Fragen u Antworten zur Testtheorie: FA (Faktorenanalyse) (I)

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Re: Fragen u Antworten zur Testtheorie: FA (Faktorenanalyse) (I)

Beitragvon Gast » 10. Mai 2006, 23:14

hätte noch eine frage:
wie berechne ich die Original Korrelation wenn ich die Kommunalitäten und die reproduzierete Korrelation gegeben hab?
gibt es da eine formel oder wie tu ich da?
vielen lieben dank
Gast
 

Re: Fragen u Antworten zur Testtheorie: FA (Faktorenanalyse) (I)

Beitragvon Gast » 11. Mai 2006, 14:40

bitte bitte wenn sich noch jemand erbarmt vor der prüfung
(bzw. liiieeeebbbeeee agnes :D )

ich hab im archiv schon was dazu gefunden aber ich verstehs nicht ganz

gegeben sind die ladungen eines generalfaktors und man soll die korr.-matrix berechnen?
antw. weber: A1

0.34
0.45
0.76
0.23
exemplarisch:
Korrelation(1,2)=0.34*0.45
Korrelation(2,4)=0.45*0.23
Korrelation(3,4)=0.76*0.23

Hat man 2 Faktoren muss man die jeweiligen Korrelationen halt zusammenzählen.

aber jetzt hab ich ja wieder nur die reproduzietre matrix, ich dachte aber ich will die originalmatrix? wie komm ich zu den originalkorrelationen? oder komm ich da ganz durcheinander?

danke schon im voraus für die viele mühe, find ich wirklich nett....
Gast
 

Re: Fragen u Antworten zur Testtheorie: FA (Faktorenanalyse) (I)

Beitragvon Gast » 8. Juni 2006, 14:40

Wenn ich 2 Tabellen mit jeweils 2 Faktoren und den entsprechenden Werten hab und ich gefragt werde ob es sich wirklich um unterschiedliche Faktorenlösungen handelt, wie soll ich das beantworten??? Hoffe ihr versteht was ich meine.
LG, Petra.
Gast
 

Re: Fragen u Antworten zur Testtheorie: FA (Faktorenanalyse) (I)

Beitragvon Agieh » 8. Juni 2006, 17:45

So wie ich das jetzt auffasse, wird das darauf hinauslaufen, dass die beiden bloß unterschiedlich rotiert sind (Ladungen sind gegensätzlich hoch in den beiden Matrizen oder unterschiedlich gepolt).

Meinst du das?
Lg Agnes
Agieh

 
 
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Re: Fragen u Antworten zur Testtheorie: FA (Faktorenanalyse) (I)

Beitragvon Gast » 14. Juni 2006, 12:18

Also rotiert glaub ich nicht, dass die Faktoren sind, da eigentlich keine Nulladungen zu finden sind.Daher kann die Argumentation mit unterschiedlich rotiert eher nicht in Frage kommen. Es handelt sich um die Frage 34 vom Skript, also bei den Theoriefragen.
LG, Petra.
Zuletzt geändert von Gast am 15. Juni 2006, 15:20, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Fragen u Antworten zur Testtheorie: FA (Faktorenanalyse) (I)

Beitragvon Agieh » 14. Juni 2006, 12:39

Lies die Frage nochmal durch: ich habe nämlich den Verdacht, dass es sich vielleicht um eine nicht sooo orthogonale Rotation handeln könnte ;)
Agieh

 
 
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Re: Fragen u Antworten zur Testtheorie: FA (Faktorenanalyse) (I)

Beitragvon Gast » 14. Juni 2006, 14:55

Danke Agieh, aber irgendwie sitz ich auf der Leitung. Handelt es sich um eine schiefwinkelige Rotation und die Faktorenlösungen sind doch ähnlich? Weiss echt nicht :(
LG, Petra.
Gast
 

Re: Fragen u Antworten zur Testtheorie: FA (Faktorenanalyse) (I)

Beitragvon Gast » 16. Juni 2006, 15:15

Ich hab ein kleines Problem bei der simple structure, also die 3 Punkte woran man sieht ob es bereits rotiert wurde oder nicht. Die ersten beiden Punkte sind mir klar, aber könnte mir nochmal jemand den 3.Punkt "auf deutsch" erklären? Vielen Dank, Lisa.
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Re: Fragen u Antworten zur Testtheorie: FA (Faktorenanalyse) (I)

Beitragvon Agieh » 17. Juni 2006, 16:44

Schreib doch bitte den Punkt 3 her, auswendig weiß ich das nicht.

Lg Agnes
Agieh

 
 
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Re: Fragen u Antworten zur Testtheorie: FA (Faktorenanalyse) (I)

Beitragvon Gast » 17. Juni 2006, 17:26

Also der 3.Punkt ist: "für jedes Paar von Spalten muss es mind. m Variablen geben, deren Ladungen in genau einem der beiden Faktoren verschwinden."
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Re: Fragen u Antworten zur Testtheorie: FA (Faktorenanalyse) (I)

Beitragvon Gast » 18. Juni 2006, 18:53

Hab noch eine alte Prüfungsfrage gefunden, wo ich echt keine Antwort im Skript finde. "Val/Rel bei der Faktorenanalyse"! Weiss vielleicht einer wo das steht???
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Re: Fragen u Antworten zur Testtheorie: FA (Faktorenanalyse) (I)

Beitragvon *Petra* » 20. Juni 2006, 16:23

Zur FA hab ich nur eine Frage und zwar kenn ich mich nicht aus, wenn faktorenanalytische Ergebnisse gegeben sind, was ich daraus herauslesen kann.

zb: wir haben 2 faktoren

faktor faktor
1 2 1 2
0,785 -0,425 -0,893 2,231E-02
-0,788 0,334 0,849 -0,103
0,288 0,789 0,144 0,811

Kollege möchte wissen, ob es sich um unterschiedliche Faktorenlösungen handelt?
Ich werd einfach nicht schlau aus den Zahlen. Was kann ich ihm raten und warum?

DANKE !
lg *Petra*

edit: ich hoffe man erkennt was ich mit der tabelle meine, er zeigt nämlich die abstände nicht so an, wie ich will.
Zuletzt geändert von *Petra* am 20. Juni 2006, 16:24, insgesamt 1-mal geändert.
*Petra*

 
 
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Re: Fragen u Antworten zur Testtheorie: FA (Faktorenanalyse) (I)

Beitragvon Agieh » 21. Juni 2006, 13:10

Anonymer User geschrieben:Hab noch eine alte Prüfungsfrage gefunden, wo ich echt keine Antwort im Skript finde. "Val/Rel bei der Faktorenanalyse"! Weiss vielleicht einer wo das steht???
Was ist da die Fragestellung?
Agieh

 
 
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Re: Fragen u Antworten zur Testtheorie: FA (Faktorenanalyse) (I)

Beitragvon Gast » 21. Juni 2006, 14:09

"für jedes Paar von Spalten muss es mind. m Variablen geben, deren Ladungen in genau einem der beiden Faktoren verschwinden."
Das ist bei der simple structure, also wie man erkennt ob bereits rotiert wurde oder nicht. Kann mir jemand den Satz erklären, weil weiss echt nicht wie ich das erkennen soll???? Danke!
Gast
 

Re: Fragen u Antworten zur Testtheorie: FA (Faktorenanalyse) (I)

Beitragvon Agieh » 21. Juni 2006, 15:15

dir gehts ums "verschwinden", oder?
Die Geschichte mit der simple structure ist, dass wir eine einfache Struktur (Faktorenlösung) haben wollen. U das ist der Fall, wenn ich dann die Items schön verschiedenen Faktoren zuordnen kann.
Gut, u das leichte Zuordnen wird hier dann so gewährleistet, dass in manchen Spalten (wo die Fa quasi als Überschrift drüberstehen), Felder kommen, wo eine verschwindend geringe Ladung anzutreffen ist. ;-) U das muss halt für eine gewisse Anzahl von Feldern (Zellen der Matrix) der Fall sein, eben "m"-viele.

Dann kannst du nämlich sagen, (gehen wir mal von 2 Faktoren aus) wenn bei der ersten Rotationsvariante in F1 viele kleine Ladungen (um 0) sind, aber bei der zweiten Rotationsvariante bei F2 diese kleinen Ladungen auftreten (bei F1 stehen jetzt plötzlich andere, größere Zahlen drin), dass rotiert worden ist.

Comprende? :)
Agieh

 
 
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Re: Fragen u Antworten zur Testtheorie: FA (Faktorenanalyse) (I)

Beitragvon Gast » 21. Juni 2006, 15:23

Danke Agieh
Gast
 

Re: Fragen u Antworten zur Testtheorie: FA (Faktorenanalyse) (I)

Beitragvon Gast » 13. August 2006, 16:55

wie komme ich von einer reproduzierten korrelationsmatrix auf die originale (ursprüngliche) matrix? gibt es da eine formel oder so was? danke!!
Gast
 

Re: Fragen u Antworten zur Testtheorie: FA (Faktorenanalyse) (I)

Beitragvon Gast » 5. Oktober 2006, 12:04

ja genau, wie kommt man von einer reproduzierten auf die originale korrelationsmatrix??
Gast
 

Re: Fragen u Antworten zur Testtheorie: FA (Faktorenanalyse) (I)

Beitragvon Gast » 25. Januar 2007, 00:08

müssen wir überhaupt von einer matrix(sym.)
also wo in der diagonale 1-er stehen selber die faktoren bestimmen können. es war ein tut.bsp am 24.5.05
bitte bitte
ich bin verzweifelt.lg Nelly
Gast
 

Re: Fragen u Antworten zur Testtheorie: FA (Faktorenanalyse) (I)

Beitragvon Gast » 6. Februar 2007, 18:58

hallo ihr Lieben!

Gibt es irgendwo in der Literatur ein "Abbruchkriterium", nach dem man bewertet, ob ein Item in einen Faktor gehört oder nicht??

Ich habe über 4 Items eine Faktorenanalyse gerechnet und gottseidank (weil ich daraus eine Skala machen möchte) auch nur einen Faktor erhalten. jetzt frag ich mich jedoch bei der Komponentenmatrix, ab wann denn ein Item als "gut" einzustufen ist!

Kennt sich da jemand aus, oder kennt ein Buchzitat dazu??

Vielen Dank!!

lg
Rita
Gast
 

Re: Fragen u Antworten zur Testtheorie: FA (Faktorenanalyse) (I)

Beitragvon Agieh » 23. März 2007, 16:21

Meines Wissens kannst du das "selbst definieren", ob das Item noch was bringt. Kommt auf deinen theoretischen Kontext an. Notfalls würde ich es begründen, wieso gerade dort der Cut-off point ist.

Lg Agnes
Agieh

 
 
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Re: Fragen u Antworten zur Testtheorie: FA (Faktorenanalyse) (I)

Beitragvon Gast » 3. Mai 2007, 14:14

hallo, kann mir jemand sagen was der unterschied zwischen gewichteter und ungewichteter aij- summe ist? danke im voraus für antworten! lg
Gast
 

Re: Fragen u Antworten zur Testtheorie: FA (Faktorenanalyse) (I)

Beitragvon Agieh » 3. Mai 2007, 14:45

Prinzipiell
gewichtet: es wird jeder einzelne Wert mit einem Faktor multipliziert (zb. 0,456 * 3)
ungewichtet: die Werte werden in ihrer "Rohform" verwendet

Lg Agnes
Agieh

 
 
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Re: Fragen u Antworten zur Testtheorie: FA (Faktorenanalyse) (I)

Beitragvon Gast » 4. Mai 2007, 14:58

vielen lieben dank für die schnelle antwort agnes!!
Gast
 

Re: Fragen u Antworten zur Testtheorie: FA (Faktorenanalyse) (I)

Beitragvon Agieh » 4. Mai 2007, 16:08

Frage zu Faktorenanalyse ins TOPIC FÜR FA
samsamasala geschrieben:Hallo ich lernen gerade für die Diplomprüfung Differentielle Psychologie und bin da auf ein paar methodiche Sachen gestossen, die ich nicht verstehe und wende mich jetzt vetrauensvoll an euch (weil ich sonst nichts finde wos noch eher hinpasst zu posten), vielleicht habt ihr ja eine Idee:
Eine Frage zur Faktorenanalyse: Die aus der Regressionsmodellgleichung der FA rückgerechneten Werte sollten sich von den ursprünglichen Werten nur minimal unterscheiden. Die Lösung führt zum sogenannten EIGENWERTproblem. Das EIGENWERTkriterium besagt ja, dass man nur so viele Faktoren extrahieren soll, die einen Eigenwert größer 1 haben, also mehr Varinaz erklären als eine einzelne Varibale, aber was besagt dieses Eigenwertproblem (was laut Skript in der numerischen Mathematik schon lange bekannt ist, nur mir leider nicht :-).

Ja und dann hätte ich noch eine Frage zum Regressionseffekt, also dass Messwerte bei mehreren Messungen näher am Mittelwert liegen: Ist das nur ein Artefakt aufgrund mangelhafter Messmethoden bzw. niedriger Reliabilitäten oder wirklich daraufzurückzuführen, dass halt viele Werte (bei Normalverteilung) um den Mittelwert leigen werden, weil das wär ja eine Gegebenheit und kein Artefakt oder?

Also vielleicht habt ihr einen kleinen Hinweis oder eine Idee wo ich da sbesse hinposten könnte.
Vielen dank!
Agieh

 
 
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