell wäre das die Anzahl der Treffer, welche bei Persönlichkeitstests anzeigen könnten, wie stark eine Eigenschaft bei einer Person ausgeprägt ist. Damit das gilt, ist Vorrausgesetzt, dass eindimensional gemessen wird, es darf also nur die Eigenschaft erfasst werden, um die es geht, damit das Rasch-Modell gilt. Also kann man sich sicher sein, dass die erwünschte Eigenschaft gemessen wird, sobald das Rasch-Modell gilt, und voneinander abhängige Antworten der Personen (Verletzung der lokalen stochastischen Unabhängigkeit) sowie Verletzung der Validität ausgeschlossen werden.

Bin mir aber nicht sicher ob das richtig ist, ist nur eine Idee. Sonst hab ich im Buch auf die Schnelle nichts gefunden.
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Re: Prüfungsfragen

Beitragvon Gast » 14. März 2011, 20:55

Kann jemand von euch die Konstrukte Lernfähigkeit und Gedächtnis gegeneinander abgrenzen und jeweils eine Fragestellung überlegen, bei der im Wesentlichen nur das eine der beiden Konstrukte relevant ist?
Danke für die Antworten
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Re: Prüfungsfragen

Beitragvon Pancakes123 » 19. März 2011, 15:06

Hej, ho ich hoffe hier geht noch bisschen die Post ab vor der Prüfung :D

also ich hänge bei diesen beidne Fragen:
Was ich als Psychologe von einem Test erwarte, der nach FA konstruiert ist.
Das die Items alle passend zu den Skalen sind? Weil sie ja dann korrekt nur in dieser Skala laden?

Und:
Faktorenanalyse und Rasch-Modell miteinander vergleichen in Hinsicht auf Testkonstruktionen?

@gast:
vielleicht iwie in diese richtung antworten?!
ad) Konstrukte Lernfähigkeit und Gedächtnis -> Für Gedächtnis auf Seite 200 also mit Lerntechniken so zu lernen, dass langfristig im Gedächtnis bleibt und abgerufen werden kann und für Lernfähigkeit S. 208 , dass man die Fähigkeit bestitzt sich neues Wissen anzueignen .. vl. als Fragestellung iwas mit einem Beruf, wo man sich ständig neues Wissen bzw. Können aneignen muss?
bin mir selber immer sehr unsicher ...

Dankeee für jeden noch so kleinen Input!!!
lg
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Re: Prüfungsfragen

Beitragvon Gast » 19. März 2011, 22:24

Hat jemand hierzu irgendwelche ideen?? Ich weiß leider garnicht weiter!!

Gewissenhaftigkeit im NEO-PI-R sehr hoch - im EOG sehr niedrig - (natürlich dieselbe Person) - 2 MEchanismen, wie man sich das erklären kann.
Gast
 

Re: Prüfungsfragen

Beitragvon Pancakes123 » 22. März 2011, 18:21

also fragen waren heut:

1. Bip unauffällige belastbarkeit und Baco auffällige belastbarkeit in Skalen aufgabenkollision und ungünstige Arbeitsbedinungen. Erklärungen herausarbeiten
2. Test wir aus USA ins Deutsch übersetzt und vorgegeben ?
3. Berufswahlreife was ist das, Beispiel, warum wichtig im Zuge der Berufsberatung
4. Skizzieren Sie die Probleme in der Kreativitätsdiagnostik
5. div. AUssagen im Gutachten zu ordnen ob indikativ oder konjunktiv formuliert wurde
6. Ausnützen der Nachteile PFB bei einer Bewerbung, aber was spricht auch für den Einsatz
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Re: Prüfungsfragen

Beitragvon Gast » 23. März 2011, 12:04

Prüfungsfragen vom 22.03.2011 PD-II Kubinger,
in ungefährem Wortlaut

1.) In der Skala Belastbarkeit des BIP erzielt eine Kandidatin einen durchschnittlichen Testwert, im BAcO-D erreicht die Kandidatin in den Skalen Belastbarkeit bei Aufgabenkollision und Belastbarkeit unter ungünstigen Arbeitsbedingungen einen unterdurchschnittlichen Testwert. Interpretieren sie dieses Ergebnis.

2.) Erklären sie einem Laien, was unter Berufswahlreife zu verstehen ist und geben sie dazu ein Beispiel. Erläutern sie ebenfalls wieso die Berufswahlreife bei der psych. Eignungs- und Berufswahldiagnostik wichtig ist.

3.) Ein Kollege übersetzt einen in den USA häufig angewandten Befindlichkeitsfragebogen, kritisieren sie sein Vorgehen.

4.) Ein Freund fragt sie um Rat, wie er beim Ausfüllen eines Persönlichkeitsfragebogens vorgehen soll, um in einer Bewerbungssituation einen Vorteil zu haben. Was raten sie ihm? Verteidigen sie auch die Möglichkeiten der psych. Diagnostik in der Personalselektion.

5.) Schreiben sie auf und erklären sie kurz weshalb sie folgende Punkte in einem psych. Gutachten im Konjunktiv oder Indikativ formulieren. a) das Geburtsdatum eines jugendlichen albanischen Flüchtlings ohne Ausweispapiere b) die Interpretation eines Testwertes aus dem BIP c) Den Vorstellungsgrund einer Volksschülerin, den die Mutter als „aufgrund des Drängens der Lehrerin angibt“. d) & e) weiß ich leider nicht mehr.

6.) Skizzieren sie Probleme in der Kreativitätsdiagnostik
Gast
 

Re: Prüfungsfragen

Beitragvon fy » 31. Mai 2011, 17:58

Könnte bitte jemand diese Fragen beantworten, Kennt sich wer aus?
1) Rasch Modell und FA vergleichen in Bezug auf Testkonstruktion.

2) In der Skala Belastbarkeit des BIP erzielt eine Kandidatin einen durchschnittlichen Testwert, im BAcO-D erreicht die Kandidatin in den Skalen Belastbarkeit bei Aufgabenkollision und Belastbarkeit unter ungünstigen Arbeitsbedingungen einen unterdurchschnittlichen Testwert. Interpretieren sie dieses Ergebnis.
fy
 

Re: Prüfungsfragen

Beitragvon domanz » 31. Mai 2011, 22:21

Stichwort Verfälschbarkeit
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Re: Prüfungsfragen

Beitragvon lfg » 15. Juni 2011, 18:28

Wie würdet ihr diese Frage beantworten:

Eine Person hat in einem Test zur "Leistungsmotivation" einen PR von 55, also im unauffälligen Bereich, das KI reicht aber vom weit unterdurchschnittlichen Bereich bis in den weit oberen Bereich. Woran kann das liegen/Ursache?
lfg
 

Re: Prüfungsfragen

Beitragvon amberx » 15. Juni 2011, 20:56

Liegt an einer geringen Rel. / großem SMF.
Und bedeutet, dass du das Ergebnis nicht wirklich interpretieren kannst bzw. dass das wenig Sinn macht, weil der wahre Wert der Tpn sowohl im unterdurchschnittlichen, durchschnittlichen oder überdurchschnittlichen Bereich liegen könnte --> ziemlich wenig Aussagekraft ;)
Kommt in der Praxis aber leider häufig vor.
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Re: Prüfungsfragen

Beitragvon lfg » 15. Juni 2011, 22:06

@amberx Danke dir !!
und noch was, was auch vorher gefragt wurde. aber mit dem Stichwort Verfälschbarkeit konnte ich nichts beginnen :
1) Rasch Modell und FA vergleichen in Bezug auf Testkonstruktion.
--> GEMEINSAM: RM erfasst latente Eigenschaften; FA Identifiziert latente Variablen
UNTERSCHIEDE:
RM: -Macht nur Aussagen über die Auftretenswahrscheinlichkeit eines Testverhaltens (Lösung eines Items)
-Ein Prüfbares Modell
- Stichprobenunabhängig (spezifi-sche Objektivität); d.h. man kann Personenparameter unabhängig von dem Itemparameter schätzen
- Parameterschätzung mittels Ma-ximum-Liklihood

FA: -Führt eine Dimensionsanalyse
-Kein Prüfbares Modell  ein for-males Modell, eine Annahme, die richtig oder auch nicht richtig sein kann.
-Ist ein Stichprobenabhängiges Verfahren, denn Korrelationen Stichprobenabhängig
-Überprüfung der Zusammenhän-ge einzelner Aussagen mittels Korrelation


Liege ich richtig? ERgänzungen?




2) In der Skala Belastbarkeit des BIP erzielt eine Kandidatin einen durchschnittlichen Testwert, im BAcO-D erreicht die Kandidatin in den Skalen Belastbarkeit bei
Aufgabenkollision und Belastbarkeit unter ungünstigen Arbeitsbedingungen einen unterdurchschnittlichen Testwert. Interpretieren sie dieses Ergebnis???

3) Der B5PO und der NEO-PI-R haben beide die Skala "Gewissenhaftigkeit", diese wurden miteinander korrelliert und ergaben eine niedrige Korrelation, woran kann das liegen? Irgendwie so war die Frage!
--> Die gleiche Skalenbezeichnung (Gewissenhaftigkeit) sagt nichts über die gleichen zugrunde liegenden Dimensionen aus --> verschied. Definitionen der Skalen
nochwas?
lfg
 

Re: Prüfungsfragen

Beitragvon Gast » 17. Juni 2011, 12:12

Was bedeutet denn die Abkürzung EOG? Steh am Schlauch...
Danke, Karin
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Re: Prüfungsfragen

Beitragvon marioo25 » 17. Juni 2011, 12:20

Gast hat am 17.06.2011 um 12:12:57 geschrieben:Was bedeutet denn die Abkürzung EOG? Steh am Schlauch...
Danke, Karin


EOG = entscheidungsorientiertes Gespräch
"Ich bin ein Gegner der Religion. Sie lehrt uns damit zufrieden zu sein, dass wir die Welt nicht verstehen!" (Richard Dawkins, 2008)
marioo25

 
 
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Re: Prüfungsfragen

Beitragvon locetite » 23. Juni 2011, 18:53

Kann mir jemand behilflich sein bei der Beantwortung dieser Frage, ich weiß da nicht so recht was ich schreiben sollte:

Der B5PO ist faktorenanalytisch begründet und ergibt 6 Faktoren. Sie kennen dieses Verfahren nicht. Was für Erwartungen hätte ein erfahrener Psychologe an die Konstruktion des Tests?

Ich hätte geschrieben, dass man sich an die Regeln zur Konstruktion der Faktorenanalyse hält, d.h.
) das nur Eigenwerte genommen wurden die größer 1 sind, damit jeder Faktor mehr Varianz erklärt als jede einzelne Variable
) oder das Faktoren durch die Sreetest-Methode gewählt wurden, und keine Faktoren mehr nach dem Knick gewählt wurden
) das die Rotation nach den simple structure Kriterien erfolgt
) dass die Benennung der Faktoren sinnvoll ist und nicht willkürlich
) das eine entsprechend hohe konvergente Validität zu Verfahren besteht, welchen den Anspruch erheben die gleichen Konstrukte zu erfassen

Und was meint ihr?????
danke
locetite

 
 
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Re: Prüfungsfragen

Beitragvon schnu » 23. Juni 2011, 23:36

lfg hat am 15.06.2011 um 22:06:45 geschrieben:@amberx Danke dir !!
und noch was, was auch vorher gefragt wurde. aber mit dem Stichwort Verfälschbarkeit konnte ich nichts beginnen :
1) Rasch Modell und FA vergleichen in Bezug auf Testkonstruktion.
--> GEMEINSAM: RM erfasst latente Eigenschaften; FA Identifiziert latente Variablen
UNTERSCHIEDE:
RM: -Macht nur Aussagen über die Auftretenswahrscheinlichkeit eines Testverhaltens (Lösung eines Items)
-Ein Prüfbares Modell
- Stichprobenunabhängig (spezifi-sche Objektivität); d.h. man kann Personenparameter unabhängig von dem Itemparameter schätzen
- Parameterschätzung mittels Ma-ximum-Liklihood

FA: -Führt eine Dimensionsanalyse
-Kein Prüfbares Modell  ein for-males Modell, eine Annahme, die richtig oder auch nicht richtig sein kann.
-Ist ein Stichprobenabhängiges Verfahren, denn Korrelationen Stichprobenabhängig
-Überprüfung der Zusammenhän-ge einzelner Aussagen mittels Korrelation


Liege ich richtig? ERgänzungen?




2) In der Skala Belastbarkeit des BIP erzielt eine Kandidatin einen durchschnittlichen Testwert, im BAcO-D erreicht die Kandidatin in den Skalen Belastbarkeit bei
Aufgabenkollision und Belastbarkeit unter ungünstigen Arbeitsbedingungen einen unterdurchschnittlichen Testwert. Interpretieren sie dieses Ergebnis???

3) Der B5PO und der NEO-PI-R haben beide die Skala "Gewissenhaftigkeit", diese wurden miteinander korrelliert und ergaben eine niedrige Korrelation, woran kann das liegen? Irgendwie so war die Frage!
--> Die gleiche Skalenbezeichnung (Gewissenhaftigkeit) sagt nichts über die gleichen zugrunde liegenden Dimensionen aus --> verschied. Definitionen der Skalen
nochwas?


@RM und FA: ich würde auf keinen Fall schreiben dass das Rasch-Modell eine latente Dimension erfasst. Das tuts nämlich nicht. Eindimensionalität ist eine Voraussetzung damit man auch wirklich davon ausgehen kann dass der Test (welcher rasch-konform ist) nur das zugrunde liegende Konstrukt erfasst...

ich würd vll noch hinschreiben dass ein wichtiger unterschied is dass ein nach klassischem rasch-modell konstruierter test dichotomes antwortformat voraussetzt, und bei der fa is genau anders rum, da bräuchte man mehr als zwei antwortmöglichkeiten sonst kommts zu verzerrten ergebnissen. und das dichotome antwortformat beim rasch is auch eher problematisch weil man speziell bei persönlichkeitsfragebögen mehr kategorien zum ankreuzen haben sollte...

@vgl bip versus baco: im bip wird ja mehr das selbstkonzept zur belastbarkeit erfasst, als die tatsächliche belastbarkeit, somit lässt sich der eher verfälschen als baco. wobei es ja nicht zwingender maßen nur an der verfälschbarkeit liegen könnte dass da solche unterschiede rauskommen, schließlich könnte sich die/der betroffene auch einfach nur belastbarer einschätzen als er in der tat ist (dafür gibts ein tolles fachtwort- keine ahnung mehr). beim baco wird ja bewusst der klient unter stress gesetzt (worüber sich aber auch streiten lässt ob die im baco erzeugte belastbarkeit auch wirklich ökologische valide ist) somit kann er in diesem fall seine ergebnisse weniger bzw gar nicht bewusst oder unbewusst verfälschen.

@b5po und neo-pi-r: die niedrige korrelation kann, wie du schon sagtest daran liegen dass die gleiche benennung nicht für das gleich-gemessene steht (siehe faktoreninterpretation bei fa). beachten muss man auch von welchem theoretischen hintergrund beide ausgehen, also wie das konzept der gewissenhaftigkeit definiert ist, da auf basis der definition auch die jeweiligen items aufbauen. mehr würd mir dazu auch nicht einfallen.
schnu
 

Re: Prüfungsfragen

Beitragvon DAX » 24. Juni 2011, 20:10

HALLO!
Ich ahbe eien große Bitte, cih scuhe alle Rückmeldebögen vom Professor Kubinger, die er immer online gestellt hat. Kann mir jemadn sagen wo ich die finde??Hab nur 3 gefunden.
Vom 12.10.11
29.06.11
05.05.11

Kann mir jemand die restlichen schicken???
a0204979@unet.univie.ac.at

Oder zumindest sagen wo ich eben die restlichen finde??
Danje!

Liebe Grüße
DAX

 
 
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Re: Prüfungsfragen

Beitragvon DAX » 24. Juni 2011, 20:11

Hoppala entschuldigt die Tippfehler :-D
DAX

 
 
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Re: Prüfungsfragen

Beitragvon circe » 24. Juni 2011, 23:29

Das würde mich auch sehr interessieren, ich hab bisher nur den einen vom Mai gefunden.. viell. kann irgendjemand helfen, das wäre sehr nett! :)
circe

 
 
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Re: Prüfungsfragen

Beitragvon DAX » 26. Juni 2011, 12:04

Hallo!
Ich hätte eine ganz wichtige Frage, irgendwie hat sie hier noch keiner beantwortet bzw überhaupt gestellt. Ich hatte sie schon bei der Diagnostik1! und habe da anschainabnd 0 Punkte bekommen, jetzt sehe ich sie ist auch bei der Diagnostik2 gestellt worden, prima :-(
Erklären Sie den begriff Sinnhaftigkeitsprüfung und NENNEN SIE WIE MAN SUIE BEIM AHA ANWENDEN KANN?
?????????
Ich ahbe es mir schon 20 mal durchgelesen und komme einfach nicht drauf.
Soviel ich verstanden habe sollen die Fragen irgendwie durcheinander gestellt werden, damit man dann besser als Testleiter besser die Testverhaltensweisen(Bearbeitungs und Rekationszeiten)identifizieren.(Weiss nicht mal ob man das so sagen kann ob das so stimmt, so ahbe ich es verstanden) Also das man den rateeffekt irgendwie verkleinert, kann das sein????


und er hat ja beim rückmeldebogen geschrieben: es wurde nicht auf den UNtertest"Flächengrößen Vergleichen" eingegangen. Ja woher soll denn ich wissen wie man diese Sinnhaftigkeitsprüfung da anwenden kann?????????????????

Ich weiß zwar was der Ut tut, aber in mewinen Augen erfüllt er so wie er ist schon die Sonnhaftigkeitsprüfung.
Oder ich habe nichts verstanden(das sehr wahrscheinlich ist)

BITTE UM HILFE!!!
DAX

 
 
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Re: Prüfungsfragen

Beitragvon DAX » 26. Juni 2011, 12:51

kann denn keiner helfen????????????????????????????????????
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Re: Prüfungsfragen

Beitragvon marioo25 » 26. Juni 2011, 13:22

Bei der Sinnhaftigkeitsprüfung untersucht man sich spezifische Antwortmuster in einem spezifischen Testwerte manifestieren. ZB wenn eine Person bei einem MC-Leistungstest immer nur 2 ankreuzt, und ob dieses Testverhalten einen Einfluss auf den Testwert hat. Wenn nämlich hauptsächlich die Antwort 2 die Lösung wäre, dann würde diese Person mit diesem willkürlichen Antwortmuster als überdurchschnittlich eingestuft, was ja eigentlich nicht stimmt.
Im Prinzip untersucht man verschiedene Response Sets, eben was passiert wenn man immer nur 1 oder 2 usw. ankreuzt, oder wenn man Muster kreuzt. Bei Fragebögen würde man gegensätzliche REaktionen setzen, dh bei Fragen die dasselbe Konstrukt erfassen gegensätzliche Ausprägungen ankreuzen.

Beim AHA könnte die Sinnhaftigkeitsprüfung darin bestehen, dass man beim Subtest Flächengrößen vergleichen immer nur rechts klickt, oder immer nur links, oder ganz schnell klickt, oder ganz langsam. Somit kann man Rückschlüsse daraus ziehen ob bestimmte Antwortmuster eine Manifestation in einem bestimmten Testwert erzielen.
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Re: Prüfungsfragen

Beitragvon DAX » 26. Juni 2011, 13:55

Vielen Dank Mario.
Aber ist die Sinnhaftigkeitsprüfung dann nicht schon soweiso in diesem UT gegeben?
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Re: Prüfungsfragen

Beitragvon marioo25 » 26. Juni 2011, 14:27

Inwiefern meinst du, dass die Sinnhaftigkeitsprüfung in diesem Subtest gegeben sei?

Die Prüfungsfrage zielt ja darauf ab, dass du selbst Überlegungen anstellst, wie man beim AHA bzw. seinen einzelnen Subtests eine Sinnhaftigkeitsprüfung durchführen könnte.
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Re: Prüfungsfragen

Beitragvon DAX » 26. Juni 2011, 14:48

Ja stimmt, ich habe es schon verstanden.
Vielen Dank :-)
DAX

 
 
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Re: Prüfungsfragen

Beitragvon DAX » 28. Juni 2011, 16:43

Hätte da ein paar Fragen und ich hoffe ihr könnt mir helfen...

1)Ein Freund fragt Sie um Rat, wie er beim Ausfüllen einer Persönlichkeitsfragebogens vorgehen soll, um in einer Bewerbungssituation einen Vorteil zu haben? Was raten Sie ihm? VERTEIDIGEN SIE auch die Möglichkeit der psychologsichen Diagnostik IN DER PERSONALSELEKTION?

2)die Gegenüberstellung verschiedener Antwortformate bei PERSÖNLICHKEITSFRAGEBÖGEN ?? diese Fragen haben bei der prüfung seeehr viele falsch gehabt und ich weiß ehlrich gesagt nicht was er da genau will und wo ich das so nachlesen kann? Kann mir da wenigstens wer Sietanangaben sagen?


Bitte um Hilfe
danke
DAX

 
 
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Re: Prüfungsfragen

Beitragvon little_kook_1 » 28. Juni 2011, 17:35

Also Bezüglich deiner zweiten Frage:

Hab dazu bis jetzt auch leider noch nichts explizites im Buch gefunden, aber was ich mir bis jetzt so gedacht habe:

Problem an Dichotomen:
Reaktanzphänomene, weil man sich eingeschränkt fühlt. dies führt zu falschen Angaben, der Fragebogen kann nicht Valide messen. (Misst eher den Umgang mit dieser Reaktanz, Reaktanzwiderstreben…)
dichotom aber auch gut, weil man mit Raschmodell prüfen kann


Analogskala
kann nachher dichotomisert werden, das dann wirklich mittels Antworteverteilung
Freiheit ganz genau zu differenzieren



bei Ungerader Anzahl an Antwortmöglichkeiten: Ambivalenz-Indifferenz-Problem bei Antworten in der Mitte

Überforderung bei zu vielen Stufen, kennt sich nicht mehr aus, kann Unterschiede nicht erkennen

Geschlossene Antwortalternativen Generell
Anchoring + Adjustment: Antwortvorgabe beeinflusst die Antwort (z.B. wie oft Trinken Sie?)
little_kook_1
 

Re: Prüfungsfragen

Beitragvon little_kook_1 » 28. Juni 2011, 17:37

So: Ich hab jetzt auch ein paar Fragen, hoffentlich kann mir hier jemand helfen

1) Inwieweit ist das normorientierte Auswerten für die Berufsberatung sinnvoll?

2) kapazitätsreserve im zshg. mit aid

3) fairness eines beliebigen projektiven verfahrens kritisieren. <irgendwo hab ich gelesen, es sei unfair, aber warum?>

Lg und Danke im Voraus
little_kook_1
 

Re: Prüfungsfragen

Beitragvon DAX » 28. Juni 2011, 19:01

danke little_kook_1 :-)

kann nachher dichotomisert werden, das dann wirklich mittels Antworteverteilung --> versteh ich nicht ganz, könntest du mir das nochmal erklären? danke

ad deinen fragen:

hab folgendes im Psychoforum gefunden zur 3)Frage:zur Fairness von Projektiven Verfahren:

fairness bedeutet ja, dass bestimmte gruppen nicht systematisch benachteiligt werden dürfen. ich würde mich da auf das beispiel im buch zum rorschach-verfahren beziehen: eine studie ergab, dass weibliche hochbegabte mädchen (ungerechtfertigterweise) oft einen hohen schizophrenie-wert erzielen. in wirklichkeit ist diese gruppe nur sehr kreativ.

im buch ahbe ich leider nichts gefunden(wie so oft :-/// )

ad 2)
glaube ja nicht dass die frage kommt da es dann nachd er prüfung eine sonderregelung mit der punktevergabe gegeben hat ...und ich war damals leider nicht in der vo als er das angeführt hat somt kann ich da leider nicht helfen :-(

ad1) da habe ich folgendes hier gefunden:
@normorient.diagn, berufswahl:

frage nach berufswahl sollte in zusammenhang mit interessen stehn:

AIST/UST ist ein verfahren welches zur berufsbezogenen eignungsdiagnostik herangezogen werden kann.

damit kanst du den grad der passung zwischen den interessen einer tp und der von ihr erwarteten anforderungen an die von ihr präferierten berufe bestimmen, und..

..inwiefern bestimmte berufswünsche reif sind bzw. reflektiert. (berufswahlreife)

das wirft aber folgende fragen auf:

genügt normorientiert festgestellt hohes interesse in einem bestimmten bereich um im entsprechenden beruf/sausbildung erfolg zu haben bzw. befreidigung zu finden?

inwiefern sind interessen stabil?


LG!
DAX

 
 
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Re: Prüfungsfragen

Beitragvon DAX » 28. Juni 2011, 19:31

achja noch etwas:

Zur Frage wann man PS-Fragebögen nicht verwenden soll, man soll 4 Fragestellungen formulieren, da hat es zwar schon im Forum Beiträge gegeben, aber mir ist noch immer nicht klar ob das so richtig ist.
Wären eben so Fragestellunge in diesem Bezug richtig:
Ist Frau P. aufgrund ihres gesteigerten Aggressionspotenzials geeignet als Polizist zu arbeiten?
Dies könnte ja theoretisch mittels eines PS-Fragebogens beantwortet werden, allerdings könnte Frau P. aufgrund des Arbeitswusnses den Aggressionsfragebogen verfälschen(da dies eben ein PS-Fragebogen ist, und diese leicht verfälschbar sind)

Habe ich das so richtig verstanden??????

Bitte sehr um Antworten.

Seine Rückmeldung war ja folgende(die mich eben acuh verunsichert), außerdem weiss ich aj nicht ob meien Fragestellungen wirklich korrekt sind, da ich nicht weiß ob man als angehender Polizist z.B eine solchen PS-Fragebogen ausfüllt:
Es sollten solche Fragestellungen herausgearbeitet werden, bei
denen das zu messende Konstrukt tatsächlich sinnvollerweise mittels eines Fragebogens zu erfassen
ist, aber das aus verschiedenen Gründen dann doch verfehlt wäre.
Es wurden Fragestellungen genannt, bei denen ein Konstrukt erhoben werden muss (z.B. Intelligenz,
Konzentration), das nur durch Leistungstests erhoben werden kann; und dann argumentiert, dass in
solchen Situationen Leistungstests statt Persönlichkeitsfragebögen eingesetzt werden müssen. Das
ist fast absurd, ist doch davon auszugehen, dass, wenn z.B. Intelligenz erfasst werden soll, auch ein
Intelligenztest vorgegeben wird!
DAX

 
 
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Re: Prüfungsfragen

Beitragvon DAX » 28. Juni 2011, 19:32

1)Ein Freund fragt Sie um Rat, wie er beim Ausfüllen einer Persönlichkeitsfragebogens vorgehen soll, um in einer Bewerbungssituation einen Vorteil zu haben? Was raten Sie ihm? VERTEIDIGEN SIE auch die Möglichkeit der psychologsichen Diagnostik IN DER PERSONALSELEKTION?

Die wäre auch sehr hilfreich....


DANKE
DAX

 
 
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Re: Prüfungsfragen

Beitragvon Gast » 29. Juni 2011, 11:36

Hey ihr ,

was waren das heute für gemeine Fragen??
was habt ihr bei der ersten geschriebn ? mit dem 8jährigen kind,welchen test man verwenden soll für die Leistungsmoti?
Ich fand es echt übel. hab nur was von wegen Beobachten und Fragen nach nem Leitfaden?
weiß jemand, was er da von uns gewollt hat?

lg
Gast
 

Re: Prüfungsfragen

Beitragvon Mio » 29. Juni 2011, 12:20

Also ich fand die Prüfung auch ziemlich schwierig.
Hab das so ähnlich wie du mit Anamnese, Exploration und verhaltensbeobachtung (relevantes Verhalten), das Kind selbst und die Mutter befragen.
Aber so sicher bin ich mir da auch nicht.
Mio
 

Re: Prüfungsfragen

Beitragvon Gast » 29. Juni 2011, 12:45

Ja ich hätte auch noch Eltern und Lehrer als Fremdbeurteilung rein nehmen sollen.
Aber soviel mehr Möglichkeiten gibt es ja schon nicht mehr. Mich hat es nur so verunsichert, weil es so viel Platz zum schreiben gab.

Schönen Sommer euch allen nooch :)
Gast
 

Re: Prüfungsfragen

Beitragvon Gast » 29. Juni 2011, 12:51

Gut zu lesen, dass ihr auch der Meinung seid, dass das heute komische Fragen waren... und ziemlich gemein, wenn ihr micht fragt... hab so viele alte Fragen bearbeitet und eine einzige davon ist gekommen.... Naja.. liebe Grüße
Gast
 

Re: Prüfungsfragen

Beitragvon supidupi » 29. Juni 2011, 13:01

Fragen von heute im originalwortlaut:

1. Im Rahmen einer Schullaufbahnberatung wird ein 8-jähriges Kind bei Ihnen als Psychologe vorstellig. Sie wollen die Leistungsmotivation des Kindes erfassen. Fragebögen zu diesem Konstrukt sind erst ab 11 Jahren verfügbar (Eichtabellen beziehen sich frühestens auf dieses Alter); welche Möglichkeiten gibt es, um dennoch über die Leistungsmotivation des Kindes Informationen zu bekommen.
2. Was versteht man unter Sinnhaftigkeitsprüfung und wie sollte eine Sinnhaftigkeitsprüfung des Untertests "Flächengrößen vergleichen" im Test AHA aussehen.
3. Was ist ein Soziogramm und wozu kann man es im Rahmen der Psychologischen Diagnostik benützen.
4. Erklären Sie den Unterschied der drei psychologisch diagnostischen Ansätze "Arbeitsprobe", "Assessment-Center" und "Computer-Simulation".
5. Zwei faktorenanalytisch begründete Fragebögen behaupten, das Konstrukt "Verträglichkeit" zu messen. Die Skalen dieser beiden Fragebögen korrelieren zu 0,30. Wodurch alles könnte dieser niedrige Korrelationskoeffizient verursacht sein.
6. Erklären Sie den Unterschied zwischen Motiv und Motivation sensu Murray.
supidupi
 

Re: Prüfungsfragen

Beitragvon Gast » 29. Juni 2011, 13:02

Hallo,

weiß jemand, wie die punktevergabe bei der prüfung war?
hab das nicht mehr im kopf.

danke und schönen sommer :)
Gast
 

Re: Prüfungsfragen

Beitragvon supidupi » 29. Juni 2011, 13:07

also ich fands halbwegs okay - die erste frage war unerwartet, aber drei fragen waren alte prüfungsfragen (frage 2, 5, 6), und die fragen 3+4 fand ich jetzt nicht so schwierig - aber es empfindet sicher jeder anders und letztendlich ist es entscheidend, was in ein paar wochen im univis steht... ;)
wünsche auch einen schönen sommer und hoffe, dass ich den stoff nicht nochmal lernen muss...

@punktevergabe: 1 punkt pro frage, ab 3,5 ist man positiv und es werden teilpunkte vergeben (halber und viertel punkt).
supidupi
 

Re: Prüfungsfragen

Beitragvon 23fxu » 29. Juni 2011, 13:18

weiß wer, wielange wir ca. auf die noten warten müsesn?
23fxu
 

Re: Prüfungsfragen

Beitragvon DAX » 29. Juni 2011, 16:18

ja da gebe ich supidupi vollkommen recht, es waren doch recht leichte Fragen die gestellt wurden.(zumindest 4 von 6) Was mir Sorgen macht, das ein paar einfach nur "zum abschreiben" waren..... das hab ichs chon sehr eigenartig gefunden und ich hoffe da ghibt es keinen Hacken
Was habt ihr bei den Unterschieden (arbeitsprobe etc)hingeschreiben? Ich habe vergessen die Validitäten anzusprechen :-( Und schon ist wahrscheinlich ein Punkt weg, wenn ich Glück habe krieg ich 1/4 Punkt, das habe ich in den Einsichten mitbekommen. kaum fehlt ein Stichwort, wird relativ viel an Punkten abgezogen.....

LG!
DAX

 
 
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Re: Prüfungsfragen

Beitragvon DAX » 29. Juni 2011, 16:19

naja also bei diagnostik1 hat es letztes mal ein Monat - paar tage gedauert...
DAX

 
 
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Re: Prüfungsfragen

Beitragvon beee » 7. Oktober 2011, 16:50

Hallo,

weiß jemand eine Antwort zu folgender Frage:

- Unterbreiten Sie mind. 2 Vorschläge wie man einen Persönlichkeitsfragebogen, der nach dem Big Five Modell aufgebaut ist, validieren könnte und entscheiden Sie sich dann für einen, mit Begründung.
beee
 

Re: Prüfungsfragen

Beitragvon Gast » 13. Oktober 2011, 18:53

Persönlichkeitsfragebogen validieren: 1. Extremgruppen, die die gemessenen Eigenschaften ziemlich sicher besitzen; 2. anhand eines anderen Tests, der das gleiche messen soll. Wofür man sich dann entscheidet, muss man diskutieren (wie valide ist der Außenkriteriumstest, was sind die Nachteile bei Extremgruppen, etc.)
Gast
 

Re: Prüfungsfragen

Beitragvon Gast » 16. Oktober 2011, 16:29

weiß jemand etwas zu dieser altern pr frage: was soll man beachten, dass die methode der kritischen ereignisse gut gelingt? wo find ich denn dazu was im buch??
Gast
 

Re: Prüfungsfragen

Beitragvon Gast » 17. Oktober 2011, 14:09

Heutige Prüfungsfragen:
1. Bsp. Herr Milan A. 24 Jahre alt hat Prüfungsangst, studiert aber seit 2008 Publizistik und will auch fertig studieren, obwohl er nicht mal mehr zu Prüfungen gehen kann, sucht er einen Psychologen auf der ihm helfen soll. Beschreiben sie den diagnostischen Prozess inkl. Maßnahmenvorschlag.

2. was ist eine Sinnhaftigkeitsprüfung und wie könnte man sie bei psychologischen Persönlichkeitsfragebogenbatterien einsetzen?

3. Einem Laien schiefwinkelige Rotation erklären und die damit verbundenen Probleme in der psychologischen Diagnostik?

4. Unterschiede zwischen Arbeitsprobe, Assessmentcenter und Computer-Simulation?

5. Anhand eines Bsp erklären warum die Kriteriumsorientierte Diagnostik der Normorientierten vorzuziehen ist?

6. Möglichkeiten und Grenzen von Projektiven Verfahren!


fand diese Prüfung generell nicht sooo leicht, was sagt ihr?
Gast
 

Re: Prüfungsfragen

Beitragvon Gast » 19. Oktober 2011, 13:32

ja fand die auch schwer..
Gast
 

Re: Prüfungsfragen

Beitragvon Gast » 7. Dezember 2011, 10:46

Hallo!

Weiß jemand, wie man die Sinnhaftigkeitsprüfung bei Persönlichkeitsfragebogen einsetzt?
Gast
 

Re: Prüfungsfragen

Beitragvon Gast » 7. Dezember 2011, 13:43

Hallo! Habe Archiv durchforstet, aber zu folgenden Fragen nichts finden können, vllt kann mir jemand helfen! Wäre SEHR dankbar dafür!!

1. In der VO wurden neurotische Störungen in Zusammenhang mit Leistungsversagen erwähnt. Welche Konstrukte machen diese Beziehung überflüssig und welche Verfahren erheben diese Konstrukte?

2. Persönlichkeitsmerkmale in der Psychologischen Diagnostik im Zusammenhang mit inkrementeller Validität von Leistungstests und Persönlichkeitsfragebögen?

3. Wie sollte eine Sinnhaftigkeitsprüfung des Untertests "Flächengrößen vergleichen" im Test AHA aussehen?

4. Standardisierte Fragebögen: Kritik aus aktuellem Forschungsstand; warum haben sie trotzdem einen Wert in der Diagnostik; anhand eines Beispiels die Ausführungen illustrieren?

5. Welche Art von Feedback ist für welchen Aufgabentyp tatsächlich geeignet um Lernprozesse anzuregen?

6. Ziele und Aufgabe bei einem entscheidungsorientierten Gespräch laut Westhoff?

7. Nachteile der Studienselektion mit Persönlichkeitsfragebögen?
==> Verfälschbarkeit, aber was noch??

8. Lernfähigkeit vs. Gedächtnis?

Danke für jede Hilfe!!!! LG
Gast
 

Re: Prüfungsfragen

Beitragvon Gast » 7. Dezember 2011, 14:33

ad 1: Kubinger Buch S.239!

ad Sinnhaftigkeitsprüfung: Beitrag S. 4 von marioo25!

LG
Gast
 

Re: Prüfungsfragen

Beitragvon Gast » 7. Dezember 2011, 17:54

Liebe Alle!

Ich habe mir zu der Frage "Weclhe Verfahren (und warum) man bei der Einstellung neuer Mitarbeiter der Testausgabe Diagnostik" drei Verfahren überlegt und würde gerne eure Meinung zu meiner Wahl hören...

1) BacO-D: weil Belastbarkeit in Stresssituationen
2) Arbeitshaltungen: weil Arbeits- und Kontaktverhalten in Leistungssituationen
3) AID 2: um allgemeine Intelligenz zu erfassen

Würdet ihr andere Verfahren wählen?

Danke und AL
Gast
 

Re: Prüfungsfragen

Beitragvon Gast » 8. Dezember 2011, 12:40

Weiß jemand eine AW auf die Frage "Erklären Sie wie Sie vorgehen würden, um sich anhand eines Testmanuals ein Bild von der Qualität der faktorenanalytischen Begründung eines Tests zu machen?"
Gast
 

Re: Prüfungsfragen

Beitragvon Gast » 8. Dezember 2011, 13:43

Gast hat am 16.10.2011 um 16:29:43 geschrieben:weiß jemand etwas zu dieser altern pr frage: was soll man beachten, dass die methode der kritischen ereignisse gut gelingt? wo find ich denn dazu was im buch??


buch s. 183, 303 und 366
wichtig ist die befragung von experten!
lg
Gast
 

Re: Prüfungsfragen

Beitragvon Gast » 8. Dezember 2011, 13:45

Gast hat am 16.10.2011 um 16:29:43 geschrieben:weiß jemand etwas zu dieser altern pr frage: was soll man beachten, dass die methode der kritischen ereignisse gut gelingt? wo find ich denn dazu was im buch??


Reicht es hier aus einfach den Weg wiederzugeben mit dem man mittels dieser MEthode zu den Anforderungsprofilen kommt?? Oder würdet ihr noch mehr "interpretation" dazuschreiben?
Gast
 

Re: Prüfungsfragen

Beitragvon Gast » 8. Dezember 2011, 13:48

Gast hat am 08.12.2011 um 11:40:57 geschrieben:Weiß jemand eine AW auf die Frage "Erklären Sie wie Sie vorgehen würden, um sich anhand eines Testmanuals ein Bild von der Qualität der faktorenanalytischen Begründung eines Tests zu machen?"


Hallo! Diese Frage wurde bereits ausgearbeitet: schau im downloadbereich nach (unterlagen von verö!!)

Hätte auch eine Frage und zwar: In der VO wurden neurotische Störungen in Zusammenhang mit Leistungsversagen erwähnt. Welche Konstrukte machen diese Beziehung überflüssig und welche Verfahren erheben diese Konstrukte?

⇒ Konstrukte, die den Zusammenhang zwischen neurotische Störungen und Leistungsversagen überflüssig machen: Leistungsangst, Kontrollüberzeugung, Frustrationstoleranz und Fähigkeit zum Befriedigungsaufschub.
⇒ Verfahren „Leistungsangst“: STAI (State- Trait- Angstinventar); IAF, Skala „Angst vor Bewährungssituationen“ (Interaktions- Angst- Fragebogen); CIDI (Composite International Diagnostic Interview) und DAI (Differentielles Leistungsangst Inventar).
⇒ Verfahren „Kontrollüberzeugung“: FKK (Fragebogen zu Kompetenz- und Kontrollüberzeugungen); KKG (Fragebogen zur Erhebung von Kontrllüberzeugung zu Krankheit und Gesundheit).
⇒ Verfahren „Frustrationstoleranz“: Arbeitshaltungen.
⇒ Verfahren „Fähigkeit zum Befriedigungsaufschub“: keine ahnung!!!

Meint ihr das passt so oder muss man dann noch genauer erklären warum es diese konstrukte sind???

DANKE für jede Hilfe!!!
LG
Gast
 

Re: Prüfungsfragen

Beitragvon Gast » 8. Dezember 2011, 13:52

Gast hat am 08.12.2011 um 12:45:24 geschrieben:
Gast hat am 16.10.2011 um 16:29:43 geschrieben:weiß jemand etwas zu dieser altern pr frage: was soll man beachten, dass die methode der kritischen ereignisse gut gelingt? wo find ich denn dazu was im buch??


Reicht es hier aus einfach den Weg wiederzugeben mit dem man mittels dieser MEthode zu den Anforderungsprofilen kommt?? Oder würdet ihr noch mehr "interpretation" dazuschreiben?


also ich habe es auch so gemacht wie du (also methode der anforderungsanalyse, wichtig befragung von experten), weiß auch nicht was ich da noch dazuschreiben soll...
lg

ps: hast du vllt eine antwort zum vorigen posting (neurotische störungen und leistungsversagen)?? wäre super! :)
Gast
 

Re: Prüfungsfragen

Beitragvon Gast » 8. Dezember 2011, 13:54

Gast hat am 08.12.2011 um 12:52:32 geschrieben:
Gast hat am 08.12.2011 um 12:45:24 geschrieben:
Gast hat am 16.10.2011 um 16:29:43 geschrieben:weiß jemand etwas zu dieser altern pr frage: was soll man beachten, dass die methode der kritischen ereignisse gut gelingt? wo find ich denn dazu was im buch??


Reicht es hier aus einfach den Weg wiederzugeben mit dem man mittels dieser MEthode zu den Anforderungsprofilen kommt?? Oder würdet ihr noch mehr "interpretation" dazuschreiben?


also ich habe es auch so gemacht wie du (also methode der anforderungsanalyse, wichtig befragung von experten), weiß auch nicht was ich da noch dazuschreiben soll...
lg

ps: hast du vllt eine antwort zum vorigen posting (neurotische störungen und leistungsversagen)?? wäre super! :)


Die Frage steht auf meiner Liste - werd sie gleich bearbeiten und sobald ich eine Idee hab posten :) danke für die Hilfe wg der anderen Frage!
Gast
 

Re: Prüfungsfragen

Beitragvon Gast » 8. Dezember 2011, 13:56

ok cool! kein problem! ;)
Gast
 

Re: Prüfungsfragen

Beitragvon Gast » 8. Dezember 2011, 13:58

Gast hat am 08.12.2011 um 12:48:03 geschrieben:
Gast hat am 08.12.2011 um 11:40:57 geschrieben:Weiß jemand eine AW auf die Frage "Erklären Sie wie Sie vorgehen würden, um sich anhand eines Testmanuals ein Bild von der Qualität der faktorenanalytischen Begründung eines Tests zu machen?"


Hallo! Diese Frage wurde bereits ausgearbeitet: schau im downloadbereich nach (unterlagen von verö!!)

Hätte auch eine Frage und zwar: In der VO wurden neurotische Störungen in Zusammenhang mit Leistungsversagen erwähnt. Welche Konstrukte machen diese Beziehung überflüssig und welche Verfahren erheben diese Konstrukte?

⇒ Konstrukte, die den Zusammenhang zwischen neurotische Störungen und Leistungsversagen überflüssig machen: Leistungsangst, Kontrollüberzeugung, Frustrationstoleranz und Fähigkeit zum Befriedigungsaufschub.
⇒ Verfahren „Leistungsangst“: STAI (State- Trait- Angstinventar); IAF, Skala „Angst vor Bewährungssituationen“ (Interaktions- Angst- Fragebogen); CIDI (Composite International Diagnostic Interview) und DAI (Differentielles Leistungsangst Inventar).
⇒ Verfahren „Kontrollüberzeugung“: FKK (Fragebogen zu Kompetenz- und Kontrollüberzeugungen); KKG (Fragebogen zur Erhebung von Kontrllüberzeugung zu Krankheit und Gesundheit).
⇒ Verfahren „Frustrationstoleranz“: Arbeitshaltungen.
⇒ Verfahren „Fähigkeit zum Befriedigungsaufschub“: keine ahnung!!!

Meint ihr das passt so oder muss man dann noch genauer erklären warum es diese konstrukte sind???

DANKE für jede Hilfe!!!
LG


Könntest du mir vielleicht den Link zu den verö-Unterlagen posten? :( Ich bin zu blöd um das zu finden....
Gast
 

Re: Prüfungsfragen

Beitragvon Gast » 8. Dezember 2011, 14:16

Gast hat am 08.12.2011 um 12:48:03 geschrieben:
Gast hat am 08.12.2011 um 11:40:57 geschrieben:Weiß jemand eine AW auf die Frage "Erklären Sie wie Sie vorgehen würden, um sich anhand eines Testmanuals ein Bild von der Qualität der faktorenanalytischen Begründung eines Tests zu machen?"


Hallo! Diese Frage wurde bereits ausgearbeitet: schau im downloadbereich nach (unterlagen von verö!!)

Hätte auch eine Frage und zwar: In der VO wurden neurotische Störungen in Zusammenhang mit Leistungsversagen erwähnt. Welche Konstrukte machen diese Beziehung überflüssig und welche Verfahren erheben diese Konstrukte?

⇒ Konstrukte, die den Zusammenhang zwischen neurotische Störungen und Leistungsversagen überflüssig machen: Leistungsangst, Kontrollüberzeugung, Frustrationstoleranz und Fähigkeit zum Befriedigungsaufschub.
⇒ Verfahren „Leistungsangst“: STAI (State- Trait- Angstinventar); IAF, Skala „Angst vor Bewährungssituationen“ (Interaktions- Angst- Fragebogen); CIDI (Composite International Diagnostic Interview) und DAI (Differentielles Leistungsangst Inventar).
⇒ Verfahren „Kontrollüberzeugung“: FKK (Fragebogen zu Kompetenz- und Kontrollüberzeugungen); KKG (Fragebogen zur Erhebung von Kontrllüberzeugung zu Krankheit und Gesundheit).
⇒ Verfahren „Frustrationstoleranz“: Arbeitshaltungen.
⇒ Verfahren „Fähigkeit zum Befriedigungsaufschub“: keine ahnung!!!

Meint ihr das passt so oder muss man dann noch genauer erklären warum es diese konstrukte sind???

DANKE für jede Hilfe!!!
LG



Also ich hätte aus dem Text im Buch jetzt auch herausgelesen, dass wenn man die Konstrukte "u.a. Leistungsangst, Kontrollüberzeugung, Frustrationstoleranz und Fgkt zum Befriedigungsaufschub" diagnostizieren kann, man die Restkategorie neurotische Störungen weglassen kann.

Verfahren würde ich z.B. bei Leistungsangst: DAI oder IAF (weil DAI ja eig nur für 8.-13. Schulstufe und IAF für größeren Altersbereich? aber keine Ahnung)/ Kontrollüberzeugung: FKK (da ist ja auch gar kein anderes Verfahren angeführt?!)/ Frustrationstoleranz: Arbeitshaltungen/ Befriedigungsaufschub: BacO?! (vielleicht irgendwas das mit kognitiven Stilen zu tun hat und da werden objektive Verfahren angeführt... aber da weiß ich jetzt auch nicht wirklcih weiter)

Glaubst du, dass wir alle Verfahren nennen sollen? Ich hätte eher gedacht man soll dann ein Verfahren anführen und begründen warum man das nimmt...
Gast
 

Re: Prüfungsfragen

Beitragvon Gast » 8. Dezember 2011, 14:16

Gast
 

Re: Prüfungsfragen

Beitragvon Gast » 8. Dezember 2011, 14:22

Gast hat am 08.12.2011 um 13:16:13 geschrieben:
Gast hat am 08.12.2011 um 12:48:03 geschrieben:
Gast hat am 08.12.2011 um 11:40:57 geschrieben:Weiß jemand eine AW auf die Frage "Erklären Sie wie Sie vorgehen würden, um sich anhand eines Testmanuals ein Bild von der Qualität der faktorenanalytischen Begründung eines Tests zu machen?"


Hallo! Diese Frage wurde bereits ausgearbeitet: schau im downloadbereich nach (unterlagen von verö!!)

Hätte auch eine Frage und zwar: In der VO wurden neurotische Störungen in Zusammenhang mit Leistungsversagen erwähnt. Welche Konstrukte machen diese Beziehung überflüssig und welche Verfahren erheben diese Konstrukte?

⇒ Konstrukte, die den Zusammenhang zwischen neurotische Störungen und Leistungsversagen überflüssig machen: Leistungsangst, Kontrollüberzeugung, Frustrationstoleranz und Fähigkeit zum Befriedigungsaufschub.
⇒ Verfahren „Leistungsangst“: STAI (State- Trait- Angstinventar); IAF, Skala „Angst vor Bewährungssituationen“ (Interaktions- Angst- Fragebogen); CIDI (Composite International Diagnostic Interview) und DAI (Differentielles Leistungsangst Inventar).
⇒ Verfahren „Kontrollüberzeugung“: FKK (Fragebogen zu Kompetenz- und Kontrollüberzeugungen); KKG (Fragebogen zur Erhebung von Kontrllüberzeugung zu Krankheit und Gesundheit).
⇒ Verfahren „Frustrationstoleranz“: Arbeitshaltungen.
⇒ Verfahren „Fähigkeit zum Befriedigungsaufschub“: keine ahnung!!!

Meint ihr das passt so oder muss man dann noch genauer erklären warum es diese konstrukte sind???

DANKE für jede Hilfe!!!
LG



Also ich hätte aus dem Text im Buch jetzt auch herausgelesen, dass wenn man die Konstrukte "u.a. Leistungsangst, Kontrollüberzeugung, Frustrationstoleranz und Fgkt zum Befriedigungsaufschub" diagnostizieren kann, man die Restkategorie neurotische Störungen weglassen kann.

Verfahren würde ich z.B. bei Leistungsangst: DAI oder IAF (weil DAI ja eig nur für 8.-13. Schulstufe und IAF für größeren Altersbereich? aber keine Ahnung)/ Kontrollüberzeugung: FKK (da ist ja auch gar kein anderes Verfahren angeführt?!)/ Frustrationstoleranz: Arbeitshaltungen/ Befriedigungsaufschub: BacO?! (vielleicht irgendwas das mit kognitiven Stilen zu tun hat und da werden objektive Verfahren angeführt... aber da weiß ich jetzt auch nicht wirklcih weiter)

Glaubst du, dass wir alle Verfahren nennen sollen? Ich hätte eher gedacht man soll dann ein Verfahren anführen und begründen warum man das nimmt...


Ja dann haben wir eh dasselbe! :)
Wegen Verfahren: du hast wahrscheinlich eh recht, dass man nur ein verfahren angeben sollen mit begründung... aber außer "weil es eben den konstrukt misst" weiß ich auch nicht warum wir diese verfahren nehmen sollen...
ad Befriedigungsaufschub: kein plan... werde schauen ob ich was im net finde und meld mich dann hier wieder!
lg
Gast
 

Re: Prüfungsfragen

Beitragvon Gast » 8. Dezember 2011, 14:46

ad "Befriedigungsaufschub": anscheinend gibt es bis heute keinen test dazu, aber dein vorschlag baco zu nehmen finde ich gut, v.a. wegen der Skala "Verhinderung des planmäßigen Vorgehens" (würde es so verstehen, dass man eben nicht seine sachen erledigen kann, daher "befriedigungsaufschub") würde vllt auch ILICA nehmen (hier geht es ja um tagesplanung mit unannehmlichkeiten --> man kann nicht sofort seine tätigkeiten erledigen weil z.b. nachbarin einen baby-sitter braucht...)

was meinst du?? ansonsten finde ich nichts...
lg
Gast
 

Re: Prüfungsfragen

Beitragvon Gast » 8. Dezember 2011, 14:58

hab noch was gefunden ;)
kubinger buch s. 250 "bemerkung am rand": "Fähigkeit zum Befriedigungsaufschub kann als spezieller Aspekt der Frustrationstoleranz angesehen werden". Können wir vllt auch bei der prüfung schreiben...
lg
Gast
 

Re: Prüfungsfragen

Beitragvon Gast » 8. Dezember 2011, 15:20

Gast hat am 08.12.2011 um 13:58:35 geschrieben:hab noch was gefunden ;)
kubinger buch s. 250 "bemerkung am rand": "Fähigkeit zum Befriedigungsaufschub kann als spezieller Aspekt der Frustrationstoleranz angesehen werden". Können wir vllt auch bei der prüfung schreiben...
lg



Ich hab auch nichts separates mehr gefunden, ich hätte mir nur gedacht, dass man das eventuell zum Begriff "Repression" dazuzählen kann s. S. 252 und in dem Zusammenhang dann irgendein UT vom BaCO.... Blöde Frage ist das....
Gast
 

Re: Prüfungsfragen

Beitragvon Gast » 8. Dezember 2011, 15:22

Wobei ich gerade gesehen hab, dass sie Frustrationstoleranz als Teil der Belastbarkeit sehen - vielleicht kann man da auch ein Verfahren nehmen, dass Belastbarkeit erhebt...
Gast
 

Re: Prüfungsfragen

Beitragvon Gast » 8. Dezember 2011, 15:41

hey ich steh grad bei einer alten prüfungsfrage an:
Faktorenanalyse und Rasch-Modell miteinander vergleichen in Hinsicht auf Testkonstruktionen...
könnte mir vl da jemand helfen? wär echt super!!
Danke schon mal!
LG
Gast
 

Re: Prüfungsfragen

Beitragvon Gast » 8. Dezember 2011, 15:48

Gast hat am 08.12.2011 um 14:22:32 geschrieben:Wobei ich gerade gesehen hab, dass sie Frustrationstoleranz als Teil der Belastbarkeit sehen - vielleicht kann man da auch ein Verfahren nehmen, dass Belastbarkeit erhebt...


ja blöde frage! ;)
ok, dann würde ich bei der prüfung schreiben, dass frustrationstoleranz als teil der belastbarkeit angesehen wird und dass fähigkeit zum befriedigungsaufschub ein spezieller aspekt der frustrationstoleranz ist. daher würde ich z.b. baco nehmen, also ein verfahren für die drei damit das ganze auch ökonomisch ist...
keine ahnung ob das so passt... vllt sicherheitshalber auch arbeitshaltungen und ILICA... hmmmmm hoffe die frage kommt nicht!!! :P
Gast
 

Re: Prüfungsfragen

Beitragvon Gast » 8. Dezember 2011, 15:50

Gast hat am 08.12.2011 um 14:41:32 geschrieben:hey ich steh grad bei einer alten prüfungsfrage an:
Faktorenanalyse und Rasch-Modell miteinander vergleichen in Hinsicht auf Testkonstruktionen...
könnte mir vl da jemand helfen? wär echt super!!
Danke schon mal!
LG


hallo! diese frage wurde auch schon ausgearbeitet, wieder bei den unterlagen von verö!!
http://www.ringvorlesung.at.tc/
lg
Gast
 

Re: Prüfungsfragen

Beitragvon Gast » 8. Dezember 2011, 15:52

Gast hat am 08.12.2011 um 14:20:46 geschrieben:
Gast hat am 08.12.2011 um 13:58:35 geschrieben:hab noch was gefunden ;)
kubinger buch s. 250 "bemerkung am rand": "Fähigkeit zum Befriedigungsaufschub kann als spezieller Aspekt der Frustrationstoleranz angesehen werden". Können wir vllt auch bei der prüfung schreiben...
lg



Ich hab auch nichts separates mehr gefunden, ich hätte mir nur gedacht, dass man das eventuell zum Begriff "Repression" dazuzählen kann s. S. 252 und in dem Zusammenhang dann irgendein UT vom BaCO.... Blöde Frage ist das....


verstehe diese textpassage nicht ganz... wie meinst du das?
Gast
 

Re: Prüfungsfragen

Beitragvon Gast » 8. Dezember 2011, 16:44

Hallo an alle!
Hätte eine frage zu einem praktischen Beispiel, habe versucht es zu beantworten und wollte eure meinung dazu wissen... Danke! LG

Bsp. Herr Milan A. 24 Jahre alt hat Prüfungsangst, studiert aber seit 2008 Publizistik und will auch fertig studieren, obwohl er nicht mal mehr zu Prüfungen gehen kann, sucht er einen Psychologen auf der ihm helfen soll. Beschreiben sie den diagnostischen Prozess inkl. Maßnahmenvorschlag.

1. Sammlung der typischerweise mit dem Sachverhalt gebundene Informationen:
Seit wann Prüfungsangst? Bisherige Entwicklung? Wie manifestiert sich diese Angst?
Sozialer, familiärer Umfeld? Intelligenz; Schulleistung? Persönlichkeit, Temperament, Gefühle?
Kritische Lebensereignisse?
Medizinische Abklärung?

2. Ausarbeitung einer differenzierten Fragestellung: Ist die Prüfungsangst von Herr A. auf seiner kognitiven Leistungsfähigkeit und seinen Persönlichkeitseigenschaften zurückzuführen?

3. Formulierung diagnostischer Hypothesen: Prüfungsangst aufgrund
-Leistung?
-Persönlichkeit?
-Familiärer, sozialer Kontext?

4. Auswahl geeigneter Verfahren:
-Leistung: IST 2000 R
-Persönlichkeit: DAI (Angstauslösung, Angstmanifestation, Angstcopingstrategien und Angststabilisierung) oder IAF (Skala „Angst vor Bewährungssituationen)

5. Rückmeldung/ Maßnahmenvorschlag
-Förderung des Selbstbewusstseins; Erwerb von Lern- und Arbeitstechniken; Trainings zur Stärkung des Selbstvertrauens
Gast
 

Re: Prüfungsfragen

Beitragvon Gast » 8. Dezember 2011, 16:48

hy! habe auch eine frage: Ambulante Alterpflege: man hat 140 schriftliche Bewerbungen von Personen im Alter von 19 bis 50 Jahren. Man soll 30 Personen für eine Orientierung vorschlagen, von denen dann 10 genommen werden. Vorgehen, Verfahren und Begründung.

Ist damit die taylor russel tafel gemeint??? steh grad auf der leitung...
Gast
 

Re: Prüfungsfragen

Beitragvon domanz » 8. Dezember 2011, 17:06

Klingt nach Taylor Russel Tafeln, ja.
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Re: Prüfungsfragen

Beitragvon Gast » 8. Dezember 2011, 17:06

Gast hat am 08.12.2011 um 14:48:26 geschrieben:
Gast hat am 08.12.2011 um 14:22:32 geschrieben:Wobei ich gerade gesehen hab, dass sie Frustrationstoleranz als Teil der Belastbarkeit sehen - vielleicht kann man da auch ein Verfahren nehmen, dass Belastbarkeit erhebt...


ja blöde frage! ;)
ok, dann würde ich bei der prüfung schreiben, dass frustrationstoleranz als teil der belastbarkeit angesehen wird und dass fähigkeit zum befriedigungsaufschub ein spezieller aspekt der frustrationstoleranz ist. daher würde ich z.b. baco nehmen, also ein verfahren für die drei damit das ganze auch ökonomisch ist...
keine ahnung ob das so passt... vllt sicherheitshalber auch arbeitshaltungen und ILICA... hmmmmm hoffe die frage kommt nicht!!! :P


Hi! Sorry für die späte AW, hab kurz Lernpause gemacht :) Ja ich würde das auch so hinschreiben... das scheint halbwegs schlüssig zu sein... aber nachdem wir uns jetzt fast 2 Stunden mit der Frage befassen, wird sie vermutlich eh nicht kommen ;)
Gast
 

Re: Prüfungsfragen

Beitragvon Gast » 8. Dezember 2011, 17:07

Im Rahmen einer Schullaufbahnberatung kommt ein 8- jähriges Kind zu Ihnen. Sie wollen die Leistungsmotivation des Kindes erfassen. Fragebögen zu diesem Konstrukt sind erst ab 11 Jahren verfügbar (Eichtabellen beziehen sich frühestens auf diesem Alter). Welche Möglichkeiten gibt es, um dennoch über die Leistungsmotivation des Kindes Informationen zu bekommen?

würde sagen systematische Verhaltensbeobachtung, fällt euch noch was ein??
lg
Gast
 

Re: Prüfungsfragen

Beitragvon Gast » 8. Dezember 2011, 17:08

Gast hat am 08.12.2011 um 15:48:33 geschrieben:hy! habe auch eine frage: Ambulante Alterpflege: man hat 140 schriftliche Bewerbungen von Personen im Alter von 19 bis 50 Jahren. Man soll 30 Personen für eine Orientierung vorschlagen, von denen dann 10 genommen werden. Vorgehen, Verfahren und Begründung.

Ist damit die taylor russel tafel gemeint??? steh grad auf der leitung...



Das musst du mit Taylor Russel berechnen, allerdings kann ich mir nicht vorstellen, dass diese Frage kommen wird, weil ja diese Berechnungen alle nur im Diagnostik 1 -Teil vorkommen?! Mir sind noch keine Rechenbeispiele für den zweiten Teil untergekommen... [16]
Gast
 

Re: Prüfungsfragen

Beitragvon Gast » 8. Dezember 2011, 17:09

Gast hat am 08.12.2011 um 16:06:23 geschrieben:
Gast hat am 08.12.2011 um 14:48:26 geschrieben:
Gast hat am 08.12.2011 um 14:22:32 geschrieben:Wobei ich gerade gesehen hab, dass sie Frustrationstoleranz als Teil der Belastbarkeit sehen - vielleicht kann man da auch ein Verfahren nehmen, dass Belastbarkeit erhebt...


ja blöde frage! ;)
ok, dann würde ich bei der prüfung schreiben, dass frustrationstoleranz als teil der belastbarkeit angesehen wird und dass fähigkeit zum befriedigungsaufschub ein spezieller aspekt der frustrationstoleranz ist. daher würde ich z.b. baco nehmen, also ein verfahren für die drei damit das ganze auch ökonomisch ist...
keine ahnung ob das so passt... vllt sicherheitshalber auch arbeitshaltungen und ILICA... hmmmmm hoffe die frage kommt nicht!!! :P


Hi! Sorry für die späte AW, hab kurz Lernpause gemacht :) Ja ich würde das auch so hinschreiben... das scheint halbwegs schlüssig zu sein... aber nachdem wir uns jetzt fast 2 Stunden mit der Frage befassen, wird sie vermutlich eh nicht kommen ;)


:lol: ja wahrscheinlich nicht!
kein problem! habe auch eine lernpause gemacht! ;)
Gast
 

Re: Prüfungsfragen

Beitragvon Gast » 8. Dezember 2011, 17:10

Gast hat am 08.12.2011 um 16:08:16 geschrieben:
Gast hat am 08.12.2011 um 15:48:33 geschrieben:hy! habe auch eine frage: Ambulante Alterpflege: man hat 140 schriftliche Bewerbungen von Personen im Alter von 19 bis 50 Jahren. Man soll 30 Personen für eine Orientierung vorschlagen, von denen dann 10 genommen werden. Vorgehen, Verfahren und Begründung.

Ist damit die taylor russel tafel gemeint??? steh grad auf der leitung...



Das musst du mit Taylor Russel berechnen, allerdings kann ich mir nicht vorstellen, dass diese Frage kommen wird, weil ja diese Berechnungen alle nur im Diagnostik 1 -Teil vorkommen?! Mir sind noch keine Rechenbeispiele für den zweiten Teil untergekommen... [16]


@ domanz und gast: danke!
stimmt ist diagn1 stoff, aber man weiß ja nie ;)
Gast
 

Re: Prüfungsfragen

Beitragvon Gast » 8. Dezember 2011, 17:24

Gast hat am 08.12.2011 um 14:48:26 geschrieben:
Gast hat am 08.12.2011 um 14:22:32 geschrieben:Wobei ich gerade gesehen hab, dass sie Frustrationstoleranz als Teil der Belastbarkeit sehen - vielleicht kann man da auch ein Verfahren nehmen, dass Belastbarkeit erhebt...


ja blöde frage! ;)
ok, dann würde ich bei der prüfung schreiben, dass frustrationstoleranz als teil der belastbarkeit angesehen wird und dass fähigkeit zum befriedigungsaufschub ein spezieller aspekt der frustrationstoleranz ist. daher würde ich z.b. baco nehmen, also ein verfahren für die drei damit das ganze auch ökonomisch ist...
keine ahnung ob das so passt... vllt sicherheitshalber auch arbeitshaltungen und ILICA... hmmmmm hoffe die frage kommt nicht!!! :P


Sag mal hast du vielleicht auch eine Idee bei der Frage "Unterbreiten Sie mind. 2 Vorschläge wie man einen Persönlichkeitsfragebogen, der nach dem Big Five Modell aufgebaut ist, validieren könnte und entscheiden Sie sich dann für einen, mit Begründung."? Ich hab mir da überlegt, dass man das zum Einen mittels eines anderen Tests erfassen kann, der das Gleiche misst? Ich hab irgendwo im Psychoforum auch Extremgruppen gelesen, aber da versteh ich nicht ganz wie das funktionieren soll... :?:
Gast
 

Re: Prüfungsfragen

Beitragvon Gast » 8. Dezember 2011, 17:34

diese frage habe ich auch noch nicht und weiß überhaupt nicht wie ich die beantworten soll...
vllt kann uns jemand helfen? bitte!!! :)
Gast
 

Re: Prüfungsfragen

Beitragvon Gast » 8. Dezember 2011, 17:37

achso ja experten rating stimmt: als experten fungieren wissenschaftler aus der grundlagenforschung, die sich bereits intensiv mit den dimensionen des Big 5 Modell auseinandergesetzt haben.Die müssen dann für jedes einzelne Item entscheiden ob es wirklich das misst was es messen soll...
aber ad mittels einen anderen test... kein plan! [16]
Gast
 

Re: Prüfungsfragen

Beitragvon Gast » 8. Dezember 2011, 17:42

und auch kein plan zu extremgruppen... :(
Gast
 

Re: Prüfungsfragen

Beitragvon Gast » 8. Dezember 2011, 18:01

Hallo! Weiß jemand eine Antwort auf diese Frage?? Danke!

Für eine neue FH für Design sollen Sie Verfahren entwickeln, mit dem Sie die Kreativität der Bewerber feststellen. Wie gehen Sie vor?
Gast
 

Re: Prüfungsfragen

Beitragvon Gast » 8. Dezember 2011, 18:04

Gast hat am 08.12.2011 um 16:37:38 geschrieben:achso ja experten rating stimmt: als experten fungieren wissenschaftler aus der grundlagenforschung, die sich bereits intensiv mit den dimensionen des Big 5 Modell auseinandergesetzt haben.Die müssen dann für jedes einzelne Item entscheiden ob es wirklich das misst was es messen soll...
aber ad mittels einen anderen test... kein plan! [16]


Hm danke... Hab mir eine ganz abwegige Idee überlegt (vielleicht find ich die grad auch nur logisch, weil ich müde bin ;)), aber was haltet ihr von der MTMM-Matrix? Also divergente/konvergente Validität? Ich meine, wenn unser Test die Big-Five erfassen will und wir für die Validierung einen konstruktnahen Test nehmen, der auch ein beliebiger Repräsentant von den B5 ist und einen konstruktfernen Test, der einfach ein beliebiger Persönlihckeitstest ist... usw
Gast
 

Re: Prüfungsfragen

Beitragvon Gast » 8. Dezember 2011, 18:12

Gast hat am 08.12.2011 um 17:04:51 geschrieben:
Gast hat am 08.12.2011 um 16:37:38 geschrieben:achso ja experten rating stimmt: als experten fungieren wissenschaftler aus der grundlagenforschung, die sich bereits intensiv mit den dimensionen des Big 5 Modell auseinandergesetzt haben.Die müssen dann für jedes einzelne Item entscheiden ob es wirklich das misst was es messen soll...
aber ad mittels einen anderen test... kein plan! [16]


Hm danke... Hab mir eine ganz abwegige Idee überlegt (vielleicht find ich die grad auch nur logisch, weil ich müde bin ;)), aber was haltet ihr von der MTMM-Matrix? Also divergente/konvergente Validität? Ich meine, wenn unser Test die Big-Five erfassen will und wir für die Validierung einen konstruktnahen Test nehmen, der auch ein beliebiger Repräsentant von den B5 ist und einen konstruktfernen Test, der einfach ein beliebiger Persönlihckeitstest ist... usw


ja finde deine überlegung auch ganz logisch!! hoffe es hat nichts mit unserer müdigkeit zu tun! mal schauen wie wir morgen darüber denken ;)
eigentlich ist die MTMM-Matrix ja eh dazu da solche sachen herauszufinden... also ich finde deine idee super! :)
Gast
 

Re: Prüfungsfragen

Beitragvon Gast » 8. Dezember 2011, 18:19

ok also wenn wir die MTMM-Matrix herannehmen, haben wir:
mono-method: persönlichkeitsfragebogen und hetero-trait: dimensionen des big 5 modells?
und dann schauen wir ob die hoch korrelieren und wenn ja hohe übereinstimmung?
sorry verstehe diese matrix nicht ganz... :(
Gast
 

Re: Prüfungsfragen

Beitragvon Gast » 8. Dezember 2011, 18:58

Gast hat am 08.12.2011 um 17:19:05 geschrieben:ok also wenn wir die MTMM-Matrix herannehmen, haben wir:
mono-method: persönlichkeitsfragebogen und hetero-trait: dimensionen des big 5 modells?
und dann schauen wir ob die hoch korrelieren und wenn ja hohe übereinstimmung?
sorry verstehe diese matrix nicht ganz... :(


Puh haha das müsste ich jetzt auch genauer hinterfragen, soweit hab ich nicht gedacht ;) aber ich glaub du unterteilst das nicht im Vorhinein in mono oder hetero... du erstellt eine Matrix wie auf S. 61 mit drei Tests: deinem Test A, bei dem du wissen willst wie valide er ist... dann nimmst du einen konstruktnahen Test B (z.B. den Neo-Pi-R, weil der auch auf dem B5-Modell basiert) und einen konstruktfernen Test C (z.B. FPI-R, weil der nicht auf den B5 basiert) und dann hast du auch wieder die verschiedenen Materialien numerisch, figural und lexikalisch (das würde ich einfach so übernehmen) und dann erstellst du die Matrix.... aber mir kommt das Ganze jetzt ziemlich kompliziert zu erklären vor, ich weiß nicht, ob wir das bei der Prüfung überhaupt so genau hinschreiben müssten.... Wobei ich jetzt auch gar nicht weiß, ob ich mich für Expertenrating oder die MTMM entscheiden würde... was würdet ihr da eher nehmen??
Gast
 

Re: Prüfungsfragen

Beitragvon Gast » 8. Dezember 2011, 19:04

Ich hab mir jetzt auch Gedanken zu der Frage mit dem 10-jährigen Bub mit Leistungsschwierigkeiten (Ursachen? Welche Verfahren?) gemacht und hätte mir Folgendes überlegt - bin für jeden Input dankbar:

Um Ursachen für die Leistungsprobleme zu finden kann man ja die ganzen Erklärungen für Leistungsverhalten erfragen (S. 238 auf der Grafik), also Reasoning, soziales Umfeld, Memory, Amskt + Konz, Leistungsmotivation etc. und dann könnte man zum Einen die Sachen in einem Anamnese- und Explorationsgespräch mit Eltern, Lehrern etc erfragen.. Mögliche Hypothesen wären zB "Erbringt Kind X schlechte schulischeLeistungen aufgrund mangelnder Aufmerksamkeits- und Konzentrationsfähigkeit?" oder "Werden die eistungsschwierigkeiten durch Probleme mit der Leistungsmotivation ausgelöst?"

Und dann hätte ich zB für Hyp 1 den Test d2 genommen, weil der kurz ist, altersgemäß und in PP-Version auch vorliegt.
Für Hyp 2 zB den PFK 9-14 weil altersgemäß, und neben der Leistungsmotivation (schulischer Ehrgeiz) auch Faktoren wie soziales Umfeld (Zurückhaltung und Scheu im Sozialkontakt), Selbstüberzeugung etc erhoben werden, die alle eine Rolle spielen könnten...

Kann man auch eine Hyp zu Reasoning aufstellen? Weil wie kommt das rüber, wenn man dann zB den AID2 nimmt, der ja ein allgemeines Intelligenzdiagnostikum ist?! Der erfasst ja auch super Sachen wie Rechenfertigkeiten und verbale Fgkten...?
Gast
 

Re: Prüfungsfragen

Beitragvon Gast » 8. Dezember 2011, 19:37

Gast hat am 08.12.2011 um 15:44:40 geschrieben:Hallo an alle!
Hätte eine frage zu einem praktischen Beispiel, habe versucht es zu beantworten und wollte eure meinung dazu wissen... Danke! LG

Bsp. Herr Milan A. 24 Jahre alt hat Prüfungsangst, studiert aber seit 2008 Publizistik und will auch fertig studieren, obwohl er nicht mal mehr zu Prüfungen gehen kann, sucht er einen Psychologen auf der ihm helfen soll. Beschreiben sie den diagnostischen Prozess inkl. Maßnahmenvorschlag.

1. Sammlung der typischerweise mit dem Sachverhalt gebundene Informationen:
Seit wann Prüfungsangst? Bisherige Entwicklung? Wie manifestiert sich diese Angst?
Sozialer, familiärer Umfeld? Intelligenz; Schulleistung? Persönlichkeit, Temperament, Gefühle?
Kritische Lebensereignisse?
Medizinische Abklärung?

2. Ausarbeitung einer differenzierten Fragestellung: Ist die Prüfungsangst von Herr A. auf seiner kognitiven Leistungsfähigkeit und seinen Persönlichkeitseigenschaften zurückzuführen?

3. Formulierung diagnostischer Hypothesen: Prüfungsangst aufgrund
-Leistung?
-Persönlichkeit?
-Familiärer, sozialer Kontext?

4. Auswahl geeigneter Verfahren:
-Leistung: IST 2000 R
-Persönlichkeit: DAI (Angstauslösung, Angstmanifestation, Angstcopingstrategien und Angststabilisierung) oder IAF (Skala „Angst vor Bewährungssituationen)

5. Rückmeldung/ Maßnahmenvorschlag
-Förderung des Selbstbewusstseins; Erwerb von Lern- und Arbeitstechniken; Trainings zur Stärkung des Selbstvertrauens



Also grundsätzlich passt das, ich hätte glaub ich die Reihenfolge ein bisschen anders gemacht bzw. die Fragestellung/Hypothesen anders... Ich hätte sie so formuliert "Ist die Prüfungsangst von Herrn A auf seine Persönlichkeitsmerkmale hinsichtlich Leistungsangst oder Stressverarbeitung oder auf allgemeine Aufmerksamkeits- und Konzentrationsschwierigkeiten zurückzuführen?"

Danach hätte ich vielleicht ein Anforderungsprofil für Publizistikstudenten erstellt?! KA ob das bei der Fragestellung nötig--

Sammlung der Informationen hätt ich auch so in etwa

Dann Verfahren: Leistungsangst: IAF, Stress: SVF und Amkst/Konz: Test d2...

Anwendung/Auswertung

Interpretation/Gutachtenerstellung

Maßnahmenvorschlag (da muss ich mir noch was überlegen)....


Wie seht ihr das?
Gast
 

Re: Prüfungsfragen

Beitragvon Gast » 8. Dezember 2011, 19:42

Puh haha das müsste ich jetzt auch genauer hinterfragen, soweit hab ich nicht gedacht ;) aber ich glaub du unterteilst das nicht im Vorhinein in mono oder hetero... du erstellt eine Matrix wie auf S. 61 mit drei Tests: deinem Test A, bei dem du wissen willst wie valide er ist... dann nimmst du einen konstruktnahen Test B (z.B. den Neo-Pi-R, weil der auch auf dem B5-Modell basiert) und einen konstruktfernen Test C (z.B. FPI-R, weil der nicht auf den B5 basiert) und dann hast du auch wieder die verschiedenen Materialien numerisch, figural und lexikalisch (das würde ich einfach so übernehmen) und dann erstellst du die Matrix.... aber mir kommt das Ganze jetzt ziemlich kompliziert zu erklären vor, ich weiß nicht, ob wir das bei der Prüfung überhaupt so genau hinschreiben müssten.... Wobei ich jetzt auch gar nicht weiß, ob ich mich für Expertenrating oder die MTMM entscheiden würde... was würdet ihr da eher nehmen??[/quote]

ok, verstehe schon was du meinst! ;) finde du hast es eh verständlich erklärt, würde es genauso bei der prüfung schreiben! gut gemacht ;)
wegen entscheidung: da expertenrating viel zeit und kosten bedeutet, eine ausreichend hohe anzahl an experten zu bekommen, so dass die entscheidungen auch wirklich repräsentativ sind, würde ich sagen ist die methode mit MTMM matrix eher vorzuziehen...
Gast
 

Re: Prüfungsfragen

Beitragvon Gast » 8. Dezember 2011, 19:48

Gast hat am 08.12.2011 um 18:37:43 geschrieben:
Gast hat am 08.12.2011 um 15:44:40 geschrieben:Hallo an alle!
Hätte eine frage zu einem praktischen Beispiel, habe versucht es zu beantworten und wollte eure meinung dazu wissen... Danke! LG

Bsp. Herr Milan A. 24 Jahre alt hat Prüfungsangst, studiert aber seit 2008 Publizistik und will auch fertig studieren, obwohl er nicht mal mehr zu Prüfungen gehen kann, sucht er einen Psychologen auf der ihm helfen soll. Beschreiben sie den diagnostischen Prozess inkl. Maßnahmenvorschlag.

1. Sammlung der typischerweise mit dem Sachverhalt gebundene Informationen:
Seit wann Prüfungsangst? Bisherige Entwicklung? Wie manifestiert sich diese Angst?
Sozialer, familiärer Umfeld? Intelligenz; Schulleistung? Persönlichkeit, Temperament, Gefühle?
Kritische Lebensereignisse?
Medizinische Abklärung?

2. Ausarbeitung einer differenzierten Fragestellung: Ist die Prüfungsangst von Herr A. auf seiner kognitiven Leistungsfähigkeit und seinen Persönlichkeitseigenschaften zurückzuführen?

3. Formulierung diagnostischer Hypothesen: Prüfungsangst aufgrund
-Leistung?
-Persönlichkeit?
-Familiärer, sozialer Kontext?

4. Auswahl geeigneter Verfahren:
-Leistung: IST 2000 R
-Persönlichkeit: DAI (Angstauslösung, Angstmanifestation, Angstcopingstrategien und Angststabilisierung) oder IAF (Skala „Angst vor Bewährungssituationen)

5. Rückmeldung/ Maßnahmenvorschlag
-Förderung des Selbstbewusstseins; Erwerb von Lern- und Arbeitstechniken; Trainings zur Stärkung des Selbstvertrauens



Also grundsätzlich passt das, ich hätte glaub ich die Reihenfolge ein bisschen anders gemacht bzw. die Fragestellung/Hypothesen anders... Ich hätte sie so formuliert "Ist die Prüfungsangst von Herrn A auf seine Persönlichkeitsmerkmale hinsichtlich Leistungsangst oder Stressverarbeitung oder auf allgemeine Aufmerksamkeits- und Konzentrationsschwierigkeiten zurückzuführen?"

Danach hätte ich vielleicht ein Anforderungsprofil für Publizistikstudenten erstellt?! KA ob das bei der Fragestellung nötig--

Sammlung der Informationen hätt ich auch so in etwa

Dann Verfahren: Leistungsangst: IAF, Stress: SVF und Amkst/Konz: Test d2...

Anwendung/Auswertung

Interpretation/Gutachtenerstellung

Maßnahmenvorschlag (da muss ich mir noch was überlegen)....


Wie seht ihr das?


ja würde sagen es passt so! :) weiß nicht ob ich ein anforderungsprofil erstellen würde, da es hier um prüfungsangst geht, was meiner meinung nach wahrscheinlich unabhängig vom studium ist... oder?? lg
Gast
 

Re: Prüfungsfragen

Beitragvon Gast » 8. Dezember 2011, 20:38

@gast 18h37: danke für deine meinung! :) ja meine reihenfolge hat nicht gepasst, weil ich es eher spontan gemacht habe ;) deine fragestellung ist definitiv besser ausformuliert als meine!! habe immer noch schwierigkeiten damit...

ad sammlung der infos: was würdest du weglassen bzw. dazuschreiben?

ad anforderungsprofil: ja wusste eben nicht ob eins benötigt wird, da (wie gast über mir schon sagt) es ja nicht ums studium geht ob geeignet oder nicht, sondern eben um prüfungsangst. ein bekannter von mir hat prüfungsangst und das seit der schulzeit, hat auch deswegen z.B. führerschein abgebrochen wegen der angst... denke es geht halt über das studium hinaus... aber KA...

danke auf jeden fall für deine anregungen!! :) [14]
lg
Gast
 

Re: Prüfungsfragen

Beitragvon Gast » 9. Dezember 2011, 12:20

ich glaube bei der Validierung mit Extremgruppen ist diese Extremgruppenvalidierung auf B.S. 62 unten gemeint oder?
Gast
 

Re: Prüfungsfragen

Beitragvon Gast » 9. Dezember 2011, 12:24

Gast hat am 08.12.2011 um 19:38:24 geschrieben:@gast 18h37: danke für deine meinung! :) ja meine reihenfolge hat nicht gepasst, weil ich es eher spontan gemacht habe ;) deine fragestellung ist definitiv besser ausformuliert als meine!! habe immer noch schwierigkeiten damit...

ad sammlung der infos: was würdest du weglassen bzw. dazuschreiben?

ad anforderungsprofil: ja wusste eben nicht ob eins benötigt wird, da (wie gast über mir schon sagt) es ja nicht ums studium geht ob geeignet oder nicht, sondern eben um prüfungsangst. ein bekannter von mir hat prüfungsangst und das seit der schulzeit, hat auch deswegen z.B. führerschein abgebrochen wegen der angst... denke es geht halt über das studium hinaus... aber KA...

danke auf jeden fall für deine anregungen!! :) [14]
lg


Immer gerne :) Die Prüfung macht mich fertig, da bin ich froh, wenn überhaupt Leute im Forum posten mit denen man sich austauschen kann!

@ Anforderungsprofil.. Hm, ja so Anforderungen hinzuschreiben wäre vermutlich idiotisch, da habt ihr recht. Muss ja wohl auch nicht immer dabei stehen bei einem Gutachten...

Bei Informationssammlung: puh, Vielleicht würde ich da noch Fragen dazutun, die konkret damit zu tun haben "Wie ist er bis jetzt mit Prüfungsangst umgegangen?"/"Wie sehr beeinträchtigt sie ihn?"/"Gab es schon Therapieversuche?"/"Was erwartet er sich vom Gutachten?" - aber es geht bei der Frage vorrangig sicher um die Verfahren und Erklärung warum man genau diese Verfahren aussuchen würde und dann den Maßnahmenvorschlag... (eigentlich machen wir das Gutachten ja, um herauszufinden warum er Probleme mit der Prüfungsangst hat - also ob es an der Amskt/Konzschwäche liegt oder seinen Stressverarbeitungsmethoden und dann sucht man da spezifisch nach Maßnahmen die konkret zB helfen seine Stressverarbeitung zu optimieren)... oder?!
Gast
 

Re: Prüfungsfragen

Beitragvon Gast » 9. Dezember 2011, 12:26

Gast hat am 09.12.2011 um 11:20:16 geschrieben:ich glaube bei der Validierung mit Extremgruppen ist diese Extremgruppenvalidierung auf B.S. 62 unten gemeint oder?



Ja das hab ich mir auchs chon durchgelesen, aber ich bin zu blöd, um mir für diese Fragestellung zu überlegen wie das mit Extremgruppen funktionieren soll (also was für Extremgruppen man bei diesem B5 aussuchen soll - Kriterien und so?)?!

Hast du da irgendwelche Ideen?
Gast
 

Re: Prüfungsfragen

Beitragvon Gast » 9. Dezember 2011, 14:06

nein mir fällt eben auch nicht wirklich was ein, drum hätt ich bei der entscheidung hingeschrieben, dass ich eher für das rating durch die experten bin, da es sehr schwer ist extremgruppen bei den big five zu finden...
Gast
 

Re: Prüfungsfragen

Beitragvon Gast » 9. Dezember 2011, 15:31

Ich hätte noch eine andere Frage bezüglich des Beispiels mit Möglichkeiten und Grenzen der projektiven Verfahren: ich kann da im Buch viel über Kritik rauslesen, aber bezüglich Möglichkeiten kann man eig nur sagen, dass die Augenscheinval dahingehend gut ist, dass der Test nicht leicht verfälschbar ist.. Sonst hätte ich mir noch aus den Fingern gesaugt, dass es als Eisbrecher dienen kann und als Möglichkeit, dass die Person über das Bild und seine Interpretation dazu Hinweise auf Themen geben kann, über die sie noch nicht direkt reden will...??

Habt ihr da noch andere Sachen?
Gast
 

Re: Prüfungsfragen

Beitragvon Gast » 9. Dezember 2011, 17:14

Ich hätte noch eine Frage zum Bsp "AIST-R/UST-R haben Testwert Kongruenz! Wie kommt dieser zustande? Was ist sein Nutzen?" -> zu wie kommt diese zustande: nehmt ihr da die 4 Abstufungen von Kongruenz von Holland? Oder ist damit was anderes gemeint?
Gast
 

Re: Prüfungsfragen

Beitragvon Gast » 9. Dezember 2011, 18:55

ja da hab ich mich auch gefragt was sie mit mäßig meinen...
Gast
 

Re: Prüfungsfragen

Beitragvon Gast » 9. Dezember 2011, 20:02

Hallo!

Welche Ansätze gibt es, um die Zahl der für Persönlichkeitsbeschreibung notwendigen Dimensionen festzustellen?
Ich finde da nur den "lexikalischen Ansatz" (also big 5) und den "four- plus X- factor" modell von becker --> kubunger buch s.219
Würdert ihr da auch konstututionstypen von kretschmer erwähnen? oder ist das was anderes??

ad frage zu validierung: würde expertenrating und MTMM matrix nehmen... dachte extremgruppen sind keine validierung sondern nur ein zusatz... hmmm bin langsam echt verwirrt...

Danke! Lg
Gast
 

Re: Prüfungsfragen

Beitragvon Gast » 9. Dezember 2011, 20:33

Gast hat am 09.12.2011 um 17:55:31 geschrieben:ja da hab ich mich auch gefragt was sie mit mäßig meinen...


bedeutet "mäßig" nicht "mittlere"?
Gast
 

Re: Prüfungsfragen

Beitragvon Gast » 10. Dezember 2011, 14:50

Gast hat am 09.12.2011 um 19:33:11 geschrieben:
Gast hat am 09.12.2011 um 17:55:31 geschrieben:ja da hab ich mich auch gefragt was sie mit mäßig meinen...


bedeutet "mäßig" nicht "mittlere"?



Hm also ich hätte das eher als niedrig aufgefasst?? :/ na toll wer weiß denn da bitte was gemeint ist mit mäßig in seiner Interpretation..
Gast
 

Re: Prüfungsfragen

Beitragvon Gast » 10. Dezember 2011, 15:21

Gast hat am 10.12.2011 um 13:50:11 geschrieben:
Gast hat am 09.12.2011 um 19:33:11 geschrieben:
Gast hat am 09.12.2011 um 17:55:31 geschrieben:ja da hab ich mich auch gefragt was sie mit mäßig meinen...


bedeutet "mäßig" nicht "mittlere"?



Hm also ich hätte das eher als niedrig aufgefasst?? :/ na toll wer weiß denn da bitte was gemeint ist mit mäßig in seiner Interpretation..


ja war mir auch nicht sicher ob jetzt mittel oder niedrig damit gemeint ist... super... :( kann uns keiner helfen?? BITTE!!! :)
Gast
 

Re: Prüfungsfragen

Beitragvon Walzer » 10. Dezember 2011, 15:58

Ihr redet zwar in Rätseln für mich, da ich nicht weiß, worauf sich dieses "mäßig" in euren Postings beziehen soll, aber was meint jemand, wenn er z.B. sagen würde: Dein Freund passt mäßig zu dir.
LG
Du hast nie eine zweite Chance einen ersten Eindruck zu hinterlassen.
Walzer

 
 
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Re: Prüfungsfragen

Beitragvon Gast » 10. Dezember 2011, 16:27

Bezüglich der Frage zur Berufswahlreife und einem Beispiel dazu, wäre da angebracht zB zu sagen, dass, Berufswahlreife nicht vorliegt, wenn eine Person zB angibt Arzt werden zu wollen (und das nur, weil seine Eltern ihn dazu drängen od wegen Fernsehsendung), er aber eig kein Interesse für NAturwissenschaften hat bzw auch nicht weiß, was ihn in der Arbeit erwarten wird???
Gast
 

Re: Prüfungsfragen

Beitragvon Gast » 10. Dezember 2011, 17:31

Gast hat am 10.12.2011 um 15:27:00 geschrieben:Bezüglich der Frage zur Berufswahlreife und einem Beispiel dazu, wäre da angebracht zB zu sagen, dass, Berufswahlreife nicht vorliegt, wenn eine Person zB angibt Arzt werden zu wollen (und das nur, weil seine Eltern ihn dazu drängen od wegen Fernsehsendung), er aber eig kein Interesse für NAturwissenschaften hat bzw auch nicht weiß, was ihn in der Arbeit erwarten wird???


habe es auch so verstanden!! KA ob es richtig ist! ;)
Gast
 

Re: Prüfungsfragen

Beitragvon Gast » 10. Dezember 2011, 17:35

Walzer hat am 10.12.2011 um 14:58:49 geschrieben:Ihr redet zwar in Rätseln für mich, da ich nicht weiß, worauf sich dieses "mäßig" in euren Postings beziehen soll, aber was meint jemand, wenn er z.B. sagen würde: Dein Freund passt mäßig zu dir.
LG


es geht um den interessenstest AIST-R/ UST-R, da ist die frage was eine "mäßige Kongruenz" bedeutet. ich weiß zwar wie dieser hexagon nach holland zu interpretieren ist, aber weiß nicht was "mäßig" bedeutet. ich hätte gemeint "mittlere", aber da sind wir uns hier nicht einig... :)
lg
Gast
 

Re: Prüfungsfragen

Beitragvon Walzer » 10. Dezember 2011, 19:00

Achso, um das geht es.
Naja, aber was würdest du denn sagen, was "mäßig" in Bezug auf mein oben angeführtes Beispiel bedeutet? Meinst du dann, dass der Freund mittel zu dir passt oder eher weniger?
LG
Du hast nie eine zweite Chance einen ersten Eindruck zu hinterlassen.
Walzer

 
 
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Re: Prüfungsfragen

Beitragvon Gast » 10. Dezember 2011, 20:20

Walzer hat am 10.12.2011 um 18:00:45 geschrieben:Achso, um das geht es.
Naja, aber was würdest du denn sagen, was "mäßig" in Bezug auf mein oben angeführtes Beispiel bedeutet? Meinst du dann, dass der Freund mittel zu dir passt oder eher weniger?
LG


hmmm naja eher weniger oder?? :???:
Gast
 

Re: Prüfungsfragen

Beitragvon Gast » 11. Dezember 2011, 12:36

Gast hat am 10.12.2011 um 19:20:31 geschrieben:
Walzer hat am 10.12.2011 um 18:00:45 geschrieben:Achso, um das geht es.
Naja, aber was würdest du denn sagen, was "mäßig" in Bezug auf mein oben angeführtes Beispiel bedeutet? Meinst du dann, dass der Freund mittel zu dir passt oder eher weniger?
LG


hmmm naja eher weniger oder?? :???:


Ja das hätt ich auch gedacht... hab auch in meinem Freundeskreis mal rumgefragt, was sie grundsätzlich unter mäßig verstehen würden haha und sie waren auch eher für niedrig/wenig - allerdings steht in Duden "mittelmäßig" ^^ WTF
Gast
 

Re: Prüfungsfragen

Beitragvon Gast » 11. Dezember 2011, 12:53

Ich hab noch eine andere Frage - haha tut mir leid, dass ich hier alles zuspame:

Zu dem Bsp mit "Freund fragt um Rat wie er einen Psktfragebogen ausfüllen soll, um in Bewerbungssit Vorteil zu haben - Was raten Sie ihm? Verteidigen Sie auch die Mgkt der psych. Diagnostik in der Personalselektion"

Was würdet ihr da antworten? Dürfen wir in unserer Lage als Psychologe sowas überhaupt machen - ich weiß nie, ob das nicht auch eine Fangfrage sein kann bei Prof. Kubinger...? Bzw kann man da die Lügenskala heranziehen?!
Gast
 

Re: Prüfungsfragen

Beitragvon Gast » 11. Dezember 2011, 13:56

Gast hat am 11.12.2011 um 11:53:04 geschrieben:Ich hab noch eine andere Frage - haha tut mir leid, dass ich hier alles zuspame:

Zu dem Bsp mit "Freund fragt um Rat wie er einen Psktfragebogen ausfüllen soll, um in Bewerbungssit Vorteil zu haben - Was raten Sie ihm? Verteidigen Sie auch die Mgkt der psych. Diagnostik in der Personalselektion"

Was würdet ihr da antworten? Dürfen wir in unserer Lage als Psychologe sowas überhaupt machen - ich weiß nie, ob das nicht auch eine Fangfrage sein kann bei Prof. Kubinger...? Bzw kann man da die Lügenskala heranziehen?!


Hoffe es ist keine fangfrage! ;)
Wenn nicht dann durch die nachteile der persönlcihkeitsfragebögen rat geben sowie ja die kontrollskalen, wie man da verfälschen kann! :) lg
Gast
 

Re: Prüfungsfragen

Beitragvon Gast » 11. Dezember 2011, 13:59

Gast hat am 11.12.2011 um 11:36:13 geschrieben:
Gast hat am 10.12.2011 um 19:20:31 geschrieben:
Walzer hat am 10.12.2011 um 18:00:45 geschrieben:Achso, um das geht es.
Naja, aber was würdest du denn sagen, was "mäßig" in Bezug auf mein oben angeführtes Beispiel bedeutet? Meinst du dann, dass der Freund mittel zu dir passt oder eher weniger?
LG


hmmm naja eher weniger oder?? :???:


Ja das hätt ich auch gedacht... hab auch in meinem Freundeskreis mal rumgefragt, was sie grundsätzlich unter mäßig verstehen würden haha und sie waren auch eher für niedrig/wenig - allerdings steht in Duden "mittelmäßig" ^^ WTF


In meinem freundeskreis gibt es unterschiedliche meinungen. Meistens kommt "mäßig" im sinne von eben auch mittelmäßig, also mittel aber eher neg als pos..hoffe die frage kommt nicht zur prüfung und falls doch dann interprtiere ich mittel und niedrig...dann ist sicher eins von beiden richtig! :)
Gast
 

Re: Prüfungsfragen

Beitragvon Gast » 11. Dezember 2011, 14:05

Gast hat am 11.12.2011 um 12:56:46 geschrieben:
Gast hat am 11.12.2011 um 11:53:04 geschrieben:Ich hab noch eine andere Frage - haha tut mir leid, dass ich hier alles zuspame:

Zu dem Bsp mit "Freund fragt um Rat wie er einen Psktfragebogen ausfüllen soll, um in Bewerbungssit Vorteil zu haben - Was raten Sie ihm? Verteidigen Sie auch die Mgkt der psych. Diagnostik in der Personalselektion"

Was würdet ihr da antworten? Dürfen wir in unserer Lage als Psychologe sowas überhaupt machen - ich weiß nie, ob das nicht auch eine Fangfrage sein kann bei Prof. Kubinger...? Bzw kann man da die Lügenskala heranziehen?!


Hoffe es ist keine fangfrage! ;)
Wenn nicht dann durch die nachteile der persönlcihkeitsfragebögen rat geben sowie ja die kontrollskalen, wie man da verfälschen kann! :) lg


Danke :)
Gast
 

Re: Prüfungsfragen

Beitragvon Gast » 11. Dezember 2011, 15:16

bitte gern :)

hat jemand vielleicht eine antwort auf die frage: Was meinen Sie welche Tests sich gut für ein Screening eignen würden?
danke!!

lg
Gast
 

Re: Prüfungsfragen

Beitragvon Gast » 11. Dezember 2011, 16:53

Ich stecke hier gerade auch ein bisschen bei der Frage zur Zumutbarkeit von projektiven Verfahren und systematischer VB... [16] Bei den projektiven Verfahren würde ich den Punkt mit Augenscheinvalidität anführen - mehr steht aber auch schon nicht mehr im Buch?! Und bei der systematischen VB steht ja gar nichts dazu drinnen, deshalb hab ich mir überlegt, dass sie abhängig davon zumutbar ist, von welcher Art die Beobachtung ist zB verdeckt ist nicht zumutbar, weil die Personen nicht wissen beobachtet zu werden und ihnen falsche Tatsachen vorgetäuscht werden und bei normaler VB ist es zumutbar, wenn die Person vorher zustimmt zB an einer Testung teilzunehmen...

Oder was meint ihr?
Gast
 

Re: Prüfungsfragen

Beitragvon Gast » 11. Dezember 2011, 17:04

Gast hat am 11.12.2011 um 15:53:39 geschrieben:Ich stecke hier gerade auch ein bisschen bei der Frage zur Zumutbarkeit von projektiven Verfahren und systematischer VB... [16] Bei den projektiven Verfahren würde ich den Punkt mit Augenscheinvalidität anführen - mehr steht aber auch schon nicht mehr im Buch?! Und bei der systematischen VB steht ja gar nichts dazu drinnen, deshalb hab ich mir überlegt, dass sie abhängig davon zumutbar ist, von welcher Art die Beobachtung ist zB verdeckt ist nicht zumutbar, weil die Personen nicht wissen beobachtet zu werden und ihnen falsche Tatsachen vorgetäuscht werden und bei normaler VB ist es zumutbar, wenn die Person vorher zustimmt zB an einer Testung teilzunehmen...

Oder was meint ihr?


projektive Verfahren nicht zumutbar weil nicht durchschaubar genau!
systematische VB: würde das auch hinschreiben!
lg
Gast
 

Re: Prüfungsfragen

Beitragvon Gast » 11. Dezember 2011, 17:13

Hätte jetzt auch ein paar fragen:

1. für eine neue fh für design sollen sie ein verfahren entwickeln, mit dem sie kreativität der bewerber feststellen?
- genaue definition von kreativität (also wie ich kreativität auffasse); fähigkeiten die unter kreativität fallen aufstellen; vllt auch eine aufgabe wo beob. wird wie die bewerber arbeiten??

2.Welche Ansätze gibt es, um die Zahl der für Persönlichkeitsbeschreibung notwendigen Dimensionen festzustellen?
- lexikalischer ansatz, x plus 5 factor modell????

3.Geben Sie ein Beispiel an, bei dem mit Hilfe eines Interessensfragebogen eine Entscheidung getroffen werden kann. Begründen Sie dies für einen Laien verständlich.
- als orientierungshilfe nach matura????

4.Was meinen Sie welche Tests sich gut für ein Screening eignen würden?

5. Im Rahmen einer Schullaufbahnberatung kommt ein 8- jähriges Kind zu Ihnen. Sie wollen die Leistungsmotivation des Kindes erfassen. Fragebögen zu diesem Konstrukt sind erst ab 11 Jahren verfügbar (Eichtabellen beziehen sich frühestens auf diesem Alter). Welche Möglichkeiten gibt es, um dennoch über die Leistungsmotivation des Kindes Informationen zu bekommen?
- was gibt es da noch außer systematische VB??

Bin dankbar für jede hilfe!! :)
LG
Gast
 

Re: Prüfungsfragen

Beitragvon Gast » 11. Dezember 2011, 17:22

Gast hat am 11.12.2011 um 16:13:00 geschrieben:Hätte jetzt auch ein paar fragen:

1. für eine neue fh für design sollen sie ein verfahren entwickeln, mit dem sie kreativität der bewerber feststellen?
- genaue definition von kreativität (also wie ich kreativität auffasse); fähigkeiten die unter kreativität fallen aufstellen; vllt auch eine aufgabe wo beob. wird wie die bewerber arbeiten??

2.Welche Ansätze gibt es, um die Zahl der für Persönlichkeitsbeschreibung notwendigen Dimensionen festzustellen?
- lexikalischer ansatz, x plus 5 factor modell????

3.Geben Sie ein Beispiel an, bei dem mit Hilfe eines Interessensfragebogen eine Entscheidung getroffen werden kann. Begründen Sie dies für einen Laien verständlich.
- als orientierungshilfe nach matura????

4.Was meinen Sie welche Tests sich gut für ein Screening eignen würden?

5. Im Rahmen einer Schullaufbahnberatung kommt ein 8- jähriges Kind zu Ihnen. Sie wollen die Leistungsmotivation des Kindes erfassen. Fragebögen zu diesem Konstrukt sind erst ab 11 Jahren verfügbar (Eichtabellen beziehen sich frühestens auf diesem Alter). Welche Möglichkeiten gibt es, um dennoch über die Leistungsmotivation des Kindes Informationen zu bekommen?
- was gibt es da noch außer systematische VB??

Bin dankbar für jede hilfe!! :)
LG



@5) Naja da würde man zB auch Anamnese-/Explorationsgespräch hernehmen können, Befragung von Lehrern/Eltern (also Fremd-/Selbsteinschätzung)...

Danke für die AW oben, werde mir deine übrigen Fragen auch mal durchsehen! :)
Gast
 

Re: Prüfungsfragen

Beitragvon Gast » 11. Dezember 2011, 17:53

Danke lieb von dir! :)
Bis dann lg
Gast
 

Re: Prüfungsfragen

Beitragvon Gast » 11. Dezember 2011, 19:10

Also die erste Frage durchblick ich auch nicht wirklich... ist da wirklich gefragt, dass man einen Test ENTWICKELN soll?!? :shock: Da würde ich wohl zu Beginn auch mal Kreativität definieren und dann mir Kriterien überlegen, die gelten müssen, damit man eine Idee als kreativ bezeichnen kann.. Diese Kriterien oder Fähigkeiten sollte man dann auch wieder definieren oder sich dafür auch an anderen Tests orientieren, dies schon gibt?! Aber kA was man da noch machen kann, ich weiß nicht wo man Testerstellung im Buch findet...
Gast
 

Re: Prüfungsfragen

Beitragvon Gast » 11. Dezember 2011, 21:38

Gast hat am 11.12.2011 um 18:10:15 geschrieben:Also die erste Frage durchblick ich auch nicht wirklich... ist da wirklich gefragt, dass man einen Test ENTWICKELN soll?!? :shock: Da würde ich wohl zu Beginn auch mal Kreativität definieren und dann mir Kriterien überlegen, die gelten müssen, damit man eine Idee als kreativ bezeichnen kann.. Diese Kriterien oder Fähigkeiten sollte man dann auch wieder definieren oder sich dafür auch an anderen Tests orientieren, dies schon gibt?! Aber kA was man da noch machen kann, ich weiß nicht wo man Testerstellung im Buch findet...


Ja keine ahnung ob die frage wirklich so gestellt war, hab mich auch gewundert, aber mam weiß ja nie ;)
Danke auf jeden fall für deine bemühungen! :)
Lg
Gast
 

Re: Prüfungsfragen

Beitragvon Gast » 12. Dezember 2011, 10:35

Gast hat am 11.12.2011 um 20:38:09 geschrieben:
Gast hat am 11.12.2011 um 18:10:15 geschrieben:Also die erste Frage durchblick ich auch nicht wirklich... ist da wirklich gefragt, dass man einen Test ENTWICKELN soll?!? :shock: Da würde ich wohl zu Beginn auch mal Kreativität definieren und dann mir Kriterien überlegen, die gelten müssen, damit man eine Idee als kreativ bezeichnen kann.. Diese Kriterien oder Fähigkeiten sollte man dann auch wieder definieren oder sich dafür auch an anderen Tests orientieren, dies schon gibt?! Aber kA was man da noch machen kann, ich weiß nicht wo man Testerstellung im Buch findet...


Ja keine ahnung ob die frage wirklich so gestellt war, hab mich auch gewundert, aber mam weiß ja nie ;)
Danke auf jeden fall für deine bemühungen! :)
Lg


Werd mir die restlichen Fragen heute noch ansehen! :)

Daweil hab ich hier auch noch ein paar interessante Fragen:

- Kapazitätsreserve im Zshg mit AID
- Persönlichkeitsmerkmale in der Psychologischen Diagnostik im Zusammenhang mit inkrementeller Validität von Leistungstests und PsktFB
Gast
 

Re: Prüfungsfragen

Beitragvon Gast » 12. Dezember 2011, 10:45

Zu Frage 4) hab ich jetzt hier was gefunden: http://www.ringvorlesung.at.tc/ Weiter unten auf Seite 26
Gast
 

Re: Prüfungsfragen

Beitragvon Gast » 12. Dezember 2011, 12:38

Weiß jemand eine Antwort auf die Frage "B5PO und NEO-PI-R haben beide die Skala "Gewissenhaftigkeit" , diese wurden miteinander korreliert und ergaben eine niedrige Korrelation, woran kann das liegen?"
Gast
 

Re: Prüfungsfragen

Beitragvon Gast » 12. Dezember 2011, 15:48

Gast hat am 12.12.2011 um 9:35:52 geschrieben:
Gast hat am 11.12.2011 um 20:38:09 geschrieben:
Gast hat am 11.12.2011 um 18:10:15 geschrieben:Also die erste Frage durchblick ich auch nicht wirklich... ist da wirklich gefragt, dass man einen Test ENTWICKELN soll?!? :shock: Da würde ich wohl zu Beginn auch mal Kreativität definieren und dann mir Kriterien überlegen, die gelten müssen, damit man eine Idee als kreativ bezeichnen kann.. Diese Kriterien oder Fähigkeiten sollte man dann auch wieder definieren oder sich dafür auch an anderen Tests orientieren, dies schon gibt?! Aber kA was man da noch machen kann, ich weiß nicht wo man Testerstellung im Buch findet...


Ja keine ahnung ob die frage wirklich so gestellt war, hab mich auch gewundert, aber mam weiß ja nie ;)
Danke auf jeden fall für deine bemühungen! :)
Lg


Werd mir die restlichen Fragen heute noch ansehen! :)

Daweil hab ich hier auch noch ein paar interessante Fragen:

- Kapazitätsreserve im Zshg mit AID
- Persönlichkeitsmerkmale in der Psychologischen Diagnostik im Zusammenhang mit inkrementeller Validität von Leistungstests und PsktFB


hallo, sorry war arbeiten!
danke für frage4!
@ Persönlichkeitsmerkamle und inkrementelle validität: „inkrementelle Validität“ = Beitrag eines Tests zur Verbesserung der Vorhersage eines Kriteriums über andere Tests hinaus; Validitätszuwachs durch den Einsatz eines zusätzlichen psychologisch diagnostischen Verfahrens bzw. die Berücksichtigung einer zusätzlichen Variable für die Vorhersage eines Kriteriums, es handelt sich um einen Zuwachs an prognostischer Validität.
⇒ Abhängig davon, wie groß dieser Zuwachs ist, muss überlegt werden, ob sich die Hinzunahme eines weiteren Verfahrens, die Erhebung weiterer Konstrukte oder der Einsatz einer anderen Verfahrensart lohnt.

lg
Gast
 

Re: Prüfungsfragen

Beitragvon Gast » 12. Dezember 2011, 15:49

Gast hat am 12.12.2011 um 11:38:09 geschrieben:Weiß jemand eine Antwort auf die Frage "B5PO und NEO-PI-R haben beide die Skala "Gewissenhaftigkeit" , diese wurden miteinander korreliert und ergaben eine niedrige Korrelation, woran kann das liegen?"


Niedrige Korrelation, weil die Tests wahrscheinlich den Konstrukt verschieden definieren. Nur weil 2 Skalen gleich heißen, müssen sie nicht zwingend dasselbe messen. Die niedrige Korrelation kommt dadurch, dass die Konstrukte, die gemessen werden, zwar von den Autoren der Tests gleich genannt werden, es in Wahrheit aber vielleicht zwei verschiedene sind.
Weitere Möglichkeit: verschiedene Antwortformate.

LG
Gast
 

Re: Prüfungsfragen

Beitragvon marioo25 » 12. Dezember 2011, 16:24

Gast hat am 12.12.2011 um 14:49:32 geschrieben:
Gast hat am 12.12.2011 um 11:38:09 geschrieben:Weiß jemand eine Antwort auf die Frage "B5PO und NEO-PI-R haben beide die Skala "Gewissenhaftigkeit" , diese wurden miteinander korreliert und ergaben eine niedrige Korrelation, woran kann das liegen?"


Niedrige Korrelation, weil die Tests wahrscheinlich den Konstrukt verschieden definieren. Nur weil 2 Skalen gleich heißen, müssen sie nicht zwingend dasselbe messen. Die niedrige Korrelation kommt dadurch, dass die Konstrukte, die gemessen werden, zwar von den Autoren der Tests gleich genannt werden, es in Wahrheit aber vielleicht zwei verschiedene sind.
Weitere Möglichkeit: verschiedene Antwortformate.

LG


Die niedrige Korr kann auch stichprobenbedingt sein (zB irgendeine nicht repräs. Stichprobe) oder auch aufgrund eines hohen Messfehlers der Verfahren (eines oder beider Verfahren) beruhen.
"Ich bin ein Gegner der Religion. Sie lehrt uns damit zufrieden zu sein, dass wir die Welt nicht verstehen!" (Richard Dawkins, 2008)
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Re: Prüfungsfragen

Beitragvon Gast » 12. Dezember 2011, 16:26

Danke :) @3) würde ich sagen, dass man zB den AIST-R bzw UST-R gut anwenden kann, wenn eine Person zB gar nicht weiß für welche Richtung sie sich interessiert und was sie später für einen Beruf ausüben will und da hilft er zumindest dahingehend, dass sie über den Fragebogen einen Einblick bekommt, was sie in den jeweiligen Berufen erwartet bzw ob ihre Interessen mit den Anforderungen der Arbeit später übereinstimmen... bzw für eine Person die gerne einfach wissen will, ob sie die richtigen Vorstellungen von ihrem Wunschberuf hat!
Gast
 

Re: Prüfungsfragen

Beitragvon Gast » 12. Dezember 2011, 16:33

Hier noch eine bisschen blöde Frage :( Was erwartet man als Psychologe von einem Test, der nach Faktorenanalyse konstruiert ist?

Schreibt ihr da dann die Vorteile der FA hin?!
Gast
 

Re: Prüfungsfragen

Beitragvon marioo25 » 12. Dezember 2011, 16:50

Gast hat am 12.12.2011 um 15:33:52 geschrieben:Hier noch eine bisschen blöde Frage :( Was erwartet man als Psychologe von einem Test, der nach Faktorenanalyse konstruiert ist?

Schreibt ihr da dann die Vorteile der FA hin?!


Du erwartest die folgendes:
- repräsentative Stichprobe, weil FA extrem Stichprobenabhängig (ist ja logisch, beruht ja auf Korr)
- polytome Verrechnung, weil bei dichotomer Verrechnung kommt es zu artifiziellen Faktoren
- Faktorenextraktion nach Eigenwertkriterium, weil nur dann der Faktor mehr Varianz erklärt als das Einzelitem
- Orthogonale Rotation, weil dadurch unabhängige Faktoren resultieren, die leichter zu interpretieren sind
- Faktorenbenennung anhand der repräsentativer Markeritems
- Verrechung: Wünschenswert wären Faktorscores, jedoch sind Summenscores zu erwarten, weil diese die gängige Methode sind.

Diese PUnkte sind zu nennen, kann man noch genauer ausführen.
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Re: Prüfungsfragen

Beitragvon Gast » 12. Dezember 2011, 16:56

Hätte auch noch eine frage: an welchen wissenschaftlichen grundprinzipien orientieren sich psychologische Testverfahren? Warum ist dies für die Individualdiagnostik?

Sind hier state und trait gemeint?

lg
Gast
 

Re: Prüfungsfragen

Beitragvon Gast » 12. Dezember 2011, 17:17

Gast hat am 12.12.2011 um 15:26:20 geschrieben:Danke :) @3) würde ich sagen, dass man zB den AIST-R bzw UST-R gut anwenden kann, wenn eine Person zB gar nicht weiß für welche Richtung sie sich interessiert und was sie später für einen Beruf ausüben will und da hilft er zumindest dahingehend, dass sie über den Fragebogen einen Einblick bekommt, was sie in den jeweiligen Berufen erwartet bzw ob ihre Interessen mit den Anforderungen der Arbeit später übereinstimmen... bzw für eine Person die gerne einfach wissen will, ob sie die richtigen Vorstellungen von ihrem Wunschberuf hat!


stimmt, logisch... hmmm kann mich nicht mehr richtig konzentrieren ;) danke!!
@4: meinst du s.26 von theorie mappe? finde es irgendwie nicht...
lg
Gast
 

Re: Prüfungsfragen

Beitragvon Gast » 12. Dezember 2011, 17:32

marioo25 hat am 12.12.2011 um 15:50:06 geschrieben:
Gast hat am 12.12.2011 um 15:33:52 geschrieben:Hier noch eine bisschen blöde Frage :( Was erwartet man als Psychologe von einem Test, der nach Faktorenanalyse konstruiert ist?

Schreibt ihr da dann die Vorteile der FA hin?!


Du erwartest die folgendes:
- repräsentative Stichprobe, weil FA extrem Stichprobenabhängig (ist ja logisch, beruht ja auf Korr)
- polytome Verrechnung, weil bei dichotomer Verrechnung kommt es zu artifiziellen Faktoren
- Faktorenextraktion nach Eigenwertkriterium, weil nur dann der Faktor mehr Varianz erklärt als das Einzelitem
- Orthogonale Rotation, weil dadurch unabhängige Faktoren resultieren, die leichter zu interpretieren sind
- Faktorenbenennung anhand der repräsentativer Markeritems
- Verrechung: Wünschenswert wären Faktorscores, jedoch sind Summenscores zu erwarten, weil diese die gängige Methode sind.

Diese PUnkte sind zu nennen, kann man noch genauer ausführen.



Vielen Dank :)
Gast
 

Re: Prüfungsfragen

Beitragvon Gast » 12. Dezember 2011, 17:36

Gast hat am 12.12.2011 um 16:17:26 geschrieben:
Gast hat am 12.12.2011 um 15:26:20 geschrieben:Danke :) @3) würde ich sagen, dass man zB den AIST-R bzw UST-R gut anwenden kann, wenn eine Person zB gar nicht weiß für welche Richtung sie sich interessiert und was sie später für einen Beruf ausüben will und da hilft er zumindest dahingehend, dass sie über den Fragebogen einen Einblick bekommt, was sie in den jeweiligen Berufen erwartet bzw ob ihre Interessen mit den Anforderungen der Arbeit später übereinstimmen... bzw für eine Person die gerne einfach wissen will, ob sie die richtigen Vorstellungen von ihrem Wunschberuf hat!


stimmt, logisch... hmmm kann mich nicht mehr richtig konzentrieren ;) danke!!
@4: meinst du s.26 von theorie mappe? finde es irgendwie nicht...
lg


Ja mir gehts genauso :( Ich bin froh, dass die Prüfung morgen wenigstens so früh ist, dass ich keine Zeit zum nachdenken mehr hab :)

Bei dem Link den ich dir geschickt hab, gibtslinks bei den VO-Unterlagen zu 2. Abschnitt eine Datei mit Psychologische Diagnostik II - Alte Prüfungsfragen und dort auf S. 26 ganz oben!
Gast
 

Re: Prüfungsfragen

Beitragvon Gast » 12. Dezember 2011, 17:43

Gast hat am 12.12.2011 um 16:36:42 geschrieben:
Gast hat am 12.12.2011 um 16:17:26 geschrieben:
Gast hat am 12.12.2011 um 15:26:20 geschrieben:Danke :) @3) würde ich sagen, dass man zB den AIST-R bzw UST-R gut anwenden kann, wenn eine Person zB gar nicht weiß für welche Richtung sie sich interessiert und was sie später für einen Beruf ausüben will und da hilft er zumindest dahingehend, dass sie über den Fragebogen einen Einblick bekommt, was sie in den jeweiligen Berufen erwartet bzw ob ihre Interessen mit den Anforderungen der Arbeit später übereinstimmen... bzw für eine Person die gerne einfach wissen will, ob sie die richtigen Vorstellungen von ihrem Wunschberuf hat!


stimmt, logisch... hmmm kann mich nicht mehr richtig konzentrieren ;) danke!!
@4: meinst du s.26 von theorie mappe? finde es irgendwie nicht...
lg


Ja mir gehts genauso :( Ich bin froh, dass die Prüfung morgen wenigstens so früh ist, dass ich keine Zeit zum nachdenken mehr hab :)

Bei dem Link den ich dir geschickt hab, gibtslinks bei den VO-Unterlagen zu 2. Abschnitt eine Datei mit Psychologische Diagnostik II - Alte Prüfungsfragen und dort auf S. 26 ganz oben!


stimmt, wenigsten was postives :)
ok hab es jetzt gefunden! danke!! :) lg
Gast
 

Re: Prüfungsfragen

Beitragvon Gast » 12. Dezember 2011, 18:02

@kapazitätsreserve aid2 finde ich leider nichts...
Gast
 

Re: Prüfungsfragen

Beitragvon Gast » 12. Dezember 2011, 18:05

Weiß vielleicht jemand was genau gemeint ist bei der Frage Welche Art von Feedback ist für welchen Aufgabentyp geeignet, um Lernprozesse anzuregen? :?:
Gast
 

Re: Prüfungsfragen

Beitragvon Gast » 12. Dezember 2011, 18:08

Gast hat am 12.12.2011 um 17:05:32 geschrieben:Weiß vielleicht jemand was genau gemeint ist bei der Frage Welche Art von Feedback ist für welchen Aufgabentyp geeignet, um Lernprozesse anzuregen? :?:


ich glaube damit ist dynamisches testen gemeint... bin mir aber nicht sicher...
Gast
 

Re: Prüfungsfragen

Beitragvon Gast » 12. Dezember 2011, 18:09

Aja und bezüglich der Frage "Eine Studienrichtung hat momentan die Abiturnoten als Aufnahmekriterium für das Studium herangezogen und will nun stattdessen ein Interview machen. Bisher haben 90% der aufgenommenen Studierenden das Studium erfolgreich abgeschlossen. Nehmen Sie Stellung"

--> da ist nehm ich mal an der Vergleich zwischen norm- und kriteriumsorientierter Diagnostik gemeint oder? Und bei 90% ist das Erfolgsergebnis ja eig eh gut, da kann man ruhig die Noten beibehalten, nachdem die Interviews so viel aufwendiger sein würden?
Gast
 

Re: Prüfungsfragen

Beitragvon Gast » 12. Dezember 2011, 18:14

Gast hat am 12.12.2011 um 15:56:40 geschrieben:Hätte auch noch eine frage: an welchen wissenschaftlichen grundprinzipien orientieren sich psychologische Testverfahren? Warum ist dies für die Individualdiagnostik?

Sind hier state und trait gemeint?

lg


Da kannst du auch in dem Fragenkatalog nachschaun, den ich verlinkt hab - auf S.15 die zweite Frage ist so ähnlich, ich glaub das ist dasselbe!
Gast
 

Re: Prüfungsfragen

Beitragvon Gast » 12. Dezember 2011, 18:20

ok danke! :)
@ kapazitätsreserve muss man anscheinend laut rückmeldung auf prä- und posttest von lerntests eingehen (nehme an diese erklären) in bezug auf untertest 5b vom aid2 (da habe ich ka).
Kapazitätsreserve: was man noch nicht wiedergeben kann, aber schon „fast“ gelernt ist. Schon gelerntes Material wurde „gespeichert“ ist aber nicht frei reproduzierbar.
ansonsten habe ich nichts gefunden... hoffe dir frage kommt nicht zur prüfung!!
lg
Gast
 

Re: Prüfungsfragen

Beitragvon Gast » 12. Dezember 2011, 18:27

Gast hat am 12.12.2011 um 17:20:37 geschrieben:ok danke! :)
@ kapazitätsreserve muss man anscheinend laut rückmeldung auf prä- und posttest von lerntests eingehen (nehme an diese erklären) in bezug auf untertest 5b vom aid2 (da habe ich ka).
Kapazitätsreserve: was man noch nicht wiedergeben kann, aber schon „fast“ gelernt ist. Schon gelerntes Material wurde „gespeichert“ ist aber nicht frei reproduzierbar.
ansonsten habe ich nichts gefunden... hoffe dir frage kommt nicht zur prüfung!!
lg


Haa danke ur blöd, ich hab da vorher eh schon einiges gefunden :/ sorry! Da gehts um den Anstieg der Behaltensleistung bei wiederholter Vorgabe von Zielreizen (wenn jemand irgendwas auswendig lernen soll zB 20 Wörter werden vorgegeben und er soll die dann reproduzieren und schafft es beim ersten Durchgang 10 Wörter frei wiederzugeben - dann gibst du ihm die gleichen Wörter nochmal vor und er soll wieder frei reproduzieren und schafft diesmal 14, dann ist dieser Anstieg von 10 auf 14 die Kapazitätsreserve!

Da gibts auch noch so eine andere seltsame Frage, wobei ich nicht weiß ob die von einer Kubingerprüfung stammt oder noch von Hagenmeister... Da ist die Angabe schon so lang "Ein Ministerium veröffentlicht auf seiner Seite "Es gibt einen Test, der auf psychologische Gütekriterien geprüft wurde und psychische Belastung bei Frauen im Beruf testet. it 14 Fragen können zwar sicher nicht alle Krankheitsbilder erhoben werden, aber die Fragen und Beschreibungen sind sehr zuverlässig. Außerdem werden Empfehlungen gegeben, was bei einer Belastung getan werden soll und wie stark sie ausfällt" Welches Gütekriterium wird hier beschrieben und was müssen sie das Ministerium fragen, um zu erfragen, ob dieses Gütekriterium wirklich erfüllt ist?"

Also das Gütekriterium ist ja scheinbar Zuverlässigkeit?!
Gast
 

Re: Prüfungsfragen

Beitragvon Gast » 12. Dezember 2011, 18:39

Gast hat am 12.12.2011 um 17:27:04 geschrieben:
Gast hat am 12.12.2011 um 17:20:37 geschrieben:ok danke! :)
@ kapazitätsreserve muss man anscheinend laut rückmeldung auf prä- und posttest von lerntests eingehen (nehme an diese erklären) in bezug auf untertest 5b vom aid2 (da habe ich ka).
Kapazitätsreserve: was man noch nicht wiedergeben kann, aber schon „fast“ gelernt ist. Schon gelerntes Material wurde „gespeichert“ ist aber nicht frei reproduzierbar.
ansonsten habe ich nichts gefunden... hoffe dir frage kommt nicht zur prüfung!!
lg


Haa danke ur blöd, ich hab da vorher eh schon einiges gefunden :/ sorry! Da gehts um den Anstieg der Behaltensleistung bei wiederholter Vorgabe von Zielreizen (wenn jemand irgendwas auswendig lernen soll zB 20 Wörter werden vorgegeben und er soll die dann reproduzieren und schafft es beim ersten Durchgang 10 Wörter frei wiederzugeben - dann gibst du ihm die gleichen Wörter nochmal vor und er soll wieder frei reproduzieren und schafft diesmal 14, dann ist dieser Anstieg von 10 auf 14 die Kapazitätsreserve!

Da gibts auch noch so eine andere seltsame Frage, wobei ich nicht weiß ob die von einer Kubingerprüfung stammt oder noch von Hagenmeister... Da ist die Angabe schon so lang "Ein Ministerium veröffentlicht auf seiner Seite "Es gibt einen Test, der auf psychologische Gütekriterien geprüft wurde und psychische Belastung bei Frauen im Beruf testet. it 14 Fragen können zwar sicher nicht alle Krankheitsbilder erhoben werden, aber die Fragen und Beschreibungen sind sehr zuverlässig. Außerdem werden Empfehlungen gegeben, was bei einer Belastung getan werden soll und wie stark sie ausfällt" Welches Gütekriterium wird hier beschrieben und was müssen sie das Ministerium fragen, um zu erfragen, ob dieses Gütekriterium wirklich erfüllt ist?"

Also das Gütekriterium ist ja scheinbar Zuverlässigkeit?!


:) kein problem! danke für die antwort! ;)
ist nicht die validität damit gemeint? also inhaltliche gültigkeit? und dann validität mittels z.b. expertenrating zu überprüfen?
Gast
 

Re: Prüfungsfragen

Beitragvon Gast » 12. Dezember 2011, 18:39

Gast hat am 08.12.2011 um 15:44:40 geschrieben:Hallo an alle!
Hätte eine frage zu einem praktischen Beispiel, habe versucht es zu beantworten und wollte eure meinung dazu wissen... Danke! LG

Bsp. Herr Milan A. 24 Jahre alt hat Prüfungsangst, studiert aber seit 2008 Publizistik und will auch fertig studieren, obwohl er nicht mal mehr zu Prüfungen gehen kann, sucht er einen Psychologen auf der ihm helfen soll. Beschreiben sie den diagnostischen Prozess inkl. Maßnahmenvorschlag.

1. Sammlung der typischerweise mit dem Sachverhalt gebundene Informationen:
Seit wann Prüfungsangst? Bisherige Entwicklung? Wie manifestiert sich diese Angst?
Sozialer, familiärer Umfeld? Intelligenz; Schulleistung? Persönlichkeit, Temperament, Gefühle?
Kritische Lebensereignisse?
Medizinische Abklärung?

2. Ausarbeitung einer differenzierten Fragestellung: Ist die Prüfungsangst von Herr A. auf seiner kognitiven Leistungsfähigkeit und seinen Persönlichkeitseigenschaften zurückzuführen?

3. Formulierung diagnostischer Hypothesen: Prüfungsangst aufgrund
-Leistung?
-Persönlichkeit?
-Familiärer, sozialer Kontext?

4. Auswahl geeigneter Verfahren:
-Leistung: IST 2000 R
-Persönlichkeit: DAI (Angstauslösung, Angstmanifestation, Angstcopingstrategien und Angststabilisierung) oder IAF (Skala „Angst vor Bewährungssituationen)

5. Rückmeldung/ Maßnahmenvorschlag
-Förderung des Selbstbewusstseins; Erwerb von Lern- und Arbeitstechniken; Trainings zur Stärkung des Selbstvertrauens




hatte genau die frage beim letzten Termin...

ad 1 --> aufgrund von Platzmangel auf dem Prüfungsbogen hab ich nur die Bereiche angeführt, also ausführliche Anamnese zu den ganzen Faktoren (motivationale, soziale, kognitive...)

ad2+3 --> Formulierung von Hypothesen: hab entsprechend der obigen Bereiche einige Hypothesen hingeschrieben und auch erwähnt, dass das nicht als komplett gesehen werden sollte

ad4 --> hab den WIT 2 vorgeschlagen als Intelligenzdiagnostikum (hab meine Unterlagen momentan nicht bei mir, aber nachdem der WIT ja fast unzumutbar war, war mir die revision besonders sympathisch für solche fragestellungen),
den svf 120 (? bei 120 bin ich mir grad auch nicht sicher, sollte aber stimmen), um seine Stressverarbeitungsstrategien herauszufinden,
dann noch den FSKN.
und zusätzlich, je nachdem, wie mein Gefühl nach Anamnese und Gesprächen ist, den LEVE, da ich mir aufgrund des Namens des Klienten nicht sicher sein kann, dass Deutsch seine Muttersprache ist und ich je nach Eindruck sein Leseverständnis testen möchte (wobei ich mir da nicht sicher war, ob das nicht als rassistisch rüberkommen kann)...

ad5 --> schwierig, da ich ja keine Ergebnisse hab. Ich hab dann einfach einige Vorschläge gemacht, je nachdem, was bei den Verfahren rauskommt (zb zusätzlicher Deutschkurs, falls die Sprache problematisch ist; Arbeit an Coping-Strategien...)
Gast
 

Re: Prüfungsfragen

Beitragvon Gast » 12. Dezember 2011, 18:46

Gast hat am 11.12.2011 um 11:53:04 geschrieben:Ich hab noch eine andere Frage - haha tut mir leid, dass ich hier alles zuspame:

Zu dem Bsp mit "Freund fragt um Rat wie er einen Psktfragebogen ausfüllen soll, um in Bewerbungssit Vorteil zu haben - Was raten Sie ihm? Verteidigen Sie auch die Mgkt der psych. Diagnostik in der Personalselektion"

Was würdet ihr da antworten? Dürfen wir in unserer Lage als Psychologe sowas überhaupt machen - ich weiß nie, ob das nicht auch eine Fangfrage sein kann bei Prof. Kubinger...? Bzw kann man da die Lügenskala heranziehen?!



Ich würds als halbe Fangfrage werten.

Natürlich kann ich meinem Freund erklären, wie er welchen Test verfälschen kann (hilfreich dazu sind besonders die Auszüge aus den "Testknackern", keine Ahnung ob die in der neuen Ausgabe des Buches auch sind. Aber daraus kann man gut auch einige Beispiele nehmen, was jetzt besonders auffällig sein könnte). Beispielsweise kann der Tipp hilfreich sein, extremen Items nie/fast nie zuzustimmen, kleine Fehler aber auch zuzugeben (eine "perfekte" Person fällt schließlich auch auf). Allerdings würde ich meinen Freund auch darauf hinweisen, dass solche Verfälschungen auffällig sein können, siehe Lügenskalen oä.

Psychologische Diagnostik in der Personalselektion ist trotzdem sinnvoll einsetzbar. Man muss sich halt speziell in der Persönlichkeitsdiagnostik deren Grenzen bewusst sein und auch die mögliche Verfälschbarkeit in Betracht ziehen. Und mit der Entwicklung objektiver Persönlichkeitstests wird ja die Verfälschbarkeit auch eingeschränkt, ebenso wie Leistungstests nicht bzw. nur in die unerwünschte Richtung verfälschbar sind.
Gast
 

Re: Prüfungsfragen

Beitragvon Gast » 12. Dezember 2011, 18:55

danke für die ausführlichen antworten! :) [14]
lg
Gast
 

Re: Prüfungsfragen

Beitragvon Gast » 12. Dezember 2011, 19:16

hallo! weiß jemand die antwort auf diese frage?? danke! lg

Welche Ansätze gibt es, um die Zahl der für Persönlichkeitsbeschreibung notwendigen Dimensionen festzustellen?
- lexikalischer ansatz, x plus 5 factor modell?
Gast
 

Re: Prüfungsfragen

Beitragvon Gast1 » 12. Dezember 2011, 19:22

Hey,

du hast dir die Antwort schon selbst gegeben. Im Buch auf Seite 219 findest du noch 2 Absätze zu den Ansätzen- ist aber nicht sehr detailliert....
Gast1
 

Re: Prüfungsfragen

Beitragvon Gast » 12. Dezember 2011, 19:37

Gast1 hat am 12.12.2011 um 18:22:36 geschrieben:Hey,

du hast dir die Antwort schon selbst gegeben. Im Buch auf Seite 219 findest du noch 2 Absätze zu den Ansätzen- ist aber nicht sehr detailliert....


ok danke, war mir nicht sicher ob das stimmt, deswegen meine frage :)
Gast
 

Re: Prüfungsfragen

Beitragvon Gast » 12. Dezember 2011, 20:38

An alle ganz viel Glück für die Prüfung morgen!!! Die schaffen wir auch! ;) LG
Gast
 

Re: Prüfungsfragen

Beitragvon Gast » 12. Dezember 2011, 20:43

Gast hat am 12.12.2011 um 17:08:32 geschrieben:
Gast hat am 12.12.2011 um 17:05:32 geschrieben:Weiß vielleicht jemand was genau gemeint ist bei der Frage Welche Art von Feedback ist für welchen Aufgabentyp geeignet, um Lernprozesse anzuregen? :?:


ich glaube damit ist dynamisches testen gemeint... bin mir aber nicht sicher...


Hmm danke... wie bist du da denn drauf gekommen?? Ich find das im Buch nicht mal...
Gast
 

Re: Prüfungsfragen

Beitragvon Gast » 12. Dezember 2011, 21:11

dynamisches Testen: in der Lernphase/ Förderphase werden fehlerspezifische Hinweise oder qualitative Rückmeldungen ohne Hilfestellung (also richtig/ falsch) gemacht. Hilfe wenn nötig pro Aufgabe. buch s. 209
aber wie gesagt bin ich mir nicht sicher...
Gast
 

Re: Prüfungsfragen

Beitragvon guest *** » 13. Dezember 2011, 21:31

Bei der Faktorenanalyse, ist da nicht eher was anderes gemeint?

Da die Faktorenalyse doch eine Methode der Konstruktvaldierung ist, würde ich mir bei Tests die faktorenanalytisch validiert sind doch erwarten, dass diese Tests mit denjenigen Tests hoch korrelieren, die ähnliche Konstrukte messen (konvergente Validität) und mit denjenigen Tests gering korreliert, die konstruktferne Skalen enthalten (diskriminante Validität)... z.B. Multi Trait Multi Method Matrix (Campbell & Fiske).

Z.B. würde ich mir beim B5PO und beim NEO PI R erwarten. dass diese beiden Persönlichkeitsfragebogenbatterien untereinander hoch korrelieren, da sie ähnliche Skalen beinhalten..

Orthogonale Rotation würd ich mir auch erwarten wegen der Unabhängigkeit der Faktoren und deren besserer inhhaltlicher Interpretation...

weiß auch nicht, aber ich hätte die Frage anders aufgefasst. War das in der Rückmeldung so formuliert mit den oben genannten Punkten?
guest ***
 

Re: Prüfungsfragen

Beitragvon guest*** » 13. Dezember 2011, 21:35

das bezieht sich auf die Frage: Was würde sich ein Psychologe von einem Test erwarten, der nach der Faktorenalyse konstruiert ist?
guest***
 

Re: Prüfungsfragen

Beitragvon Gast » 28. Januar 2012, 03:15

Hallo ihr Lieben,
hat denn keiner die Prüfungsfragen vom 13.12. gepostet??
Gast
 

Re: Prüfungsfragen

Beitragvon Kollege » 30. Januar 2012, 21:35

Liebe Kollegen,

30.1.2012
1. Populationen/Situationen, in denen Computerdiagnostik nicht angebracht ist
2. Problematik KTT in adaptive Tests um zu konstruieren
3. Branched Testing vs. Tailored Testing
4. Projektive Verfahren vs. strukturierte Verhaltensbeobachtung
5. Bei selber Stichprobe können FA konstruierte Tests unterschiedliche Dimensionen und Subtests haben
6. Objektive Persönlichkeitstests in der Praxis abwägen

Dann habe ich bei Gelegenheit noch Prüfungsfragen vom letzten mal ungefähr erfahren...
Praktisch nichts anderes als unter Lehrbezogene Mindestanforderungen für die Prüfung "Psychologische Diagnostik II" auf der Homepage der Diagnostik steht. Das Buch, die Anforderungen, e-learning, in den Übungen mitarbeiten und Fragen stellen und etwas Zeit...

13.12.2011
1. Hypothesen strukturiert bilden
2. Gütekriterien zu einem oder zwei Verfahren abwägen
3. Projektive Verfahren und deren Leistung bei selbst formulierter Fragestellung zeigen
4. zu den Heuristiken in der FA
5. Fragebögen in der Personalselektion
Diese Aspekte natürlich aus Sicht von Psychologen kommentieren bzw. ausführen.

Viel Erfolg und Spaß beim Lernen wünsch i
Kollege
 

Re: Prüfungsfragen

Beitragvon Gast » 13. Februar 2012, 00:39

ich hab mich schon etwas geärger über die Fragen beim letzten Prüfungstermin zur Psychologischen Diagnostik II. Ich war inhaltlich eher auf den Themenschwerpunkt Persönlichkeitsdiagnostik und spezielle Persönlichkeitskonstrukte eingestellt. Computerdiagnostik wurde zwar in der Vorlesung auch behandelt, aber bei dem Themenschwerpunkt, hättte es auch die einser Prüfung sein könnnen. Naja, einige fandens auch einfach. Mal schauen..
Gast
 

Re: Prüfungsfragen

Beitragvon Gast » 13. Februar 2012, 10:36

gebe ich dir recht! meiner meinung nach waren auch 2 wenn nicht so gar 3 fragestellungen die eher der einser diagnostik entsprechen.
es ist zwar bekannt, dass man prinzipiell für die 2er alles können muss/sollte, aber dann doch soviel gewicht auf die einser zu legen war nicht gerade nett, vor allem wenn leute so wie ich dabei waren, bei denen die einser schon ein weilchen her ist.
naja mal abwarten was dabei raus kommt, hoffentlich warten wir nicht mehr all zu lange.
Gast
 

Re: Prüfungsfragen

Beitragvon guest78 » 14. Februar 2012, 21:29

weiß jemand, wann der zweite Prüfungstermin sein wird? bis jetzt hab ich nirgends eine Ankündigung gesehen. Schreib noch zwei Prüfungen anfang März und wär ziemlich knapp mit dem Lernen,f alls man nochmal antreten muss für die Diagnostik II
guest78
 

Re: Prüfungsfragen

Beitragvon madcap » 16. März 2012, 22:42

Fragen von heute, 16. märz 2012

1. leistungsmotivation bei einem 8-jährigen kind feststellen - der haken: es gibt keine leistungsmotivationsinventare für diese altersgruppe. wie soll man vorgehen?

2. ein beispiel für eine fragestellung, bei der kriteriumsorientierte diagnostik sinn macht, und warum

3. probleme bei ktt und adaptiven testen - warum funktioniert das nicht

4. ein freund bewirbt sich für einen job und muss dafür einen persönlichkeits fb ausfüllen, dabei fragt er mich, wie er vorgehen soll (oder so ähnlich) um den job zu bekommen. gleichzeitig soll man aber das konzept der persönlichkeitsdiagnostik verteidigen

5. 2 testautoren bekommen bei der faktorenanalyse von ein und demselben datensatz unterschiedliche ergebnisse und in der folge unterschiedliche skalen und subtests. warum könnte das so sein? (frage war so ähnlich, bin mir nicht mehr genau sicher...)

6. frage fällt mir grad nicht ein, wird aber eventuell noch nachgereicht

lg :)
madcap

 
 
Beiträge: 72
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Re: Prüfungsfragen

Beitragvon sophia » 17. März 2012, 19:21

6. Frage war ca so: eine bekannte institution gibt bei berufs und eignungstestung einen selbst konzipierten interessenstest vor. diskutieren Sie das ...
sophia
 

Re: Prüfungsfragen

Beitragvon Gast » 18. März 2012, 14:59

wie fandet ihr die prüfung?? bei zwei fragen hab ich mir ziemlich schwer getan..
Gast
 

Re: Prüfungsfragen

Beitragvon honey7 » 16. April 2012, 17:36

Hab eine ganz dringende Frage (ist KEINE Prüfungsfrage):
Was ist eigentlich der Unterschied zwischen Konvergente Validität und Übereinstimmungsvalidität?????

Für mich ist das genau das gleiche!!!! Aber warum heißt das dann anders???? Bitte dringend um Hilfe!!!
honey7
 

Re: Prüfungsfragen

Beitragvon Gast » 17. April 2012, 11:36

konvergente validität kommt gemeinsam mit der konstruktvalidität vor. übereinstimmungsvalidität / konkurrente Validität kommt bei der kriteriumvalidität vor. für mich hört es sich auch gleich an aber ob es gleich ist kann ich nicht sagen.sorry!
Gast
 

Re: Prüfungsfragen

Beitragvon honey7 » 17. April 2012, 11:46

Ja schade. Eben deshalb weil das eine der Konstruktvalidität angehört und das andere der Kriteriumsvalidität muss es da doch einen Unterschied geben?!?
Vielleicht kann noch jemand kurz seine Meinung dazu äußern, vielleicht kommen wir ja gemeinsam drauf! :)
honey7
 

Re: Prüfungsfragen

Beitragvon Gast » 17. April 2012, 15:37

Hab eine ganz dringende Frage (ist KEINE Prüfungsfrage):
Was ist eigentlich der Unterschied zwischen Konvergente Validität (gehört zur Konstruktval) und Übereinstimmungsvalidität (gehört zur Kriteriumsval) ?????

Für mich ist das genau das gleiche!!!! Aber warum heißt das dann anders???? Bitte dringend um Hilfe!!!
Gast
 

Re: Prüfungsfragen

Beitragvon marioo25 » 17. April 2012, 17:09

Gast hat am 17.04.2012 um 15:37:49 geschrieben:Hab eine ganz dringende Frage (ist KEINE Prüfungsfrage):
Was ist eigentlich der Unterschied zwischen Konvergente Validität (gehört zur Konstruktval) und Übereinstimmungsvalidität (gehört zur Kriteriumsval) ?????

Für mich ist das genau das gleiche!!!! Aber warum heißt das dann anders???? Bitte dringend um Hilfe!!!


Im Prinzip ist es das gleiche. Von konvergenter Val. spricht man bei einem konstruktnahen Test, von Übereinstimmungsval. bei einem Test der das idente Konstrukt erfasst.

Allgemein wird aber auch bei dem komplett identen Konstrukt von konvergenter Val. gesprochen. Die Übereinstimmungsval. wäre dann ein Spezialfall der konvergenten.

Und diese Unterscheidung zwischen Konstruktval. und Kriteriumsval. ist ja nur eine didaktische. Im Prinzip versuchst du ja über die Kriteriumsval. eine Konstruktvalidierung durchzuführen. Die MTMM ist ja nichts anderes als etliche Kriteriumsvaliditäten, nur die Tests werden systematisch anhand des Konstruktes und der Methode variiert.
"Ich bin ein Gegner der Religion. Sie lehrt uns damit zufrieden zu sein, dass wir die Welt nicht verstehen!" (Richard Dawkins, 2008)
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Re: Prüfungsfragen

Beitragvon Gast » 17. April 2012, 17:48

vielen dank marioo25!
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Re: Prüfungsfragen

Beitragvon Gast » 17. April 2012, 20:39

Wow, jetzt ist mir einiges klarer. Vielen lieben Dank marioo25
Gast
 

Re: Prüfungsfragen

Beitragvon Gast » 17. April 2012, 21:06

Hm, ich stimme dir einerseits zu Mario, bin mir aber nicht sicher, ob konvergente Validität einen etwas "strengeren" Charakter hat, zumindest konvergente Val. im Kontext der FA. Ich würde das so verstehen: Es gibt mehrere Möglichkeiten um zu einer Validiät zu gelangen.

1. Konstruktvalidierung: über die Faktorenanalyse: Um zu schauen, ob die Konstruktvalidität gelungen ist, berechnet man zusätzlich eine Übereinstimmung mit konstruktnahen und konstruktfernen Tests.
Lädt der zu validierende Tests in konstruktnahen Tests ist konvergente Validät gegeben (=Übereinstimmungsvalidität) Ich schaue aber auch noch zusätzlich ob der Tests eben in konstruktfernen Faktoren anderer Tests nicht lädt. (diskriminante Validität) Im Prinzip ist es auch wichtig zu wissen, dass auch das Gegenteil nicht der Fall ist, dann ist laut MTMM Modell nämlich erst wirklich die konvergente Validität bzw. die ganze Konstruktvalidität erfüllt.

2. Kriteriumsvalidität: Um zu schauen, ob ein (neuer) Test valide ist, brauche ich ein Außenkriterium. In dem Fall nimmt man einen guten Test, der angeblich das selbe Konstukt erfasst und korreliert den neuen Test damit. Man schaut also, ob die beiden dasselbe messen= Übereinstimmungsvalidität. In der Praxis kann das dann ganz gleich ablaufen, wie bei Punkt 1. nämlich wenn es sich um faktorenanalytisch begründete Testverfahren handelt und es um eine genaue Prüfung geht, aber ich denke das ist nicht immer notwendig dass bei Übereinstimmungsvalidät, auch gleichzeitig eine Konstruktvalidierung auch erfüllt sein muss, wenn es nicht um einen faktorenanalytischen bzw. gar MTMM- Ansatz handelt. (Ist ja oft nicht realisiert)
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Re: Prüfungsfragen

Beitragvon sunflower1 » 22. April 2012, 13:46

Kann mir vielleicht bitte mal jemand rückmelden, ob diese Antwort passt

· woran kann es liegen dass eine Skala eines Persönlichkeitsfragebogens nicht dem Raschmodell entspricht

Es kann daran liegen, dass der Notwendigkeitsbeweis des Raschmodells nicht erfüllt ist.
d.h. es geht um die Methoden der Skalierung. Testfairness ist gegeben, wenn die Anzahl der gelösten Items ein faires Maß für die erbrachte Testleistung ist.
Vorausgesetzt wird, dass es um eine einzige Eigenschaftsdimension handelt, die mit dem Test erfasst wird. (eine einzige Zahl: Personenparameter)= Eindimensionalität
Vorausgesetzt wird auch lokal stochastische Abhängigkeit:
Ob eine Person ein Item löst, oder nicht löst, hängt abgesehen von Zufall, nur von ihrer Fähigkeit und der Schwierigkeit des Items ab, nicht aber von vorhergehenden Items und von folgenden die sie noch lösen wird.
Gelten diese Bedingungen nicht, dann ist der Test nicht verrechnungsfair und ist gilt notwendigerweise auch das Raschmodell nicht.
Logische Konsequenz ist es, dass es äußerst schwierig ist Items im Persönlichkeitsbereich zu finden, die diese Voraussetzungen der Eindimensionalität erfüllen und es (fast) keine Persönlichkeitsfragebögen gibt, die dem Raschmodell entsprechen.
Viel eher ist es so, dass Persönlichkeitsfragebogen auf testtheoretischen Konzepten der kTT beruhen, wo es das Gütekriterium der Skalierung im strengeren Sinn eigentlich gar nicht gibt.
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Re: Prüfungsfragen

Beitragvon DolceBanana » 22. April 2012, 13:57

@Sunflower1:

Deine Ausführungen sind zwar stichhaltig und soweit ich das beurteilen kann (hab noch nicht viel gelernt für Diagnostik 2) auch richtig. Deine Antwort passt jedoch eher zu der Frage, warum ein Raschmodell womöglich bei einem LEISTUNGStest bzw. einer Skala nicht gilt.

Bei Persönlichkeitsfragebögen gibt es ja keine wirkliche "Lösung", im Sinne von "richtige" oder "falsche" Antwort --> du beziehst dich dabei ja auf die Verrechnung bzw. Skalierung und Fairness. Der Zufall mag bei der Beantwortung auch eine Rolle spielen, dennoch benötigt man eigentlich keine explizite "Fähigkeit" einen Persönlichkeitsfragebogen auszufüllen, wie z.B. im Fall von Leistungstests à "Räumliches Vorstellungsvermögen" oder so.

Laut Buch ist es außerdem problematisch einen Persönlichkeitsfragebogen gemäß Rasch Modell zu konstruieren, weil dieser immer zweckmäßig verfälschbar ist. Also selbst wenn eine Skala Offenheit eindimensional messen würde, ist diese immer von der Bereitschaft der Tp abhängig, ehrlich oder unehrlich zu antworten, überlagert.
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Re: Prüfungsfragen

Beitragvon sunflower1 » 22. April 2012, 19:08

Danke Dolce Banana

Ich dachte, dass es bei der Frage eben genau um das Problem der Skalierung geht. Kann aber natürlich sein, dass du recht hast.
Habe folgendes in meinen TT- Unterlagen dazu:
Die Eigenschaften der Person als "Personenfähigkeiten" soll nicht den Eindruck erwecken, die Latent trait Modelle wären nur für die Leistungstests geeignet. Denkbar wäre es genau so, die Itemparameter so zu interpretieren, dass sie gewisse Grade der "Herausforderung" darstellen ein bestimmtes Verhalten zu zeigen.
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Re: Prüfungsfragen

Beitragvon DolceBanana » 23. April 2012, 10:30

Ja eh, ich habe nochmal drüber nachgedacht, was du geschrieben hast.

Prinzipiell kann man das Rasch Modell schon anwenden bzw. Persönlichkeits Fragebögen danach konstruieren. Es ist halt aus verschiedenen Gründen problematisch und schwierig. Dennoch aber ein Ziel. Und letztendlich geht es um die Skalierung genau wie du schreibst. Ich habe mich eigentlich auf deine Art der Formulierung bezogen. Es ist eben besser von "Graden der Herausforderung ein bestimmtes Verhalten zu zeigen" zu sprechen, als von einer Lösung eines Items.

Weißt du wie ichs mein? :)
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Re: Prüfungsfragen

Beitragvon sunflower1 » 23. April 2012, 21:34

Jop kenn mich aus, was du meinst. Hab die Antwort noch ein bissi überarbeitet. Ist schon mal gut zu wissen, dass es eh um die Skalierung geht. War mir zu Beginn gar nicht sicher, ob es eh darauf hinausläuft.
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Re: Prüfungsfragen

Beitragvon sunflower1 » 24. April 2012, 13:18

Kann mir bitte jemand bei dieser beiden Prüfungsfrage weiterhelfen.

Welche Art von Feedback ist für welchen Aufgabentyp tatsächlich geeignet um Lernprozesse anzuregnen?
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Re: Prüfungsfragen

Beitragvon sunflower1 » 24. April 2012, 18:47

Frage hat sich erledigt.
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Re: Prüfungsfragen

Beitragvon Gast » 25. April 2012, 13:58

Hallo!

kann mir jemand helfen bei der Begründung einer Fragestellung, wo kriteriumsorientierte Diagnostik Sinn macht?

Danke!
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Re: Prüfungsfragen

Beitragvon sunflower1 » 25. April 2012, 16:04

Kriteriumsorientierte Diagnostk macht immer dann Sinn, wenn man nicht an der Verteilung der Referenzpopulation interessiert ist, sondern ein bestimmtes Kriterium erreicht werden soll.
Das typische Beispiel um das zu verdeutlichen ist das mit der Schreibkraft an. Wenn du eine Schreibkraft aufnimmst, dann interessiert dich nicht, ob sie z.B. einen Prozentrang von 90 hat, sondern wie viele Fehler sie definitiv macht. Sind es innherhalb 3 Minuten z.B. 5 Fehler, dann wäre die das noch immer zu viel.
Wenn 70 % bei Diagnostik ein Genügend haben, dann wärst du ganz gut im Durchschnitt, wenn du auch ein Genügend hättest. Trotzdem interessiert bei der Bewertung der Prüfung, nicht die soziale Beugsnorm, sondern wie viele Punkte man z.B. für ein Befriedigend benötigt. Kriteriumsonrientierte Diagnostik, kann also sowohl in der förderungsorientierten Diagnostik (z.B. Legasthenietraining: individuelle Verbesserung um bestimmten Wert), Selektions- und Eignungsdiagnostik einen Sinn machen. (Beispiel Schreibkraft...)
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Re: Prüfungsfragen

Beitragvon Gast » 25. April 2012, 16:44

würe bei der förderungsorientierten Diagnostik aber noch zusätzlich erwähnen, dass zur Entscheidung, welche Bereiche (z.B. bei Teilleistungsstörungen) gefördert werden sollten, man schon sich an der sozialen Bezugsnorm orientieren soll. Sonst weiß man ja nicht, was unterdurchschnittlich ist. DANN erst, wenn man intervenidert und einen Therapieerfolg überprüfen möchte, kann man das Kriterium betrachten, um wie viel sich Person XY verbessert hat.
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Re: Prüfungsfragen

Beitragvon Gast » 25. April 2012, 17:41

ok. danke! und wie ist das z.b. bei der Berufsberatung? MAcht es da auch Sinn, wenn ich z.B. als Kriterium "Berufswahlreife" festlege. Es macht ja keinen Sinn, wenn zwar der Schüler im BEzug zur Referenzpopulation in bestimmten Fähigkeiten durchschnittlich ausgeprägt ist, aber für diesen BEruf, nicht das KRiterium Berufswahlreife erfüllt bzw. konkrete Anfordeungen in einem Anforderungsprofil, welches die zu erfüllenden Kriterien festlegen. Kann man das so sagen?
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Re: Prüfungsfragen

Beitragvon Gast » 27. April 2012, 15:44

puh gute frage, anforderungen in einem anforderungsprofil für einen bestimmten beruf zu erfüllen kann man glaub ich schon als kriterien sehen. Im kubinger-buch gibt es ja das Bsp. mit der Sekretärin, die nicht zu viele Tippfehler machen sollte (Kriterium) und wo es egal ist, wie sie im Vergeleich zur Norm steht.

ob "Berufswahlreife" als Kriterium angesehn werden kann, weiß ich nicht...
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Re: Prüfungsfragen

Beitragvon Gast » 28. April 2012, 13:16

Hat jemand eine Ahnung bzwgl. folgender Problematik:

Motiv-Motivation <--Psychologisch-diagnostische Verfahren, die das Konstrukt messen (bzw. eines der beiden Konstrukte misst)

ich würde sagen, dass Motiv und Motivation zwei Bestandteile eines Konstruktes sind. Bei den Fragebögen, Projektiven Verfahren und Objektiven Persönlichkeitstests versucht man aus einer Menge von Verhaltensweisen in vielen Situationen, also aus vielen bekundeten Motivationen, das Indivdualtypische einer Person, also ihre Motive abzuleiten.
--> ich schlussfolgere daher, dass Motiv und Motivation nicht zu trennen sind. (so wie Murray schon gesagt hat, dass ein Press das entsprechende Need hervorruft und ein Need sucht seinen ihm entsprechenden Press)

ich kenn mich nicht aus... und im forum gabs zu diesem thema auch keine eindeutige meinung [16]

hat vl irgendjemand eine Idee daz?
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Re: Prüfungsfragen

Beitragvon marioo25 » 28. April 2012, 13:46

Motiv = eine überdauernde Eigenschaft einer Person, könnte man als Trait bezeichnen
Motivation ergibt sich aus der Situation und dem zugrundeliegenden Motiv, dh ist situationsabhängig, könnte man mit State gleichsetzen.

Bspl.
Jemand könnte ein starkes Leistungsmotiv haben, dh er will gute Noten schreiben. Ob das Motiv jetzt manifest wird oder nicht hängt von der jeweiligen Situation ab. zB könnte die Situation "Diagnostikprüfung" das Motiv aktivieren und zu einer erhöhten Motivation führen die besagte Prüfung mit sehr guter Leistung zu bestehen.
Hingegen die "Bildungspsychoprüfung" aktiviert dieses Motiv nicht, weshalb die Motivation in diesem Fach eine gute Leistung zu erbringen gering ist.
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Re: Prüfungsfragen

Beitragvon Gast » 28. April 2012, 19:52

Danke für die Antwort! :)

mir ist aber noch unklar, welches Verfahren (FB, OPT, Projektive Verfahren) was misst (Motiv, Motivation).

kann sein, dass ich blöde fragen stell, aber i kapier das grad echt nicht... [22]
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Re: Prüfungsfragen

Beitragvon Gast » 28. April 2012, 22:06

eine bekannte Institution gibt bei Berufs und Eignungstestung einen selbst konzipierten interessenstest vor. diskutieren Sie das ...

Hat jemand dazu eine Idee?
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Re: Prüfungsfragen

Beitragvon Gast » 28. April 2012, 22:10

Gast hat am 28.04.2012 um 19:52:31 geschrieben:Danke für die Antwort! :)

mir ist aber noch unklar, welches Verfahren (FB, OPT, Projektive Verfahren) was misst (Motiv, Motivation).

kann sein, dass ich blöde fragen stell, aber i kapier das grad echt nicht... [22]


Hallo!
Ich hab im Buch nur das semi projektive Verfahren MMG gefunden, das misst die 3 MOtive Anschluss,Leistung und MAcht in BEzug auf "Hoffnung" und "Furcht". S.279
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Re: Prüfungsfragen

Beitragvon xRabbitx » 28. April 2012, 22:27

könnte mir jemand bitte bei diesen 2 fragen helfen, weiß echt nicht wie ich die beantworten würde:
1. 2 testautoren bekommen bei der faktorenanalyse von ein und demselben datensatz unterschiedliche ergebnisse und in der folge unterschiedliche skalen und subtests. warum könnte das so sein?
2. warum lässt sich adaptives testen nicht mit der klassischen testtheorie vereinbaren?

vielen dank!
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Re: Prüfungsfragen

Beitragvon Gast » 28. April 2012, 22:31

Gütekrtierien Fairness und Vailidität in Bezug auf den EInsatz von Fragebögen diskutieren.

Personen mit nicht deutscher Muttersprache, haben möglichrweise mit den Items aus FB, die ja oft aus langen,verschachtleten Sätzen und doppelter Verneinung bestehen, Verständnisschwierigkeiten. Die Aufgaben können dann nicht gemäß der "wahren" Eigenschaften beantwortet werden und das wirkt sich negativ auf die Validiät aus.

was sagt ihr dazu? was gibts noch?
Gast
 

Re: Prüfungsfragen

Beitragvon DolceBanana » 29. April 2012, 12:56

Gast hat am 28.04.2012 um 22:10:18 geschrieben:
Gast hat am 28.04.2012 um 19:52:31 geschrieben:Danke für die Antwort! :)

mir ist aber noch unklar, welches Verfahren (FB, OPT, Projektive Verfahren) was misst (Motiv, Motivation).

kann sein, dass ich blöde fragen stell, aber i kapier das grad echt nicht... [22]


Hallo!
Ich hab im Buch nur das semi projektive Verfahren MMG gefunden, das misst die 3 MOtive Anschluss,Leistung und MAcht in BEzug auf "Hoffnung" und "Furcht". S.279


BIP und LMI erfassen unter anderem die Leistungsmotivation (Fragebögen), OLMT (Objektiver Persönlichkeitstest), das MMG wurde eh schon genannt, und oftmals gibts ja einzelne Skalen zur Motivation in anderen Verfahren.


xRabbitx hat am 28.04.2012 um 22:27:25 geschrieben:könnte mir jemand bitte bei diesen 2 fragen helfen, weiß echt nicht wie ich die beantworten würde:
1. 2 testautoren bekommen bei der faktorenanalyse von ein und demselben datensatz unterschiedliche ergebnisse und in der folge unterschiedliche skalen und subtests. warum könnte das so sein?
2. warum lässt sich adaptives testen nicht mit der klassischen testtheorie vereinbaren?

vielen dank!


Kurz gefasst:
ad 1) Die Anzahl der extrahierten Faktoren und die Benennung der Faktoren sowie die inhaltliche Interpretation dieser ist ja höchst subjektiv.
ad 2) In der KTT geht man vom Standardmessfehler aus, der für jede Person als identisch angenommen wird - egal ob sie z.B. teilleistungsgestört ist oder nicht. Beim adaptiven Testen geht es aber um die schrittweise Annäherung an einen individuellen Fähigkeitswert mit einem dazugehörigen individuellen Standardschätzfehler. Die Item-Response Theorie (IRT) weist ja nach, dass es individuelle Standardschätzfehler gibt und sie nicht immer identisch sind für jede Person. Zusätzlich kann man noch etwas über die Anzahl an notwendigen Items, die mangelnde Differenzierung in den extremen Bereichen bei der KTT im Vergleich mit der IRT erwähnen.

Gast hat am 28.04.2012 um 22:31:25 geschrieben:Gütekrtierien Fairness und Vailidität in Bezug auf den EInsatz von Fragebögen diskutieren.

Personen mit nicht deutscher Muttersprache, haben möglichrweise mit den Items aus FB, die ja oft aus langen,verschachtleten Sätzen und doppelter Verneinung bestehen, Verständnisschwierigkeiten. Die Aufgaben können dann nicht gemäß der "wahren" Eigenschaften beantwortet werden und das wirkt sich negativ auf die Validiät aus.

was sagt ihr dazu? was gibts noch?


Fairness: Man sollte auf die sprachliche Verständlichkeit bei der Instruktion achten (idealerweise über das selbstständige Erklären und Wiederholen durch den Klienten), generell sollte der Test global keine systematische Diskriminierung bestimmter Tpn herbeiführen (hinsichtlich Geschlecht, soz. Herkunft etc.), es sollten keine einzelnen benachteiligenden Items vorkommen (die Antworten bestimmten Tpn erschweren oder erleichtern). Die Bedingungen während der Testbearbeitung sollten auch standardisiert und vor allem leistungsfördernd sein (kein zu heißer Raum, Lärm..). Es sollten gruppenspezifische Eichtabellen existieren, und Tpn mit Testerfahrung sollten nicht besser abschneiden als Tpn mit keiner/wenig Erfahrung. Die Verrechnung von fehlenden Antworten ist ebenfalls problematisch hinsichtlich der Verrechnungsfairness in der KTT.

Bezüglich Validität finde ich die Frage etwas unpräzise. Gehts da um die prognostische Validität, ökologische Validität, Validität allgemein, Validierungsmöglichkeiten?
Validität (+Skalierung): Je nach Zweck und Konsequenzverbindlichkeit kann ein Fragebogen, vorausgesetzt er ist gemäß Rasch Modell konstruiert, eindimensional messen oder nicht (z.B. B5PO). Persönlichkeitsfragebögen sind prinzipiell verfälschungsanfällig und wie du schreibst - ist das zu messende Konstrukt oftmals von der Eigenschaft der Tpn "wahr zu antworten" oder von Reaktanz-Reaktionen aufgrund von ungünstigen Antwortformaten, überlagert. Das beeinträchtigt seine Aussagekraft.
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Re: Prüfungsfragen

Beitragvon Gast » 29. April 2012, 15:37

Fairness: Man sollte auf die sprachliche Verständlichkeit bei der Instruktion achten (idealerweise über das selbstständige Erklären und Wiederholen durch den Klienten), generell sollte der Test global keine systematische Diskriminierung bestimmter Tpn herbeiführen (hinsichtlich Geschlecht, soz. Herkunft etc.), es sollten keine einzelnen benachteiligenden Items vorkommen (die Antworten bestimmten Tpn erschweren oder erleichtern). Die Bedingungen während der Testbearbeitung sollten auch standardisiert und vor allem leistungsfördernd sein (kein zu heißer Raum, Lärm..). Es sollten gruppenspezifische Eichtabellen existieren, und Tpn mit Testerfahrung sollten nicht besser abschneiden als Tpn mit keiner/wenig Erfahrung. Die Verrechnung von fehlenden Antworten ist ebenfalls problematisch hinsichtlich der Verrechnungsfairness in der KTT.

Bezüglich Validität finde ich die Frage etwas unpräzise. Gehts da um die prognostische Validität, ökologische Validität, Validität allgemein, Validierungsmöglichkeiten?
Validität (+Skalierung): Je nach Zweck und Konsequenzverbindlichkeit kann ein Fragebogen, vorausgesetzt er ist gemäß Rasch Modell konstruiert, eindimensional messen oder nicht (z.B. B5PO). Persönlichkeitsfragebögen sind prinzipiell verfälschungsanfällig und wie du schreibst - ist das zu messende Konstrukt oftmals von der Eigenschaft der Tpn "wahr zu antworten" oder von Reaktanz-Reaktionen aufgrund von ungünstigen Antwortformaten, überlagert. Das beeinträchtigt seine Aussagekraft.[/quote]


Danke für die Antwort! Die Frage war in Bezug auf die Anwendung von FB in der Personalselektion.

Ich bräcute noch Hilfe bei der Frage nach den Unterschieden von Arbeitsprobe, Assessment Center und computer simulationen herausarbeiten.

Ich finde da leichter Gemeinsamkeiten als UNterschiede...
also die Arbeitprobe gibt die bestmögliche Bewährungsprognsoe und ist in ihrer prognostischen Val dem AC überlegen (Metaanalyse). Das AC ist am aufwendigsten in der Durchführung (mehrere Beurteiler, Rollenspiele, Gruppenübungen etc..) und am teuersten, also nicht ökonomisch.
Die Computer-simulation ist an den Computer gebunden und die Objektivität kann als gegeben gesehen werden, da Computervorgabe und unabhängig von Beobachter. OBjektivität be AC: Durchführungsobj. als kaum gegeben
Das AC beinhaltet unterschiedlihce MEthoden (Gruppenübungen sowie EInzelmrthoden) und ist wie eine Seminarveranstaltung aufgebaut. Arbeitsprobe: hier wird unmittelbar das künftig geforderte Arbeitsverhalten geprüft (z.B. einen Text abtippen)
Ac hat neben der Personalselektion aud die Ziele Personalentwicklung und Potentialsuche sowie Erhöhung sozialer KOmpetenzen.


passt das so, was gibt es noch?
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Re: Prüfungsfragen

Beitragvon xRabbitx » 29. April 2012, 22:57

DolceBanana hat am 29.04.2012 um 12:56:58 geschrieben:
xRabbitx hat am 28.04.2012 um 22:27:25 geschrieben:könnte mir jemand bitte bei diesen 2 fragen helfen, weiß echt nicht wie ich die beantworten würde:
1. 2 testautoren bekommen bei der faktorenanalyse von ein und demselben datensatz unterschiedliche ergebnisse und in der folge unterschiedliche skalen und subtests. warum könnte das so sein?
2. warum lässt sich adaptives testen nicht mit der klassischen testtheorie vereinbaren?

vielen dank!


Kurz gefasst:
ad 1) Die Anzahl der extrahierten Faktoren und die Benennung der Faktoren sowie die inhaltliche Interpretation dieser ist ja höchst subjektiv.
ad 2) In der KTT geht man vom Standardmessfehler aus, der für jede Person als identisch angenommen wird - egal ob sie z.B. teilleistungsgestört ist oder nicht. Beim adaptiven Testen geht es aber um die schrittweise Annäherung an einen individuellen Fähigkeitswert mit einem dazugehörigen individuellen Standardschätzfehler. Die Item-Response Theorie (IRT) weist ja nach, dass es individuelle Standardschätzfehler gibt und sie nicht immer identisch sind für jede Person. Zusätzlich kann man noch etwas über die Anzahl an notwendigen Items, die mangelnde Differenzierung in den extremen Bereichen bei der KTT im Vergleich mit der IRT erwähnen.



vielen dank, das hilft mir :)
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Re: Prüfungsfragen

Beitragvon .ina » 29. April 2012, 23:46

hallo alle!
wie wuerdet ihr denn folgende fragen beantworten?
danke für die hilfe...


1)leistungsmotivation bei einem 8-jährigen kind feststellen - der haken: es gibt keine leistungsmotivationsinventare für diese altersgruppe. wie soll man vorgehen?

2)ein freund bewirbt sich für einen job und muss dafür einen persönlichkeits fb ausfüllen, dabei fragt er mich, wie er vorgehen soll (oder so ähnlich) um den job zu bekommen. gleichzeitig soll man aber das konzept der persönlichkeitsdiagnostik verteidigen


3)eine bekannte institution gibt bei berufs und eignungstestung einen selbst konzipierten interessenstest vor. diskutieren Sie das ...

ad 2) da fällt mir irgendwie nur ein, dass durch die testung eine passung zwischen stelle und bewerber geprüft wird... und das ja auch in seinem interesse ist ...
ad 3) ... interessenstest zur eignungstestung ist grundsätzlich zu hinterfragen ... eine leistungsbezgógene testung sollte im vordergrund stehen ... ...

alles was mir einfälllt is grad so unzureichend ... hoffentli liegt das an der uhrzeit!
wär voll dankbar wenn da noch jemand seinen senf dazugeben könnte!

gute nacht!
.ina
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Re: Prüfungsfragen

Beitragvon xRabbitx » 30. April 2012, 13:09

Fragen 30.4.2012, 3. Termin

1. Schullaufbahnberatung für ein 8-jähriges Kind, Fragebögen liegen aber erst ab 11 Jahren vor. Welche Methoden sind noch möglich um die Leistungsmotivation festzustellen?

2. Vergleichen von Arbeitsproben, Assessment-Center und Computersimulationen.

3. Einem Laien erklären, warum es problematisch ist wenn ein diagnostisches Verfahren auf einer schiefwinkeligen Rotation (Faktorenanalyse) beruht.

4. Wie funktionieren Soziogramme und welchen Zweck haben sie? Diskutieren Sie auch die Gütekriterien.

5. Ein Freund/eine Freundin bewirbt sich für eine Arbeit und fragt mich was er/sie beim Ausfüllen von Persönlichkeitsfragebögen beachten soll. Man soll die Probleme dieser Verfahren ausnutzen aber gleichzeitig aufzeigen, wie die psychologische Diagnostik zur Personalselektion beiträgt (also im Sinne von welche Möglichkeiten es durch die Diagnostik gibt)

6. Warum ist adaptives Testen mit den Methoden der Klassischen Testtheorie nicht möglich?
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Re: Prüfungsfragen

Beitragvon Gast » 30. April 2012, 13:30

Und, wie fandet ihr die Prüfung heute? Ich hab gar kein Gefühl, und jetzt heißt es wohl wieder 4 lange Wochen warten... [22]
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Re: Prüfungsfragen

Beitragvon Gast » 30. April 2012, 16:32

was habt ihr bei der schiefwinkeligen rotation geschrieben, v.a. für einen Laien verständlich?
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Re: Prüfungsfragen

Beitragvon sunflower1 » 1. Mai 2012, 00:58

Man möchte mit psychologisch- diagnostischen Verfahren Persönlichkeitseigenschaften untersuchen- also allgemein anerkannte Phänomene, die aber nicht direkt beobachtbar sind. Z.B Intelligenz, Belastbarkeit.
Um Fragebogen zur Erstellen bedient man sich einem statistischen Verfahren, nämlich der sogenannten der Methode Faktorenanalyse.
Ursprüngliches Ziel ist es eigentlich: Anzahl und Art unabhängiger Persönlichkeits- Eigenschaften (=traits) zu identifizieren. Zusammenhängende Variablen können so (im statistischen Sinne) gut erklärt werden.
(= „Faktoren“) z.B. Wechsler fand 2 Faktoren, mit denen er zeigte, zwei unabhängige Aspekte der Intelligenz, nämlich verbale Intelligenz und praktische Intelligenz identifiziert zu haben.

Der Einfachheit halber sei hier nur erwähnt, dass es zwei verschiedene Techniken gibt: nämlich eine
schiefwinkeligen Rotation und eine rechtwinkelige.
Das Problem bei der schiefwinkeligen Rotation ist, dass das angestrebte Ziel, nämlich unabhängige Eigenschaften/Faktoren zu erhalten nicht erfüllt ist.
Dies hat zur Folge, dass Verfahren die auf einer schiefwinkeligen Rotation beruhen in der Anwendung zu massiven Interpretationsproblemen führen. Es ist sehr schwer Testwerte in einem Verfahren zu interpretieren, wenn man immer davon ausgehen muss, dass die zu untersuchten Persönlichkeitseigenschaften alle immer irgendwie zusammenhängen.
Im gegebenen Fall Belastbarkeit und z.B. Ängstlichkeit. Bei sagen wir mal 16 erhalten Faktoren ist es nahezu völlig unwahrscheinlich, dass man diese Zusammenhänge von Persönlichkeitseigenschaften bei einer Interpretation berücksichtigen kann. Viel eher wird man erwarten, dass Psychologen, dann die Testwerte so behandeln, als ob man es mit unabhängigen Daten zu tun hätte.
Lösung: noch mal eine Faktorenanalyse rechnen. So entstehen Sekundärfaktoren, welche man leichter interpretieren kann.

PS: sagen wir so, das hab ich vorher etwas ausführliches ausgearbeitet, als ich es dann tatsächlich geschrieben habe.
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Re: Prüfungsfragen

Beitragvon DolceBanana » 1. Mai 2012, 13:44

Ich bin einfach nur direkt auf die schiefwinkelige Rotation eingegangen und eben der damit einhergehenden Problematik. Also den SInn der gesamten FA hab ich nicht erklärt - war ja auch nicht gefragt oder?! Hab noch ergänzt dass die Wahl einer schiefwinkeligen Rotation auch begründet werden sollte bzw. einen psychologischen Erklärungswert aufweisen sollte, da ansonsten ja das "Opfer" der korrelierenden Faktoren keinen Sinn hätte.
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