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Mag. in Psychologie, Dr. woanders

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Moderator: Moderatoren-Team

Mag. in Psychologie, Dr. woanders

Beitragvon AGH » 14. Juli 2005, 22:25

Es ist ja möglich, den Magister (der Naturwissenschaften oder der Philosophie) in Psychologie zu machen, den Doktor (der Naturwissenschaften etc.) aber woanders (Medizin etc.). Mich würde interessieren, ob das jemand von Euch macht oder gemacht hat und welche Erfahrungen ihr gemacht habt (insbesondere würde mich das Doktorat Medizinische Wissenschaft interessieren). Wie ist die Akzeptanz der "anderen", wenn man als Psychologe kommt? Wie läuft das Rigorosum dann ab, habt Ihr das Gefühl, es wird einem "extra schwer" gemacht?

Liebe Grüße,
Astrid
AGH

 
 
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Re: Mag. in Psychologie, Dr. woanders

Beitragvon Gast » 14. Juli 2005, 22:41

Doktorat Medizinische Wissenschaft: Die Prüfer machen es einem nicht schwer, aber der Studienplan ist das halbe Medizinstudium. Welchen Sinn soll das haben?

Studier lieber gleich das normale Medizinstudium, dann bist du "normaler" Arzt mit der vollen Ausbildung.
Gast
 

Re: Mag. in Psychologie, Dr. woanders

Beitragvon the_assessor » 14. Juli 2005, 22:48

Falls ich richtig gelesen habe, ist das nicht ganz korrekt mit dem halben Medizinstudium.
Um überhaupt zugelassen zu werden, muss man ein halbjähriges Propädeutikum absolvieren.
Die Stunden, die dort angegeben sind, müssten "Absolutstunden" sein und keine Semesterwochenstunden.
Zuletzt geändert von the_assessor am 14. Juli 2005, 22:48, insgesamt 1-mal geändert.
the_assessor

 
 
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Re: Mag. in Psychologie, Dr. woanders

Beitragvon AGH » 14. Juli 2005, 23:39

Ja, so habe ich das auch verstanden: 90 Stunden LV als Ergänzungsprüfung, die LV geht von Oktober bis Jänner. Warum ich nicht Medizin studiere? Weil ich nicht Ärztin werden möchte ;-)

Bin für weitere Eindrücke (auch aus anderen Bereichen) sehr dankbar!

LG, Astrid
AGH

 
 
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Re: Mag. in Psychologie, Dr. woanders

Beitragvon Fizzlibuzzli » 15. Juli 2005, 15:38

Also ich habe das in Erwägung gezogen und hätte auch auf Anhieb sofort einen Dissbetreuer gefunden, scheint also nicht so, dass sie es dir als Nichtmediziner besonders schwer machen wollen. Das dr. scient med. studium ist kein halbes Med.studium, da es ja auf das Diplomstudium des Mediziners oder anderer NAturwissenschaften aufbaut,. Es ist dann erstrebenswert, wenn man in der Wissenschaft arbeiten will. Das med. Propädeutikum kannst du nebenbei machen, das ist keine Bedingung um anfangen zu können, nur bis zur Rigorosum mußt du die bestandene Prüfung vorweisen können.
Fizzlibuzzli

 
 
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Re: Mag. in Psychologie, Dr. woanders

Beitragvon Gast » 15. Juli 2005, 16:15

Wenn es ein Thema aus der klinischen Psychologie sein soll, ist die Kompetenz der Mediziner sicher geringer als der Psychologen. Also warum sollte man dann eine Diss bei den Medizinern schreiben? So schlimm ist der neue Dr.-Studienplan Psychologie auch wieder nicht. Und wenn man Neuroscience machen will, geht man besser ins Ausland.
Gast
 

Re: Mag. in Psychologie, Dr. woanders

Beitragvon AGH » 15. Juli 2005, 20:08

Ich finde auch nicht, daß eine Diss in Psychologie "furchtbar" wäre, ganz im Gegenteil!
Ich kenne einfach eine Person, die auf der Pädagogik Diss schreibt und weiß von einer, die auf der Medizin geschrieben hat (habe aber zu letzteren keinen Kontakt), nachdem beide auf der Psychologie den Mag. gemacht haben. Und ich arbeite gerade mit einem Mediziner und einem Soziologen gemeinsam an einem Projekt, und irgendwie dachte ich mir dabei, ich sehe mich mal nach verschiedenen Möglichkeiten um, woanders zu dissertieren! Und sei´s "nur", um mich dann noch bewußter für die Psychologie zu entscheiden ;-)
Ich dachte, ich frag einfach mal hier nach Euren Erfahrungen, damit ich weiß, ob ich meine Überlegungen überhaupt weiterverfolgen soll :-)

Danke für all Eure postings soweit!

LG, Astrid
AGH

 
 
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Re: Mag. in Psychologie, Dr. woanders

Beitragvon Gast » 20. Juli 2005, 16:04

hi, ich interessiere mich auch schon länger für das studium der med. wissenschaften. ich habe schon einige sem. dr.studium an der psychologie gemacht, leider aber wieder abgebrochen.
ich habe zumindest std. im umfang von 6 wstd. gemacht, und wenn mir das an der MUW nicht angerechnet wird, werde ich das med. studium sicher nicht machen sondern doch noch einen betreuer an der psych. suchen.
aber an sich finde ich das sehr interessant. ich würde mich für mental health interessieren, da das sehr psychiatrie-lastig ist. macht prof. lenz.
freue mich auf austausch!
lg, saskia
Gast
 

Re: Mag. in Psychologie, Dr. woanders

Beitragvon Sun » 10. März 2009, 11:05

Das Doktorrat in Med.wissenschaft läuft als Modell aus und kann seit 06/07 nicht mehr neu begonnen werden.
Aber es gibt ein PHD Studium - hat sich jemand shon mal damit auseinandergesetzt?
Wie sieht es z.B. aus mit Soziologie? Dass würde nmich auch interessieren..
Würde mich über neue Inputs zu diesem Thema freuen!
Lg, Sun
Sun

 
 
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Re: Mag. in Psychologie, Dr. woanders

Beitragvon Gast » 22. Juni 2009, 23:15

Sun geschrieben:Das Doktorrat in Med.wissenschaft läuft als Modell aus und kann seit 06/07 nicht mehr neu begonnen werden.
Aber es gibt ein PHD Studium - hat sich jemand shon mal damit auseinandergesetzt?
Wie sieht es z.B. aus mit Soziologie? Dass würde nmich auch interessieren..
Würde mich über neue Inputs zu diesem Thema freuen!
Lg, Sun


unnötig. nichts Ganzes und nichts Halbes. Das ist eher für Biologen und Chemiker gedacht. Sieht man bei den Absolventen.

Psychologische Postdoc-Stellen an der Uni werden immer für Dr.rer.nat. oder Dr.phil. in Psychologie ausgeschrieben. Hab noch nie eine Ausschreibung für med. Wissenschaft gesehen.
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Re: Mag. in Psychologie, Dr. woanders

Beitragvon Gast » 23. Juni 2009, 16:28

Ist auch irgendwie logisch, dass psychologische post-doc Stellen für Dr.rer.nat./Dr.phil. in Psychologie ausgeschrieben sind ;-)
Aber es gibt auch andere Möglichkeiten als eine psychologische post-doc Stelle nach einem Doktorat! Eine Freundin arbeitet im Rahmen eines Forschungsprojekts an der Schnittstelle Medizin (Radiologie) und Psychologie - da ist ein bißchen mehr medizinischer Hintergrund durchaus praktisch! Allerdings weiß ich nicht, ob das PhD-Studium diesen Hintergrund bietet, habe mir den Studienplan nicht angeschaut.
Gast
 

Re: Mag. in Psychologie, Dr. woanders

Beitragvon Gast » 13. September 2010, 19:47

hallo! ich habe auch eine frage zum doktorat auf der medizinischen uni, finde auf der homepage kaum infos diesbezüglich..hat vielleicht jemand auch den magister in psychologie und vor, ein doktoratstudium auf der med-uni (psychiatrie) anzuhängen, es gibt da ja verschiedene studiumsvarianten und mir ist nicht ganz klar, welche die erstrebenswerte wäre bzw. wo man sich da genau informieren kann?! danke für irgendeine unterstützung :)
Gast
 

Re: Mag. in Psychologie, Dr. woanders

Beitragvon marioo25 » 14. September 2010, 11:52

Die Frage ist was du mit dem Doktorad machen willst. Beabsichtigst du eine wissenschaftliche Karriere ist der PhD erstrebenswert. Wenn du den Dr. "einfach für dich" machen willst, dann kannst du genau so gut einen Dr. scient. med od. Dr. rer. nat. auf der Meduni machen. Hierfür sind dann im Normalfall keine Aritkel zu publizieren, sondern eine Monographie. Die Studiendauer ist jedoch ident, also 3 Jahre.
Kommt halt auch darauf an, in welchem Bereich du dissertierst und vor allem was die Vorstellungen bzw. Forderungen deines/r BetreuerIn sind.

Aus Neugierde:
Wo willst du denn genau dissertieren? Schon ein Thema in Aussicht?
"Ich bin ein Gegner der Religion. Sie lehrt uns damit zufrieden zu sein, dass wir die Welt nicht verstehen!" (Richard Dawkins, 2008)
marioo25

 
 
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Re: Mag. in Psychologie, Dr. woanders

Beitragvon Gast » 14. September 2010, 19:23

danke für die antwort! mein ev. betreuer (auf der psychiatrie) kennt sich leider mit den ganzen formalitäten auch nicht aus, was das ganze noch schwieriger für mich macht...aber gut, ich werde versuchen mich noch irgendwie auf der med-uni schlau zu machen! danke nochmals :)
Gast
 

Re: Mag. in Psychologie, Dr. woanders

Beitragvon Gast » 19. Januar 2011, 09:56

lieber gast vom 14. september!

mich würde interessieren, ob du in deinem vorhaben schon weitere schritte eingeleitet hast. bin auch an dem doktorat der angewandten medizinischen wissenschaft interessiert, steh aber auch vor einem fragen-mount everest und suche verzweifelt jemanden, mit dem ich mich ein bißchen austauschen kann. mir ist einfach nicht klar, was die ersten schritte sind (thema suchen, betreuer suchen, wen als betreuer aussuchen...usw)
wär lieb, wenn du dich bei mir melden könntest.
nirndl@yahoo.de
vielleicht findet sich ja auch jmd. anderer, mit dem ich ein bißerl drüber reden könnte.
DANKE im Voraus!
Nina
Gast
 

Re: Mag. in Psychologie, Dr. woanders

Beitragvon Gast » 18. Februar 2012, 13:14

Wo finde ich Infos zu einer Doktorarbeit an der Med Uni?
Meinen Mag. hab ich in Psychologie
Gast
 



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