normwerte berechnen

Fragen und Antworten zur Statistik I und II, Methodenlehre und Testtheorie

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normwerte berechnen

Beitragvon Gast » 30. September 2011, 13:55

hey,

ich hab da mal eine frage: ich hab einen relativ großen, schönen datensatz in meiner dipl.-arbeit und würd für den fragebogen den ich verwendet hab gern normwerte bereitstellen - nur - wie mach ich das??
da meine daten nicht normalverteilt sind, bleiben ja eigtl. nur prozentränge und t-werte über - kann ich die irgendwie im spss ausrechnen lassen oder irgendwie wo ablesen?

ich hoffe irgendjemand kann mir helfen! :-)
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Re: normwerte berechnen

Beitragvon marioo25 » 30. September 2011, 19:43

Naja die PR siehst du ja ohnehin wenn du dir die Häufigkeitstabelle der jeweiligen Variable ausgeben lässt. Die Spalte kumulierte Prozente entspricht deinen Prozenträngen.

T-Werte sind auch ganz einfach zu berechnen. Du musst deine entsprechende Variable nur z-Standardisieren, dann mit 10 mulitplizieren und 50 addieren. (T = z*10 + 50)
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Re: normwerte berechnen

Beitragvon Gast » 4. Oktober 2011, 00:24

danke für deine schnelle antwort!

ok..ich hab die werte jetzt mal versucht zu standardisieren - ich hab bei deskriptive statistik unter dem punkt 'deskriptive statistik' das hakerl bei 'werte in einer variablen speichern' aktiviert; bei deskriptive statistik 'häufigkeiten' hab ich mir dann die perzentile für 100 gleiche gruppen ausgeben lassen und da seh ich jetzt von 1 bis 100 die kumulierten pr - war das bis hierher mal richtig oder hätt ich das mit den perzentilen nicht machen sollen?? wie seh ich sonst die kumulierten prozente von 1-100?

und die t-werte kann ich mir dann einfach unter 'variable berechnen' ausgeben lassen oder? kann ich mir dann mittels häufigkeitstabellen wieder die kumulierten pr ausgeben lassen? weißt du was ich mein? ich würd gern eine tabelle machen, wo der pr steht und nebenbei der zugehörige t-wert
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Re: normwerte berechnen

Beitragvon marioo25 » 4. Oktober 2011, 09:28

Analysieren - deskriptiv Statistik - Häufigkeiten
hier einfach die interessierende Variable reinziehen und du bekommst eine Häufigkeitentabelle ausgegeben, wo die kumulierten Prozente angegeben sind. Da musst du eigentlich keine 100 Perzentile bilden. Die Häufigkeitentabelle liefert die relevante Info.

Die T-Werte kannst du dir mit den standardisierten Werten berechnen, nach oben angeführter Formel, unter dem Punkt "Variable Berechnen". Dann brauchst du nur von dieser neuen Variable eine Häufigkeitstabelle erstellen und du hast die T-Werte und die zugehörigen PR.
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Re: normwerte berechnen

Beitragvon Gast » 4. Oktober 2011, 16:15

vielen, vielen dank!!

ich habs jetzt nach deiner anleitung berechnet, bin aber auf ein paar kleine ungereimtheiten gestoßen: der mw der t-werte ist doch 50, bei mir entspricht der t-wert bei einem kumulierten prozent von 50,1 aber nicht (genau) 50, sondern liegt entwender kanpp darüber oder knapp darunter (zwischen 48 und 51) - das ist doch nicht in ordnung oder???
könnte ich einen fehler irgendwo drin haben?
prinzipiell besteht mein fragebogen aus 15 fragen, die faktorenanalytisch zu 3 skalen zusammengefasst werden können. ich hab zu jeder skala für jede person einen meanscore berechnet und die normerwete jetzt aufgrund dieser meanscores berechnet (also die meanscores zuerst z-transformiert und dann bin ich so verfahren wie du es beschrieben hast)
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Re: normwerte berechnen

Beitragvon Gast » 4. Oktober 2011, 17:13

ach ja...noch ein kleiner nachtrag: t-werte sollten doch nur von 20-80 gehen..bei mir gehen sie teilw. darüber hinaus...da ist doch was schief gelaufen oder ist das doch möglich?
Gast
 

Re: normwerte berechnen

Beitragvon marioo25 » 5. Oktober 2011, 13:05

Gast hat am 04.10.2011 um 16:15:08 geschrieben:vielen, vielen dank!!

ich habs jetzt nach deiner anleitung berechnet, bin aber auf ein paar kleine ungereimtheiten gestoßen: der mw der t-werte ist doch 50, bei mir entspricht der t-wert bei einem kumulierten prozent von 50,1 aber nicht (genau) 50, sondern liegt entwender kanpp darüber oder knapp darunter (zwischen 48 und 51) - das ist doch nicht in ordnung oder???
könnte ich einen fehler irgendwo drin haben?
prinzipiell besteht mein fragebogen aus 15 fragen, die faktorenanalytisch zu 3 skalen zusammengefasst werden können. ich hab zu jeder skala für jede person einen meanscore berechnet und die normerwete jetzt aufgrund dieser meanscores berechnet (also die meanscores zuerst z-transformiert und dann bin ich so verfahren wie du es beschrieben hast)


Wenn die Daten nicht vollkommen normalverteilt sind, dann entspricht ein PR von 50 eben nicht einem T-Wert von 50, daher deine Abweichungen.

Im Normalfall sind 99,99% aller Personen im Intervall Mittelwert +/- 3*s enhalten, zB T-Werte [20;80], oder z-Werte [-3,3].
Die T-Werte resuliteren ja aus den z-Werten, wenn jetzt eine Personen einen z-Wert von >3 hat, dann hat sie automatisch auch einen T-Wert >80. Das ist also im Bereich des Möglichen.
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